Ski-Trip im Taunus

Gebiete, Ausrüstung und mehr | 29.07.2020  |  von Martin Gädeke

Weiß, fluffig und am besten frisch – das ist der Schnee, wie er von Winterurlaubern geliebt wird. Eine Reise in der kalten Jahreszeit will früh geplant sein. Am besten beginnt man damit schon im Sommer. Dann kann man sich bereits die besten Orte sichern. Wer allerdings nicht so weit in die Ferne schweifen möchte, der findet auch hier ganz in der Nähe ein paar tolle Möglichkeiten die ein oder andere Abfahrt zu nehmen. Im Taunus findet man nämlich drei tolle Skigebiete und das direkt um die Ecke. Welche Gebiete es hier gibt, welche Ausrüstung man fürs Skifahren benötigt und weitere Informationen haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

Ski-Trip im Taunus.

Skigebiete im Taunus

Wenn man sich auf den nächsten Winterurlaub in Österreich oder Frankreich vorbereiten will, um für die Piste gewappnet zu sein, sind die drei kleinen Skigebiete im Taunus bestimmt sehr interessant. Zumindest lassen sich hier die Skills auf den Brettern wieder ein wenig auffrischen, sodass man dann im ausgedehnten Winterurlaub direkt von seiner Skihütte an der Piste durchstarten kann.

  • Skigebiet Treisberg (Schmitten): Es ist das wohl größte der drei Gebiete mit einer Länge von 1,1 Kilometern und zwei leichten Pisten. Hier ist sowohl das Skifahren, als auch das Snowboardfahren erlaubt. Zwei Lifte befördern die Gäste nach oben. Dabei handelt es sich um den längsten Schlepplift im Taunus.
  • Skigebiet großer Feldberg (Schmitten): Dieses Gebiet ist vor allem bei Snowboardern sehr beliebt und verfügt über eine große Fangemeinde. Das liegt wohl daran, dass man hier die steilste und spektakulärste Abfahrt im Taunus findet. Die Pistenlänge beträgt etwa 500 Meter.
  • Skigebiet Pechberg – Oberreifenberg (Schmitten): Direkt neben dem großen Feldberg liegt das Skigebiet Pechberg mit einer Pistenlänge von 300 Metern. Das Gebiet eignet sich vor allem für Familien und Anfänger, da man bei dem niedrigen Gefälle der Piste sehr entspannt üben kann.

Mit diesen kleineren Skigebieten in unmittelbarer Nähe zum Rheingau lässt feststellen, wie es um das eigene Können auf den Brettern steht. Gerade auch Anfänger haben hier gute Möglichkeiten das Skifahren von Grund auf zu lernen, damit sie vor ihrem ersten großen Winterurlaub in die Berge nichts zu befürchten haben.

Zudem können Ski-Fans, die allerdings schon länger nicht mehr gefahren sind, ihr Wissen wiederauffrischen und die Ausrüstung durchchecken, ob sie noch funktionstüchtig ist.

Skiausrüstung für Neu- und Wiederanfänger

Falls die alte Skiausrüstung doch schon etwas in die Jahre gekommen ist oder man sich als Anfänger neu eindecken möchte, sollte man hierbei unbedingt einige Dinge beachten: Die große Frage, die jedoch ganz am Anfang steht ist, ob man lieber auf Skiern oder dem Snowboard stehen möchte. Für Einsteiger ist das Skifahren meist etwas leichter zu erlernen. Wer jedoch schon Erfahrungen mit dem Surfen oder auf dem Skateboard hat, dem wird wohl das Snowboarden etwas mehr liegen.

Danach stellt sich die Frage, ob man die Skiausrüstung leihen oder kaufen möchte. Gerade Anfänger und Menschen, die nur gelegentlich fahren, profitieren eigentlich von einer geliehenen Ausrüstung. Der Vorteil dabei ist, dass man keine hunderte oder sogar tausende Euro für etwas ausgeben muss, das man nur selten nutzt.

Wer sich jedoch fortan häufiger auf die Bretter oder das Brett schwingen will, sollte sich nach etwas hochwertigem umschauen. Häufig bekommt man hier aber auch gebraucht günstige Angebote. Dazu sollte man sich beispielsweise online bei den diversen Kleinanzeigenportalen einmal umschauen.

Zudem ist die passende Winterbekleidung wichtig. Hier sollte man nicht unbedingt sparen, wenn man später auf der Piste nicht frieren oder durchnässt sein will. Gute Wintersportkleidung soll warm und trocken halten. Am besten zieht man mehrere dünne Schichten an, damit man bei Bedarf auch ein paar Kleidungsstücke ablegen kann, falls es zu warm werden sollte.

Die oberste Schicht sollte jedoch wasserabweisend sein, hier empfiehlt sich eine Wassersäule von mindestens 5.000 Millimetern. Dazu kommt warme Skiunterwäsche. Daneben sollte man warme und vor allem dichte Handschuhe, einen Helm und die Brille nicht vergessen. Da Schnee die UV-Strahlung reflektiert ist ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30 ebenfalls empfehlenswert.

Den Körper vorbereiten

Skifahren bedeutet eine große Belastung für den Körper, deshalb kann es nichts schaden, wenn man sich dafür schon früh genug fit macht. Oft passieren auf der Piste viele Unfälle, weil manche ihre körperlichen Fähigkeiten überschätzen. Dieses Risiko kann man deutlich verringern, indem man sich mit einem entsprechenden Trainingsprogramm darauf vorbereitet.

Kondition und Ausdauer sind fürs Skifahren ebenso wichtig, wie beim Laufen. Um nicht aus der Puste zu geraten, sollte mehrmals in der Woche etwa eine halbe Stunde bis Stunde laufen gehen.

Mit Krafttraining sollte man die Beine zusätzlich stärken, da sie beim Skifahren am meisten beansprucht werden. Das funktioniert besonders gut mit mehreren Sätzen Kniebeugen pro Wochen. Vor dem Skifahren selbst sollte man sich immer ausreichend aufwärmen, um Verletzungen vorzubeugen.

Wer jetzt immer noch keine Lust auf Wintersport bekommen hat und erst noch den Sommer genießen will, kann das vielleicht mit einer Wanderung durch den Rheingau machen. Dadurch kann man sich ebenfalls schon ein wenig für den Wintersport vorbereiten, indem man seine Beine durch eine ausgedehnte Tour durch die Weinberge, an den Burgen und Schlössern vorbei, trainiert.

© Martin Gädeke, 2020
Der Autor
 
Martin Gädeke hat www.umdiewelt.de vor über 19 Jahren gegründet, ist aber nur einer von tausenden Aut­oren - und bei Weitem nicht der Aktivste. Dafür ist er für alles andere auf der Seite zuständig und immer für Dich erreichbar!
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