"Kommen Sie, kommen Sie!", "Schmatz ned so" und "Proszę wódki"

Polen-Reisebericht  |  Reisezeit: August 2019  |  von Martin Mitterer

Krakau: Auf den Spuren der polnischen Dreifaltigkeit

Das Zentrum von Jana Pawła II.

Im Südosten Krakóws befindet sich das Zentrum "Fürchtet nicht", das ganz im Zeichen Johannes' Pauls II. steht. Im Untergeschoss finden sich kleine Kapellen rund um eine Unterkirche gruppiert. Jede dieser Kapellen wurde von einer Gruppe oder Gemeinschaft gestiftet und im eigenen Stil gestaltet.

Wohin man auch geht, am verstorbenen Papst Johannes Paul II. kommt man nicht vorbei.

Wohin man auch geht, am verstorbenen Papst Johannes Paul II. kommt man nicht vorbei.

Wandrelief einer der Kapellen im unteren Bereich

Wandrelief einer der Kapellen im unteren Bereich

Die Oberkirche ist ein lichtes Gebäude mit ansprechenden Mosaiken. Was das große Altarbild betrifft, mag sich der eine oder andere Zweifel einschleichen. Denn dass der Papst neben Maria und zwischen Gott und Jesus eingereiht ist, wird so manchen Theolog*'innen sauer aufstoßen. Vielleicht ist es aber auch nur Ausdruck der hohen Verehrung Johannes' Pauls II.

Theologisch interessantes Altarbild

Theologisch interessantes Altarbild

Außerdem kann man die Soutane betrachten, die der Papst trug, als am 13. Mai 1981 ein Attentat auf ihn verübt wurde.

Blutbefleckte Soutane des Papstes

Blutbefleckte Soutane des Papstes

Das Raumschiff

Ursprünglich durch einen großen Park mit dem Zentrum verbunden, befindet sich in der Nähe das Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit in Łagiewniki. Zur Zeit ist der Park leider durch eine große Baustelle für eine Schnell-U-Bahn zerschnitten. Nichtsdestotrotz bildet diese Kirche, die dem Andenken der hl. Schwester Faustyna Helena Kowalskla geweiht ist, einen beeindruckenden und auch etwas befremdlichen Anblick. Denn irgendwie erinnert sie an ein Raumschiff. Fast am Fuße des Turms erinnert die Statue des Papstes an eine segnende Gallionsfigur.

Das spacige Sanktuarium der Schwester Faustyna

Das spacige Sanktuarium der Schwester Faustyna

Der segnende Papst am Fuße des Turms

Der segnende Papst am Fuße des Turms

Im Inneren der Kirche findet sich auch das berühmte Gnadenbild Christi, das Schwester Faustyna nach einer Vision malte.

Gnadenbild Christi "Jesus, ich vertraue auf dich"

Gnadenbild Christi "Jesus, ich vertraue auf dich"

© Martin Mitterer, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wie viele andere Länder Europas hat Polen eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie reicht von einem einflussreichen und großen Königreich bis zu Zeiten, in denen Polen überhaupt nicht mehr existierte. Welche bedeutende Rolle hier die katholische Kirche spielte, wurde mir erst während dieser Reise bewusst. Polen ist vor allem auch eines: Ein Land mit freundlichen Menschen und großen Teilen noch unberührter Natur.
Details:
Aufbruch: 20.08.2019
Dauer: 11 Tage
Heimkehr: 30.08.2019
Reiseziele: Polen
Der Autor
 
Martin Mitterer berichtet seit 3 Wochen auf umdiewelt.
Aus dem Gästebuch (1/1):
Martin Mitterer [?] 1569498299000
Herz­lich wil­lkom­men. Danke für euer Inte­res­se an meinen Ein­drücken aus Polen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Kom­menta­re hinter­lasst. Ich freue mich auch über An­re­gun­gen und Impulse für spätere Reisen. Denn Polen sieht mich sicher wieder.