Ein Roadtrip durch Europa

01.04.2021  |  von Martin Gädeke

Aufgrund der weltweiten Pandemie möchten wir erst einmal von Fernreisen absehen und stattdessen den eigenen Kontinent erkunden. Dieser hat schließlich auch viele wunderschöne Orte zu bieten!

Ein Roadtrip ist einfach die beste und flexibelste Art, Europa zu entdecken. Sowohl die Reiseroute als auch die Dauer der einzelnen Stopps kann man dabei genau so festlegen, wie es einem am besten gefällt und wie es zum aktuellen Pandemiegeschehen passt.

Die Planung – wichtige Tipps

Der erste Schritt zu einer tollen Reise ist die richtige Planung. Möchte man den Roadtrip im eigenen Pkw antreten? Dann ist man besonders flexibel, kann überall parken und zur Not auch einmal im Auto übernachten. Reicht das Platzangebot nicht aus, eignet sich vielleicht eher ein Wohnwagen. Die Entscheidung sollte man abhängig davon machen, ob man lieber in Hotels oder auf Stellplätzen schlafen möchte.

Um in allen Ländern Europas bequem zahlen zu können, sollte man in jedem Fall eine gut gedeckte Kreditkarte im Gepäck haben. Damit kann man Hotels reservieren und überall bezahlen oder kostenfrei Bargeld ziehen. Es lohnt sich, diese frühzeitig zu beantragen, damit der Bearbeitungsprozess zum Reisebeginn auf jeden Fall durch ist. Wir haben uns im Verivox Kreditkarten Vergleich schlau gemacht. Hier gibt es einen guten Überblick darüber, welche Visa oder Master Card welche Konditionen und Zusatzleistungen bietet.

Unsere Routen durch Europa

Je mehr man sieht, desto besser. Anstatt einfach loszufahren, sollte man sich deshalb vorher eine grobe Route zurechtlegen. In der Ausgestaltung kann man dann während der Reise flexibel bleiben.

Roadtrip durch den Südwesten Europas

Bei unserem ersten Euro-Trip im Auto hat die Reise in Italien begonnen. Nach einem Stopp an der Adria ging es an den Gardasee und von dort aus über Genua nach Frankreich. Frankreich winkt mit tollen Mittelmeerküsten im Süden und Atlantik-Küsten im Westen. Vorher stand aber Spanien auf dem Plan – Barcelona, Valencia und Málaga waren die großen Ziele. Und wenn man schon in der Ecke ist, sollte man auch direkt nach Portugal weiterfahren und dort Lissabon sowie die Algarve besuchen. An der Nordküste Spaniens ging es dann in Richtung Frankreich, genauer gesagt Paris. Natürlich gab es etliche Stopps in kleineren Städten und Dörfern, doch diese kann man sich spontan nach Gefallen, Müdigkeitslevel oder einfach per Zufall heraussuchen.

Zu guter Letzt ging es für uns durch Belgien in die Niederlande. Nach ein paar Tagen Aufenthalt in Amsterdam und dann an der deutschen Nordsee brachen wir die Heimreise an.

Roadtrip durch den Südosten Europas

Wir sind Sonnenanbeter. Immer wieder zieht es uns deshalb in den Süden, in den Südosten haben wir es lange nicht geschafft. Erst ein Roadtrip konnte uns so richtig dafür begeistern. Los ging es also durch Bayern nach Österreich und von dort aus weiter über Slowenien nach Kroatien, wo die Landstraßen entlang der Küste uns besonders begeistert haben – diese Dinge erlebt man nur auf einem Roadtrip. Endpunkt unserer Europatour war Montenegro, ein kleiner Staat an der Adria. Würden wir die Reise wiederholen, könnten wir uns einen weiteren Aufenthalt in Ungarn vorstellen, zum Beispiel am Plattensee oder auch in Budapest selbst.

Demnächst geht es in Richtung Norden

Da wir bei unserem ersten Roadtrip bereits die Nordsee besucht haben, steht fest: Auch der Norden ist toll, Skandinavien ist deshalb ein Muss. Wir planen eine Fahrt nach Dänemark, von wo aus es dann mit der Fähre nach Schweden geht. Nachdem wir dort auf den Spuren von Pippi Langstrumpf gewandelt sind, möchten wir einen Abstecher nach Norwegen einlegen. Auch eine Weiterfahrt nach Finnland wäre denkbar. Über Estland, Lettland, Litauen und Polen könnten wir dann wieder nach Deutschland einreisen.

Ein Roadtrip: Spontaneität und Natur pur

Wer Roadtrips liebt, kann auf diesem Weg wirklich weite Teile Europas entdecken. Das Schönste am Reisen mit dem eigenen Auto ist die unendliche Flexibilität. Gerade in Zeiten von COVID-19 ist diese ein enormer Vorteil. Einsteiger sollten vielleicht mit einer kleinen Rundreise starten, um sich nicht zu übernehmen – wir haben uns anfangs gerne zu viel vorgenommen.

© Martin Gädeke, 2021
Der Autor
 
Martin Gädeke hat www.umdiewelt.de vor über 20 Jahren gegründet, ist aber nur einer von tausenden Aut­oren - und bei Weitem nicht der Aktivste. Dafür ist er für alles andere auf der Seite zuständig und immer für Dich erreichbar!
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