"Kommen Sie, kommen Sie!", "Schmatz ned so" und "Proszę wódki"

Polen-Reisebericht  |  Reisezeit: August 2019  |  von Martin Mitterer

Gdańsk

Von Zerstörung und Wiederaufbau

Nach einer sechsstündigen Zugfahrt erreichten wir schlussendlich die ehemalige Hansestadt Gdańsk / Danzig. Nachdem sich unser Reiseleiter durch den Tarifdschungel in Gdańsk gekämpft hatte, führte uns der Weg zur Unterkunft. Zuerst mussten wir aber ein wenig warten, weil es wirklich zum Teil schwer zu durchschauen ist, mit welchem Ticket man welches Verkehrsmittel benutzen darf. Als dann auch noch die Polizei mit Blaulicht und zwei Fahrzeugen am Bahnhof vorfuhr, wurde uns dann kurz doch etwas mulmig zumute. Zu unserer Erleichterung waren sie aber nicht wegen uns, sondern offenbar wegen Fußballfans gekommen, die auf einem anderen Bahnsteig lautstark sangen.

Wappen Gdańsks am Arsenal

Wappen Gdańsks am Arsenal

Im Gästehaus der Franziskaner Maximilan Kolbes, wurden wir dann sehr freundlich empfangen. In diesem Gästehaus finden unter anderem immer wieder Polnisch-Deutsche Sprachwochen statt. Polnisch sprechende Jugendliche und junggebliebene lernen Deutsch und deutschsprechende Polnisch. Unter anderem kam so auch der Kontakt zu Klaudia zu stande.

Das Beziehen der Zimmer im zweiten, dritten und vierten Stock war dann etwas mühsam, da die Koffer inzwischen durch diverse Andenken schon deutlich schwerer geworden waren. Da es auch keinen Lift gab, wurde es eine durchaus sportliche Angelegenheit. Die Zimmer waren dann durchaus das, was ich mir von einer klösterlichen Unterkunft vorgestellt habe Interessant habe ich gefunden, dass auf den Toiletten Blumen waren, obwohl es gar kein Fenster und somit auch kein natürliches Licht gab.

© Martin Mitterer, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wie viele andere Länder Europas hat Polen eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie reicht von einem einflussreichen und großen Königreich bis zu Zeiten, in denen Polen überhaupt nicht mehr existierte. Welche bedeutende Rolle hier die katholische Kirche spielte, wurde mir erst während dieser Reise bewusst. Polen ist vor allem auch eines: Ein Land mit freundlichen Menschen und großen Teilen noch unberührter Natur.
Details:
Aufbruch: 20.08.2019
Dauer: 11 Tage
Heimkehr: 30.08.2019
Reiseziele: Polen
Der Autor
 
Martin Mitterer berichtet seit 3 Wochen auf umdiewelt.
Aus dem Gästebuch (1/1):
Martin Mitterer [?] 1569498299000
Herz­lich wil­lkom­men. Danke für euer Inte­res­se an meinen Ein­drücken aus Polen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Kom­menta­re hinter­lasst. Ich freue mich auch über An­re­gun­gen und Impulse für spätere Reisen. Denn Polen sieht mich sicher wieder.