Kalifornien

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2019  |  von Uwe H

Kings Canyon

Auf dem Weg vom Yosemite National Park zum Kings Canyon National Park mache ich eine ausgedehnte Rast am Lake McClure. Hier wurde der Merced River zu einem See angestaut für die Wasserversorgung von Süd-Kalifornien.

Nach einer ausgiebigen Runde mit dem Paddelboard geht es weiter zum Castle Air Museum bei Merced. Hier ist eine große Sammlung von Flugzeugen zu bewundern, hauptsächlich von der US Air Force. Die Beschriftungen der Exponate vermitteln allerdings fast keinen Kontext.

Für Einkaufen und Lunch halte ich dann noch in Fresno an. Am Abend komme ich an der John Muir Lodge im Kings Canyon National Park an. Die Lodge ist wie wohl alle Unterkünfte in den National Parks für das gebotene Niveau deutlich überteuert.
Am nächsten Morgen geht es zunächst zum Hume Lake, einem per Staudamm entstandenen Bergsee. Auf dem Weg hoppelt ein Bär die Straße entlang, er ist aber zu schnell weg für ein Foto. Auf dem Hume Lake nutze ich mein Paddelboard und genieße die schöne Umgebung.

Lunch bekomme ich dann im Cedar Grove Village. Fast am Ende der Straße in den Kings Canyon mache ich eine längere Wanderung, erst durch die Zumwalt Meadows und dann am Fluss entlang.

Am zweiten Tag im Kings Vanyon and Sequoia National Park besuche ich gleich am Morgen die General Grant Grove mit dem General Grant Tree als "Hauptattraktion". Der kurze Rundweg führt an vielen Sequoia Bäumen vorbei.

Nicht weit entfernt gibt es den Big Stump Trail. Hier sind zahlreiche Sequoias gefällt worden, bevor man das Gebiet unter Schutz gestellt hat. Am eindrucksvollsten ist der Mark Twain Stump, der zugehörige Baum wurde zu "wissenschaftlichen Zwecken" gefällt.
Nun geht es auf dem kurvenreichen Generals Highway in Richtung Süden. Einen längeren Stopp lege ich ein, um den Monolithen Little Baldy zu besteigen. Der Weg von der Straße windet sich in Serpentinen nach oben. Insgesamt sind es nur etwa 200 Höhenmeter, aber in einer Gipfelhöhe von 2452 m merkt man die Anstrengung schon.

Im Lodgepole Village bekomme ich dann ein brauchbares Lunch (Fish Sandwich). Nächstes Ziel ist der Sherman Tree Trail. Hier ist der Parkplatz gut belegt, ich bekomme aber ohne "Ehrenrunde" einen Platz.

Die letzte Wanderrunde ist der Big Trees Trail, eine Bergwiese, die von besonders vielen Sequoias umgeben ist.

Mein nächstes Quartier liegt am südlichen Ausgang des Sequoia National Park. Es ist die "Lazy J Ranch" in Three Rivers.

Nun ist ein entspannter Tag vorgesehen. Ich fahre zum nahen Lake Kaweah und paddle dort eine Runde um den ganzen See. Der ist momentan nur halb so groß ist wie auf der Landkarte. Gegenüber dem maximalen Füllstand fehlen gut 15 m.

Zum Lunch fahre ich nach Woodlake, einer typischen Farmersiedlung mit sehr mexikanischem Ambiente. Am späten Nachmittag wandere ich noch den Trail am Kaweah River gleich hinter der Lodge. Hier gibt es schöne Badestellen, die Wassertemperatur ist schätzungsweise um die 21°C.

© Uwe H, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Reise führt als Rundtour erst an der Küste nördlich von San Francisco entlang. Im weiten Bogen geht es dann zum Lake Tahoe an der Grenze zu Nevada und durch die Nationalparks Yosemite, Kings Canyon und Sequoia. Die Pazifikküste wird bei Monterey südlich von San Francisco wieder erreicht.
Details:
Aufbruch: 16.09.2019
Dauer: 14 Tage
Heimkehr: 29.09.2019
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Uwe H berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.