Costa Rica - Vulkane, Regenwald und Traumstrände

Costa Rica-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - März 2008  |  von Inge Waehlisch Soltau

Rincón de Vieja

Rincón de Vieja

Am nächsten Morgen übernahmen wir dann einen RAV 4. Das Auto schien soweit o.k., aber die Reifen sahen nicht so toll aus. Da wir aber keine Variante hatten, fuhren wir erstmal los.
In einem Supermarkt kauften wir uns dann einen Wasservorrat und auch etwas Obst.
Und nach nur wenigen Kilometern passierte es dann - wir hatten schon eine Reifenpanne. Wir konnten uns mit Mühe und Not zur nächsten Tankstelle retten, wo wir den Reifen wechseln liessen - sonst hätten wir das an einer viel befahrenen Strasse selber machen müssen.
Nachdem der Reifen gewechselt war, fuhren wir auf der Interamericana weiter nach Liberia. .Wir hatten teiweise viel Verkehr, wegen eines Fests in Palmarès ging es in dem Ort nur im Schritttempo weiter.
Wir fuhren durch Liberia und dann weiter zur Buena Vista Lodge, die letzten 10 km auf einer katastrophalen Naturpiste mit Löchern und grossen Steinen, die man umfahren musste.
Die Unterkunft in der Lodge war recht gut, aber das Essen war nicht besonders, dafür aber teuer. Und leider war die Unterkunft etwa 2 Stunden vom Nationalpark entfernt.
Diesen besuchten wir dann ein paar Wochen später, aber hat sich für uns nicht gelohnt. Bis zum Kraterrand wäre es ein Fussmarsch von 8 km gewesen - und wir hatten nicht so viel Zeit - also haben wir nur einen 1,.1/2stündigen Rundgang gemacht. Das war schon anstrengend genug, rauf und runter, durch den Fluss und über Baumstämme. Interessant waren die vielen Schlammlöcher (muds wie in Neuseeland).

Blick von der Buena Vista Lodge

Blick von der Buena Vista Lodge

Buena Vista Lodge

Buena Vista Lodge

Von der Lodge riefen wir dann die Autovermietung an, und als die Männer am Abend kamen, stellten wir fest, dass noch ein weiterer Reifen platt wr. Also nahmen sie vorsichtshalber alle 4 Reifen mit, um sie am anderen Tag auszuwechseln.
Dadurch sassen wir dann quasi "fest" - wir konnten auch nicht zum Nationalpark fahren und mussten die Zeit bei der Lodge irgendwie rumbringen, z.B. am Pool.
Die Leute von der Autovermietung mit vier "neuen" Reifen kamen dann am frühen Nachmittag, so dass wir für den nächsten Tag die Weiterreise planen konnten.

Ohne "vier"...

Ohne "vier"...

Von Rincon de Viejo über Arenal zum Póas Vulkan

Nachdem wir die Naturpiste zurück zur Hauptstrasse gut überstanden hatten, fuhren wir Richtung Süden. Wir kamen am Arenalsee vorbei, dem grössten Binnengewässer von Costa Rica und sahen den Arenal Vulkan, eine der aktivsten Vulkane der Welt. Der Ausbruch von 1994 z.B. forderte viele Tote. Es war übrigens verboten, den Vulkan zu besteigen - Gefahr von Steinschlag und Ausstoss von giftigen Gasen.

Arenal-See

Arenal-See

Übernachtet haben wir im Tiljari Resort nahe Muelle de San Carlos, direkt am Rio San Carlos gelegen mit einem schönen Garten.

Tilajari Resort

Tilajari Resort

Im Hotelgarten

Im Hotelgarten

Das Resort liegt sehr schön in einer Ebene des Rio San Carlos. Man kann Ausritte oder Wandertouren machen.
Aber wir legten einen "faulen Tag" ein und erholten uns von der langen Fahrt von der Buena Vista Lodge und vor allem dem Ärger mit den Reifen.

Im Hotelgarten

Im Hotelgarten

Rio San Carlos

Rio San Carlos

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Rundreise San José - Rincón de Vieja - Poás Vulkan - Tortuguera Nationalpark - Karibikküste - Orisotal - Irazú Vulkan - Dominical - Quepos - Manuel Antonio Nstionalpark und längerer Aufenthalt in Tamarindo
Details:
Aufbruch: 15.01.2008
Dauer: 7 Wochen
Heimkehr: 06.03.2008
Reiseziele: Costa Rica
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 4 Monaten auf umdiewelt.