Einmal im Leben eine Karibik-Kreuzfahrt

Antigua und Barbuda-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - März 2013  |  von Inge Waehlisch Soltau

Antigua

Antigua

Antigua mit angeblich 365 Stränden - einen für jeden Tag des Jahres - ist eine der beliebtesten Ferieninseln der Karibik.
Die Insel wurde 1493 von Kolumbus entdeckt, 1632 von England kolonisiert und 1666 von Frankreich erobert. Aber bereits 1667 wurde Antigua wieder britisch.
Während der britisch-französischen Kriege machte Admiral Lord Nelson Antigua wegen seiner strategischen Lage zum Hauptstützpunkt der britischen Flotte.
Die Sklaverei wurde 1834 abgeschafft, daran wird jedes Jahr mit dem farbenfrohen Karneval Ende Juli/Anfang August erinnert.

Der erste Ministerpräsident

Der erste Ministerpräsident

Mitte des 20. Jahrhunderts entstand eine Unabhängigkeitsbewegung und Antigua und Barbadu - wie es korrekt heissen sollte - bekam den Status eines mit Grossbritannien assozierten Staats. 1967 wurde Antigua autonom und 1981 vollständig unabhängig, gehört aber immer noch zum Brtischen Commonwealth. Staatsoberhaupt ist deshalb auch die britsche Königin, vertreten durch eine Generalgouverin.
Antitgua und Barbadu hat ca. 85.000 Einwohner, davon sind die meisten afrikanischer Abstammung.

Lotsenboot

Lotsenboot

Ankunft am Morgen

Ankunft am Morgen

Als wir das Schiff für den Landgang verliessen, hörten wir schon die Musik einer Steelband, deren Klänge uns auf die Insel einstimmten.
Ausser den vielen wunderschönen Stränden gibt es auf Antigua nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten.
Wir hielten nach einem Taxifahrer Ausschau, der uns ein bisschen was von der Insel zeigen sollte. Zwei junge Frauen aus Guadeloupe - Rosi und Sara - schauten ebenfalls nach einer Fahrgelegenheit. Wir kamen überein, zusammen ein Taxi zu nehmen und uns die Kosten zu teilen.
Die Unterhaltung war ein Mischmasch aus englisch und französisch, und wir hatten eine richtig lustige Fahrt mit den beiden.

Steelband

Steelband

Maintenance

Maintenance

Unterwegs sah man in den kleinen Ortschaften den Unterschied zwischen den tollen Resorts, wo es sich die Touristen gut gehen lassen, und den kleinen Hütten der Einheimischen - wie überall in der Karibik.

Einer der schönen Strände

Einer der schönen Strände

Und da die Strände die Highlights in Antigua sind, machten wir unterwegs einige Fotostopps. An einem besonders schönen Strand hatten sich schon zahlreiche Luxhushotels angesiedelt.

Und noch ein schöner Strand

Und noch ein schöner Strand

Am Ende der Bucht ein Luxushotel

Am Ende der Bucht ein Luxushotel

Ein Muss-Fotostopp ist die Barnabas Anglican Church, angeblich die meistfotografierteste Kirche der Insel.

Barnabas Anglican Church

Barnabas Anglican Church

Im Inneren der Kirche

Im Inneren der Kirche

Unterwegs zur Nelson Bay machten wir einen weiteren Stopp auf einem Hügel mit einer schönen Sicht auf English Harbour.
Hier gab es verschiedene Verkaufsstände, die teilweise dicht umlagert ware. Auch unsere zwei Begleiiterinen aus Guadeloupe gingen eifrig auf Souvernir-Jagd.
So farbenprächig die Bilder mit der naiven Malerei auch waren, wir mussten doch auch an den Rückflug denken - obwohl 30 kg Freigepäck - würde das Übergepäck wahrscheinlich teurer werden als der Kauf solcher Bilder.

Blick auf English Harbour

Blick auf English Harbour

Naive Malerei

Naive Malerei

Der Höhepunkt der kleinen Rundreise war der Besuch der Bucht von English Harbour.

English Harbour

English Harbour

Zu Zeiten von Admiral Nelxo im 18. Jahrhundert war hier der wichtigste Kriegshafen der British Navy. Admiral Nelson ging zwischen 1784-87 hier oft vor Anker, und deshalb expandierte der Hafen zunächst. Aber im 19. Jahrhundert wurde der Hafen aufgegeben und 1894 sogar ganz geschlossen.
Das ehemalige Wohnhaus des Admirals ist heute ein Museum.

Admiral Nelson's Haus

Admiral Nelson's Haus

Die Dockanlagen sind inwzischen restauriert und heute die einzigen georgianischen Docks der Welt. Das ganze Areal zusammen mit Wehranlagen und imposanten Kolonialbauten ist ein Nationalpark.
Leider reichte unsere Zeit nicht diesen zu besuchen, denn man braucht mindestens 2 Stunden, und so lange wollte unser Taxifahrer nicht warten.

English Harbour

English Harbour

English Harbour ist einer der schönsten Yachthäfen in der Karibik. In der Marina sieht man viele Segelschiffe aus der ganzen Welt.. Es gibt hier Läden, Restaurants und Hotels.

Yachten in English Harbour

Yachten in English Harbour

Yachthafen

Yachthafen

St. John's ist die Hauptstadt und der wichtigste Hafen der Insel. Antigua wird immer beliebter als Ziel für Kreuzfahrschiffe, und so kommen noch mehr Touristen - wenn auch nur für einen Tag - ins Land.
Bei Ankunft oder Abfahrt mit dem Schiff sieht man von weitem die dominaten weissen Türme der St. John's Cathedral. Die Kathedrale wurde 1845 erbaut und auch schon von Erdbeben beschädigt.
In diesem Ort gibt es auch noch viele schöne Häuser im Kolonialstil.

Blick auf ...

Blick auf ...

Das trostlose Ende von Schiffen...

Das trostlose Ende von Schiffen...

Auf der Insel kann man zollfrei einkaufen, ein Einkaufszentrum befindet sich direkt am Pier sowie einige Restaurants und Bars.
Nachdem wir noch ein wenig durch die Gassen von St. John's geschlendert waren, hiess es spätestens um 17 Uhr auf dem Schiff sein.
Auf der Weiterfahrt nach St. Croix sahen wir nach einem schönen Tag in Antigua zum Abschluss noch einen wunderbaren Sonnenuntergang.

Blick zurück auf das abendliche Antigua

Blick zurück auf das abendliche Antigua

Sonnenuntergang bei der Abfahrt von Antigua

Sonnenuntergang bei der Abfahrt von Antigua

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Von San Juan (Puerto Rico) nach St. Thomas - Santa Lucia - Guadeloupe - Antiguna und St. Croix.
Details:
Aufbruch: 16.01.2013
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 17.03.2013
Reiseziele: Puerto Rico
Amerikanische Jungferninseln
St. Lucia
Guadeloupe
Antigua und Barbuda
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 13 Monaten auf umdiewelt.