Mali 2001

Reisezeit: September / Oktober 2001  |  von Christian Werner

Mali 2001: Mopti

Kurz vor 5 Uhr morgens waren die 640 km nach Mopti geschafft und sobald es hell geworden war, schnappte ich meine Sachen, um mich zu Fuß Richtung Bar Mali, dem Hotel welches ich mir auserkoren hatte, aufzumachen. Wie so vielen billigen Hotels in Mali wird auch dieses gleichzeitig als Freudenhaus verwendet, was mich aber nicht weiter störte. Interessant war im übrigen, daß es hier auch Guinness zu trinken gab, was einen ganz interessanten Hintergrund hat. Guinness hatte in Afrika mit dem Slogan "The Power Of Love" geworben. Seit dem gilt es hier als potenzsteigerndes Mittel. Ob das die Werbeabsicht war, die Guinness damit bezweckte?

Gleich am Morgen bekam ich ein erstes Highlight geboten. Direkt vor meinem Hotel befand sich ein Boltzplatz, auf dem wie jeden Tag gekickt wurde. Heute von 2 Schulmannschaften. Diese hatten mehr Zuschauer als so manches Oberligaspiel in Deutschland. Wobei ich zugeben muß, daß wohl auch keine Oberligamannschaft in Deutschland einen technisch derart brillianten Fußball zu spielen vermag, wie diese beiden Teams.

Mopti an sich ist eine ganz interessante Stadt, deren Wahrzeichen die Moschee ist, in der sich aber auch sonst nette Ecken finden, wie die Hafengegend am Niger mit seinen quirligen Märkten. So war der Tag vor meiner Abreise nach Djenné doch eher kurzweilig.

© Christian Werner, 2005
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Die Reise
 
Worum geht's?:
über Mopti, Djenné, das Land der Dogon, Timbuktu und Segou zurück nach Bamako...
Details:
Aufbruch: 13.09.2001
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 13.10.2001
Reiseziele: Mali
Der Autor
 
Christian Werner berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.