Orte, um etwas Neues zu entdecken

Welche 15 Orte musst Du in Italien besuchen? | 05.11.2022  |  von Martin Gädeke
Haus am See

Ob Rom, Turin, Pisa oder am Strand von Bibione: Italien bietet viele Möglichkeiten, seinen Urlaub verbringen zu können. Aber nicht immer muss man sich für die Touristenhighlights entscheiden, sondern man kann in Italien auch an eher unbekannten Orten seinen Urlaub verbringen.

MMM Museum (Trentino Südtirol)

In der nördlichsten Region des Landes fühlen sich nicht nur Wanderer und Skifahrer wohl, sondern auch Kulturbegeisterte. So gibt es auf 2.275 Metern das MMM Museum Corones, das Teil des Messner Mountain Museums ist. Hier dreht sich alles um das Thema Bergsteigen.

San Fruttuoso (Ligurien)

Die Bucht von San Fruttuoso, in dem sich auch das gleichnamige Kloster befindet, ist ein wahrer Geheimtipp - sogar noch für Italiener. Das deshalb, weil die Bucht in einer eher abgelegenen Lage liegt, die nur mit dem Boot oder zu Fuß erreicht wird. Im 10. Jahrhundert haben Mönche aus Griechenland das Abtei von Sa Fruttuoso gebaut, dass über die Jahre immer wieder erweitert wurde.

Rocce Rosse in Arbatax (Sardinien)

Sardinien ist das Paradies für Weinliebhaber, Sonnenanbeter und Hobby-Geologen. Hier gibt es die Neptungrotte, die antike Stadt Nora sowie Capo Caccia. Ein besonderes Highlight ist Rocce Rosse in Arbatax. Hier handelt es sich um aus dem Boden ragende Felsen.

Villaggio Leumann (Piemont)

Außerhalb von Turin liegt Collegno. Hier entstand das Arbeiterdorf Villaggio Leumann. Ende des 19. Jahrhunderts wurden hier auf 60.000 m² eine Produktionsstätte für Baumwolle geschaffen, ein Bahnhof sowie eine eigene Kirche. Heute gibt es eine informative Stadtführung über das unbewohnte Villaggio Leumann.

MUSABA Freilichtmuseum (Kalabrien)

MUSABA, der Verein „Museo Santa Barbara“, schätzt die Kunst- und Kulturgeschichte des Mittelmeerraumes. Aus diesem Grund wurde das Freilichtmuseum in Kalabrien eröffnet. Das einzigartige Museum befindet sich auf einem ehemaligen Klosterkomplex.

Giardino dei Tarocchi (Toskana)

Der Kunstpark liegt an der Grenze zu Latium und lädt Touristen ein, 22 übergroße und skurrile Figuren zu bewundern. Die Künstlerin Niki de Saint Phalle hat hier in die Landschaft der Toskana wahre Kunstwerke geschaffen, die im esoterischen Park bestaunt werden können.

Parco dell’Etna (Sizilien)

Der 59.000 Hektar große Naturpark sorgt seit dem Jahr 1987 für den Schutz des Waldbestandes in der Region rund um den Ätna, dem höchsten aktiven Vulkan Europas.

Grotte di Frasassi (Marken)

Hier handelt es sich um das größte Höhlensystem Europas. Die Länge der verbundenen Höhlen liegt bei 30 Kilometer. Die Grotte di Frasassi ist der ideale Ort, um Italien von einer ganz anderen Seite zu sehen.

Nationalpark Toskanischer Archipel (Toskana)

Das Naturreservat erstreckt sich über sieben Inseln - Elba, Giglio, Capraia, Montecristo, Giannutri, Pianosa und Gorgona - und ist auch für viele Italiener noch ein wahrer Geheimtipp.

Grotte Marine di Polignano a Mare (Apulien)

In Apulien gibt es viele sehenswerte Orte, die nicht überlaufen sind. Dazu gehört etwa die Grotte Marine di Polignano a Mare. Eine Meereshöhle, die zu den spektakulärsten Naturwundern Europas gehört. Magisch wird es, wenn hier das Sonnenlicht in die Höhle einfällt, da so das Wasser in einem unwirklichen Blauton verfärbt wird.

Parco dei Mostri (Latium)

Der Parco dei Mostri gehört zu den unheimlichsten Orten in ganz Italien. 80 Kilometer von Rom sieht man hier ein offenes Höllenmaul, den Pegasus auf dem Brunnen oder auch die Elefanten Hannibals im Kampf gegen die Soldaten.  

Skyway Monte Bianco (Aostatal)

Wer in die Seilbahn Skyway Monte Bianco springt, bekommt einen Blick auf das Dreiländereck von Frankreich, Schweiz und Italien zu Gesicht.

Strand in Italien

Der Engelsflug (Basilikata)

War das ICO kaufen zu wenig Aufregung, so sollte man sich für den Engelsflug entscheiden: In dem verschlafenen Bergdorf Castelmezzano wird man von Pietrapertosa nach Castelmezzano und retour befördert - und das mit 120 km/h, während man nur an einem Stahlseil hängt.

Gran Sasso d’Italia (Abruzzen)

Das ist Italiens größer Nationalpark. Wer gerne in der Natur ist, der ist hier an der richtigen Stelle, um Italien von einer anderen Seite zu Gesicht zu bekommen.

Guardiaregia Campochiaro (Molise)

Das von der WWF errichtete Naturreservat Guardiaregia Campochiaro ist der Tipp schlechthin für all jene, die gerne wandern und schöne Wasserfälle sehen wollen.

© Martin Gädeke, 2024
Der Autor
 
Martin Gädeke hat www.umdiewelt.de vor über 23 Jahren gegründet, ist aber nur einer von tausenden Aut­oren - und bei Weitem nicht der Aktivste. Dafür ist er für alles andere auf der Seite zuständig und immer für Dich erreichbar!
Bild des Autors