Kalifornien

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2019  |  von Uwe H

Lake Tahoe

Nun geht es zum nächsten Quartier am Lake Tahoe an der Grenze zu Nevada. Ich nehme nicht die schnellste Strecke, die mich fast wieder zurück nach San Francisco führen würde, sondern eine (auf der Karte) recht kurze und direkte Strecke über den Highway 20. Von der Küste aus ist zunächst ein Gebirge mit vielen Kurven und Steigungen zu durchqueren. Nach der ersten Rast in Willits wird die Gegend sehr ländlich, es herrscht wenig Verkehr. Um Yuba City herum dominiert die Landwirtschaft, hier lege ich an einer Shopping Mall eine längere Pause ein.
Nun geht es wieder in die Berge. Über den Donner Pass wird das Nordufer vom Lake Tahoe mit einer Höhenlage von fast 2000 m erreicht. Die Unterkunft ist das Sierra Cottage bei den "Rustic Cottages". Das ehemalige Holzfällercamp hat viel Charme. Zu meiner Erleichterung ist auch das Gepäck hier angekommen, es war an diesem Tag mit United zum Reno Airport geliefert worden.

Am ersten Tag am Lake Tahoe wird das endlich angekommene eigene Paddelboard ausgiebig genutzt für eine größere Runde auf dem Lake Tahoe. Erst geht es zur Crystal Bay im Osten, dann noch ein Stück in westlicher Richtung. Mit etlichen Pausen ist es dann gegen 15:00.

Am späteren Nachmittag besuche ich noch den Nachbarort Incline Village, der Strand da ist aber leider nicht öffentlich. Überhaupt sind die Ufer recht dicht bebaut und öffentliche Zugänge kann man mit der Lupe suchen.

Am nächsten Tag mache ich eine Paddelrunde diesmal erst in Richtung Westen, dann nochmal zu den Granitformationen östlich von Kings Beach. Vor allem am Morgen gibt es ordentliche Wellen, was die Sache etwas anstrengend macht.

Am Nachmittag fahre ich in das etwa 0:20 entfernte Truckee für einen Stadtbummel, die Touristeninformation da ist gut sortiert. Dann geht es noch an den Donner Lake. Hier folge ich erst einem Wanderweg am See, dann schwimme ich noch eine Runde. Der See soll angeblich wärmer sein als der Lake Tahoe, aber viel mehr als 18° C sind es wohl nicht.

Einen Tag habe ich für den Besuch der bekannten Emerald Bay im Südwesten des Lake Tahoe eingeplant. Der Wanderweg zur Emerald Bay wäre zu beschwerlich mit den SUP als Gepäck. Daher fahre ich lieber noch etwas weiter zum Baldwin Beach. Von da aus sind es etwa 6 km auf dem Wasser bis in die Bay. Ich mache etliche Pausen, auch zum Baden.

Auf dem Rückweg halte ich in South Tahoe für ein verspätetes Lunch und fahre dann am Ostufer zurück.

Am letzten Tag am Lake Tahoe fahre ich gleich nach dem Frühstück zu dem sehr beliebten Sand Harbor Park. Um diese Zeit ist noch keine Überfüllung zu befürchten. Nach Norden paddle ich bis zum Hidden Beach. Der ist trotz Wochenende nur spärlich besucht. Starker Bootsverkehr und aufkommender Wind machen das Paddeln im Stehen anstrengender, so beende ich die Tour mit einigen Badepausen am frühen Nachmittag.

Beim Strandimbiss gibt es dann Fish and Chips, danach gehe ich noch auf dem Strandweg ein Stück in Richtung Norden. Hier gibt es viele schöne Aussichten und Fotogelegenheiten.

Wieder zurück im Sand Harbor Park gehe ich noch mal schwimmen. Die Brandung ist mittlerweile etwa einen Meter hoch, etliche SUPs und Kajaks werden da gleich wieder an den Strand zurück gespült.

© Uwe H, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Reise führt als Rundtour erst an der Küste nördlich von San Francisco entlang. Im weiten Bogen geht es dann zum Lake Tahoe an der Grenze zu Nevada und durch die Nationalparks Yosemite, Kings Canyon und Sequoia. Die Pazifikküste wird bei Monterey südlich von San Francisco wieder erreicht.
Details:
Aufbruch: 16.09.2019
Dauer: 14 Tage
Heimkehr: 29.09.2019
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Uwe H berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.