Thailand&Kambodscha

Thailand-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober / November 2017  |  von Thomas K.

Bangkok: Die schwimmenden Märkte

Früher galt Banglok als das Venedig Asiens. Das merkt man noch heute an den schon erwähnten Khlongs, den Kanälen, die sich durch die Stadt ziehen. Erst Mitte des 20. Jh. wurden viele von ihnen zuge- schüttet und von Straßen verdrängt. Schwimmende Händler fuhren mit ihren Booten von Haus zu Haus oder schlossen sich zu ganzen Schwimmenden Märkten zusammen, wo sie auf ihren kleinen Booten ihre Ware feil boten. Noch heute sind zahlreiche dieser Märkte in und um Bangkok erhalten. Viele von ihnen sind nicht täglich geöffnet und dienen nur als Touristenatraktion.

Damnoen Saduak

Um neun treffe ich meinen Fahrer an der Hotelrezeption und gleich kann es losgehen. Sein Auto steht im Hotelparkhaus, irgendwo im 16. Stock und wir müssen uns erst "hinunterschrauben", bevor wir uns in den zähflüssigen Verkehr Bangkoks stürzen. Ist das Gewühle der Stadt erst mal hinter sich gebracht, geht es über ländliches Gebiet Richtung Westen. Luftlinie etwa 70 Kilometer westlich von Bangkok sind die wohl bekanntesten Schwimmenden Märkte gelegen. Auch hier ist natürlich zu erkennen, dass er touristisch ausgelegt ist. Damnoen Saduak ist aber noch der authentischste. Ich besteige ein Ruderboot und lass mich durch die Kanäle schippern, während der Fahrer auf mich wartet, nicht ohne zu betonen, ich soll mir ruhig Zeit lassen und alles anschauen.

Bis wir die Märkte erreichen, ......

Bis wir die Märkte erreichen, ......

....., geht es erst durch Dschungel und Urwald.

....., geht es erst durch Dschungel und Urwald.

Die ersten Läden, die gar nicht schwimmen.

Die ersten Läden, die gar nicht schwimmen.

Dafür bieten sie jede Menge Touristennepp und wieder frage ich mich: Wer will das kaufen?

Dafür bieten sie jede Menge Touristennepp und wieder frage ich mich: Wer will das kaufen?

Sind das jetzt Thais oder chinesische Touristen?

Sind das jetzt Thais oder chinesische Touristen?

Wnigstens gibt es auch verwertbares: Mu Satai Spieße

Wnigstens gibt es auch verwertbares: Mu Satai Spieße

So wohnen hier die ansässigen Händler. eigentlich doch ganz schön.

So wohnen hier die ansässigen Händler. eigentlich doch ganz schön.

Ganz in der Nähe von den Schwimmenden Märkten, die durchaus einen Ausflug Wert sind, gibt es ein Elephant Village, wo man auf einem Elefanten reiten, oder sich mit einem zahmen Tiger fotogra- fieren lassen kann, ein Stop, der nicht unbedingt notwendig ist, wenn er aber schon im Ausflug inbegriffen ist, na dann. Anschließend gibt es einen weiteren Stop bei einer Tempelalage in der Nähe.

Das Bayokee Sky Hotel verfügt über eine sich drehende Aussichts- plattform im 88. Stock. Als Hotelgast hat man freien Zutritt. Vor- teilhaft, wenn man sich nicht in die lange Schlange wartender Asiaten, wahrscheinlich zum Großteil Chinesen, Japaner und Koreaner einreihen muss, sondern einfach gemütlich nach oben fahren kann.

Die Höhendifferenz zu meinem Zimmer macht nicht wirklich viel aus.

Die Höhendifferenz zu meinem Zimmer macht nicht wirklich viel aus.

Aber im Gegensatz dazu habe ich hier Rundumblick.

Aber im Gegensatz dazu habe ich hier Rundumblick.

Toll, dieses ineinander vrschlungene Autobahnkreuz

Toll, dieses ineinander vrschlungene Autobahnkreuz

© Thomas K., 2020
Du bist hier : Startseite Asien Thailand Thailand-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Bangkok - SiemRiep - Battambang - Phnom Penh - Sihanoukville
Details:
Aufbruch: 21.10.2017
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 11.11.2017
Reiseziele: Thailand
Kambodscha
Der Autor
 
Thomas K. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.