Die Kykladen

Mehr als nur ein Badeparadies | 26.05.2022  |  von Martin Gädeke

Die griechische Inselgruppe der Kyladen ist eines der wichtigsten Urlaubsgebiete im Mittelmeer. Die Strände von Santorin oder Mykonos haben einen hervorragenden Ruf. Viele Inseln bieten darüber hinaus viel Sehenswertes, denn in der Antike galten sie als heilige Stätten.

Inselhopping und Baden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Inseln zu entdecken. Das Revier wird von erfahrenen Seglern geschätzt, die zwischen den Inseln auf den Meltemi treffen. Dies ist ein Wind, der am Nachmittag deutlich zunimmt und eine schöne Herausforderung darstellt. Wer es gemütlicher mag, nutzt die Fähren, die zwischen allen wichtigen Inseln verkehren. In der Hauptsaison sind eine gute Planung und Vorausbuchungen von Vorteil, in der Nebensaison lässt sich das Inselhopping spontaner anlegen.

Für den ersten Kontakt mit der bezaubernden Inselwelt eignet sich eine organisierte Reise. Ideal ist die Kombination von Rundreise und Badeurlaub. An den ersten Ferientagen geht es dabei auf Entdeckungsreise, danach ist Entspannen an den schönsten Stränden angesagt. Der Vorteil einer organisierten Reise ist der Reiseleiter. Er oder sie gibt viele Tipps, die bei einer späteren Tour auf eigene Faust nützlich sind.

Die wichtigsten Inseln

Die Kykladen bestehen aus fast vierzig Inseln. Zu den beliebtesten gehört die Insel Santorin. Die Insel besitzt einen Flughafen und ist somit ein schöner Startpunkt für ein Inselhopping. Einer der schönsten Orte der Insel ist das Dorf Oia. Deine weißen Häuser und die blauen Dächer der Kirchen sind ein wunderbares Postkartenmotiv. Hauptsehenswürdigkeit der Hauptstadt sind die Drei Glocken von Fira. Auf einem Hügel liegen die Ruinen der antiken Stadt Alt-Thera, von wo Besucher einen schönen Panoramablick haben..

Bild von Santorin bei Dämmerung.

Santorin in der Dämmerung.

Von Santorin ist es mit der Fähre nicht weit hinüber nach Naxos, welche die größte Insel der Kykladen ist. Sie ist für die griechische Mythologie wenig bedeutend, besitzt jedoch eine lange Geschichte. Ein Zeugnis ist die Tempelruine Portara von Naxos, die einen schönen Blick über die Stadt und das Meer ermöglicht. Das von den Venezianern errichtete Kastro ist eine sehenswerte Burg in Naxos-Stadt, von der es eine fantastische Aussicht gibt. Eine schöne Wanderung im Osten führt zum sehenswerten Kloster Fotodoti. Naxos beherbergt über 150 byzantinische Kirchen und zahlreiche mittelalterliche Wohntürme der Venezianer.

Die griechische Sagenwelt entdecken

Mykonos ist die Insel, die Herkules schuf. Er warf Riesen ins Meer, die danach zu Stein erstarrten. Mykonos war geboren. Einzigartig ist die Kirche Panagia-Paraportiani, die aus fünf eigenständigen weißen Kapellen besteht. Ebenfalls sehenswert sind die Kato Mill. Es sind zehn Windmühlen, die auf einer kleinen Landzunge am Rand von Mykonos liegen. Im Inselinneren ist das 1542 gegründete Panagia-Turliani-Kloster einen Besuch wert. Ein Heiligtum der Antike ist die nahe Insel Delos.

Paros liegt westlich der Insel Naxos und ist vermutlich schon mehr als 3.000 Jahre bewohnt. Die beliebte Ferieninsel ist mit unzähligen Klöstern übersät. Die berühmteste Kirche ist die Panagia Ekatontapyliani, die aus der byzantinischen Zeit stammt. Eine wundervolle Landschaft befindet sich im Norden des Eilands. Der Paros Park besitzt schöne, gut ausgeschilderte Wanderwege mit wundervollen Ausblicken.

Fazit

Die Inselwelt der Kykladen bietet viele Möglichkeiten zum Inselhopping. Diese maritime Rundreise lässt sich gut mit einem Badeaufenthalt an einem der Traumstrände und Badebuchten verbinden.

© Martin Gädeke, 2022
Der Autor
 
Martin Gädeke hat www.umdiewelt.de vor über 21 Jahren gegründet, ist aber nur einer von tausenden Aut­oren - und bei Weitem nicht der Aktivste. Dafür ist er für alles andere auf der Seite zuständig und immer für Dich erreichbar!
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