Myanmar per PKW

Reisezeit: Januar / Februar 2006  |  von Pedro Munoz-Serrano

Intensive Reise mit einheimischer Begleitung durch die städtischen und ländlichen Gebiete eines noch nicht vom Massentourismuns überfordeten Landes.

Myanmar Fortsetzung

Wenn ihr gerne in interessante Laender mit besonders freundlicher Bevoelkerung reist, dann fahrt nach Myanmar, bevor es zu spaet ist. Dieses Land zu besuchen ist nicht nur sehr loh-neswert, es ist auch sehr preisguenstig.
Wir - vier Reisende im Alter zwischen 65 und 70 Jahren - haben das Land vom 23. Januar bis zum 08. Februar 2006 mit dem Pkw bereist. Es war eine wunderschoene Zeit!
Es ist sicher nicht sehr sinnvoll, hier diese beeindruckende Reise im Detail zu schildern. Jeder gute Reisefuehrer - wie Lonely Planet - enthaelt hervorragende Beschreibungen. Wir moech-ten hier nur eine bestimmte Route und einen bestimmten einheimischen Fuehrer empfehlen, denn beides war entscheidend für unsere guten Erfahrungen in Myanmar.

Nach dem Besuch der Hauptstadt Yangon (Rangun) fuhren wir nach Osten ueber Bago und Kyaik Pun bis Kyaiktiyo, dem seltsamen Goldenen Felsen (Golden Rock), den ihr auf jeden Fall in eure Reise einplanen solltet. Von hier fuhren wir Richtung Norden ueber Taungoo, Py-awbwe bis Kalaw und dann weiter zu den Hoehlen von Pindaya, dem Boutalake See, dem Shwe Oo Min Tempel bis Nyaungshwe, dem besten Ausgangsort für Besichtigungen in und um den Inle See, die mindestens einen 12-stundigen Ausflug mit einem der lokalen Motor-boote erfordern - ein Muss in jedem Reiseplan.
Danach erreichten wir Mandalay (nicht vergessen, hier das Marionettentheater zu besuchen!), am Ufer des maechtigen Irrawady-Stroms. Von dort machten wir diverse Ausfluege mit dem Pkw und den Faehren nach Mingun, Amarapura, U Bein und Sagain machten. Fuer die Stre-cke Mandalay - Bagan vergesst die holprige Landstrasse: fahrt mit dem Schiff, es lohnt sich. Und dann verbringt moeglichst mehrere Tage in Bagan, um diese mit Tempeln uebersaete Ebene ohne Zeitdruck zu geniessen. Versäumt aber nicht, dem bizarren Mount Popa - dem Standort der 37 burmesischen Geister - vor der Rueckfahrt nach Yangon einen Besuch abzu-statten.

Wir haben kleine Weiler besucht, Schulen, echte lokale Wochenmaerkte, Bauernhoefe, Handwerksbetriebe unterschiedlicher Art - Kautschuksammler, Schnapsbrenner, Erdnuss-muehlen, Zigarrenwickler, Ziegel- und Keramikbrennoefen, Webereien, Lack- und Blattgold-herstellung ... eine reale Welt, die nicht einfach mit unserer Wirklichkeit in Einklang ge-bracht werden kann.
Diese Reise - mit so vielen Einblicken in das Leben des Landes, in dieser an sich kurzen Zeit-spanne, trotz der sehr schlechten Verkehrsverbindungen - war nur moeglich, weil wir Glueck hatten, direkt am Flughafen von Yangon zwei jungen, englisch sprechenden Taxifahrer des privaten "Golden Swallow" Netzwerkes zu treffen (Aung Mai und Zaw Tun), mit denen wir unsere Reise durch das Land vereinbarten.
Zaw Tun besitzt einen zuverlässigen und bequemen japanischen Van mit 8 Sitzen und Klima-anlage. Mit ihm machten wir die ganze Tour. Er - wie auch sein Freund Aung Mai - ist ein guter Kenner aller für Besucher relevanten Aspekte des Landes und der Bedingungen einer solchen Reise, ein sehr zuverlaessiger und vertrauenswuerdiger, freundlicher, anpassungsfae-higer und -williger, effizienter und hilfsbereiter Fahrer, Reisefuehrer und Reisebegleiter. Wir fuehlten uns waehrend der ganzen Reise als ob wir mit einem guten Freund unterwegs wae-ren. Wir koennen ihn wirklich sehr empfehlen.
Wenn ihr eine Reise nach Myanmar plant, kontaktiert ihn fruehzeitig ueber folgende Adresse: zawtun-22@mail4u.com.mm,
Zaw Tun wird euch am Flughafen von Yangon abholen und euch in allen Fragen des Reise-plans detailliert und effektiv beraten und helfen.
Viel Glueck, Myanmar-Reisende, geniesst eure Reise!
Pedro Muñoz-Serrano und Gudrun Kaumann de Muñoz

© Pedro Munoz-Serrano, 2006
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 23.01.2006
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 09.02.2006
Reiseziele: Myanmar
Der Autor
 
Pedro Munoz-Serrano berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.