Slowenien an der Küste

Reisezeit: September 2026  |  von Thomas Winkler

Fazit und Tips

Beschreibung und Tips

Die Fahrt vom Großraum Berlin bis nach Izola in Slowenien führte über die A10; A9 und A8 in Deutschland dann weiter über die A10 in Österreich durch den Tauerntunnel und Karawankentunnel bis hinunter Richtung Potorosc nach Izola. Die Strecke ist rund 1150 km und eine Zwischenübernachtung in Gollin (Österreich) wurde auf der Hinfahrt eingeplant. Übernachten in Österreich ist mittlerweile teuer und man bezahlt für ein einfaches Doppelzimmer inkl. Frühstück ca. 130 - 150 € je nach Saison. Rückzu war eine Zwischenübernachtung bei Bad Berneck am Autohof eingeplant (gut und halbwegs günstig). Ferner betragen die Mautkosten inkl. Tunnelmaut rund 90,00 €.

Angekommen in Izola im Cliff Hotel findet man ein schönes Zimmer sowie einen großen Außenpool und einen kleinen Innenpool vor. Der Außenpool hat aber nur bis 18:00h offen und wird ab 16:00h von Schwimmvereinen belagert. Der Innenpool steht nur den Hotelgästen zur Verfügung. Auf dem Gelände gibt es genügend kostenlose Parkplätze.

Ein Shuttle fährt mehrmals am Tag vom Hotel hinunter and den sogenannten Strand (ca. 1 Km). Der Strand ist jedoch eine Betonpromenade (wie fast überall in dieser Küstenregion) mit Treppen ins Wasser bzw. einem Steg mit Leiter. In ca. 250m Entfernung gibt es jedoch auch einen Sand/Kiesstrand mit Liegen und Schirmen zum Mieten. Schwimmschuhe sind aufgrund von Felsen Steinen im Meer von Slowenien ein Muß.

Das Frühstück ist sehr gut (a la carte sowie Büfett) und das Abendessen a la carte ist auch sehr gut bei kleiner Speisekarte.

Die Slowenen sind sehr freundlich und hilfsbereit, was auch fürdas Hotelpersonal gilt. Sprachlich kommt man mit Englisch und größtenteils auch Deutsch überall gut durch .

Allerdings ist Slowenien kein billiges Urlaubsland. Eintrittsgelder, Parkgebühren sind hoch. Essenspreise mindestens ähnlich wie in Deuschland. Die Getränkepreise sind auch ähnlich, Mineralwasser ist aber in Bars aund Restaurants sehr günstig.

Die Höhle in Postojna ist wirklich sehenswert und bietet für das Eintrittsgeld eine Menge: eine Ausstellung über Höhlen und Karstlandschaft Slowenien, ein Aquarium wo man den Grottenolm bewundern kann. Mit einer kleinen Bahn geht bei der Höhlenbesichtigung über einige Kilometer in die Höhle bis man dann sich mit Führung durch mehrere Höhlenräume zu Fuß geht (s. Fotos) anschließend fährt man mit der Bahn wieder aus dem Berg.
Schöner Orte ist auch Bled mit dem Bleder See und der Insel. Man kann eine schöne Bootsfahrt mit einem Ruderboot (ähnlich wie im Spreewald) zur Insel und zurück machen. Parkplätze nahe dem Zentrum sind aber knapp und teuer (6,00€ die Stunde in einem kleinem Parkhaus mit max. 12-16 Stellplätzen).
Ein Ausflug nach Trebese ist zwar eine schöne Tour aber der Wasserfall vor Ort ist wohl nur im Frühjahr zu sehen, da er über die Sommermonate wohl versiegt. Darüber hinaus ist die "leichte Wanderung auch für Familien geeignet" eher beschwerlich da teilweise steil und sehr steinig. Aber, wie gesagt, die Fahrt dahin ist sehr schön.
Piran ist auch eine sehr schöne Küstenstadt neben Potorosc mit vielen kleinen Restaurants, Bars und Eiskaffees direkt an der Promenade. Auch die Altstadt ist sehr sehenswert. Aber ACHTUNG!!: unbedingt den großen Parkplatz bzw. das Parkhaus vor der Stadt benutzen. In der Stadt gibt es so gut wie gar keine Parkplätze und wenn dann nur bis zu 2 Stunden und darüber hinaus kostet die Einfahrt in die Stadt 6,00 € / Std. und ich dachte 6,00 € für den gesamten Aufenthalt. Bei 5 Stunden war ich dann 30,00 los ohne zusätzliche Parkgebühren.
Die kamen noch als Strafmandat von 40,00€ hinzu, da ich versehentlich auf einem nur für Anwohner reservierten Parkplatz stand (was man nicht so einfach erkennen konnte). Noch besser ist es vielleicht das Auto in Portorosc an der Promenade abzustellen (dort für 2,00,- € die Stunde) und dann mit dem Wassertaxi (10,- € pro Person nach Piran zu fahren). Somit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe: man hat eine schöne Bootsfahrt, kann sich in Ruhe und ohne Stress Piran sowie vorher oder nachher auch noch Portorosc anschauen und parkt preiswert.

© Thomas Winkler, 2026
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Reisebericht aus Slowenien
Details:
Aufbruch: 06.09.2026
Dauer: 11 Tage
Heimkehr: 16.09.2026
Reiseziele: Slowenien
Der Autor
 
Thomas Winkler berichtet seit 5 Monaten auf umdiewelt.