Uganda-Reisebericht :Von Cordoba Argentinien nach Chile bis Feuerland die Küste rauf bis Brasilien

Von Buenos Aires nach Montevideo u. Atlantida

26-27.2.10 Buenos Aires nach Montevideo und Atlantida

Über Buenos Aires werde ich hier nicht viel berichten da es sich meist um Familien und Restaurantbesuche gehandelt hat.
Wollte ursprünglich mit der Fähre nach Colonia fahren, was letztendlich an den Preis scheiterte. Für Motorrad und mich sollte ich für 3 Stunden Überfahrt 465 Pesos Zahlen was so um die 100 EUR bedeutet. Total überteuert zumal ich damit ca. 2100 Km fahren kann. So auch getan ich bin dann über Landweg in Entre Rios die 700 Km gefahren. Es wäre nicht so viel gewesen wenn in Gualeguaychu die Grenze nicht geschlossen wäre. Trotzdem bin ich in diesen Ort reingefahren weil hier der wichtigste argentinische Karneval gefeiert wird. Es ist ein netter Ort und wie so oft auch hier am Rio Uruguay und Paraná mit Hochwasser. Hatte mich informiert und bin dann eingekehrt zum Mittagessen in einem Grillrestaurant mit Süßwasser Fischspezialitäten. Dort bekam ich ein Surubi den ich schon immer probieren wollte. Das ist eine lokale Art von Waller.
Die Grenzformalitäten waren harmlos einfach in Vergleich zu Chile, trotzdem wir man aufgehalten.
Dann hatte ich noch 380 Km vor mir bis nach Montevideo. In Trinidad hat mich ein Deutscher mit Wohnmobil der schon 3 Monate unterwegs war etwas aufgehalten. Von ihm habe ich erfahren dass
Man hier ein Fahrzeug ein ganzes Jahr benutzen bzw. parken kann. Das sind in Argentinien nur 90 Tage ohne Verlängerung.
So gegen 21:30 bin ich dann endlich in Montevideo eingetrudelt und hatte vom Wohnmobilfahrer ein Tipp bekommen wo es zum Übernachten billiger ist und man ist Zentral. Das Ganze hat dann tatsächlich 11 EUR plus 3 EUR Garage gekostet ohne Frühstück an der Plaza Independencia.
Bin dann zum Abendeessen ins Mercado del Puerto, da war schon nicht mehr viel los und Internet wollte auch nicht funktionieren. Konnte mich auch nicht kommunizieren weil mein Mobile mangels Strom ausgefallen war. Im Hotelzimmer keine einzige Steckdose, nicht einmal im Bad.
Am nächste morgen wollte ich ein Frühstück in einem Lokal mit WIFI machen, kann man echt vergessen.
Bin dann nach Canelones rausgefahren und mich mit dem Besitzer der Bodega Toscanini zu treffen. Dort sollte die Ernte voll im Gange sein. Aber als ich ankam war überhaupt nichts los. Der Capataz sagte mir de Jefe sein in den Balneario, weil man die Ernte für die Tafelweine beendet aber die für die besseren Weine nicht beginnen kann. Bin dann also Richtung Punta del Este und nach einer halben Stunde überholt mich ein Wagen und macht mir Zeichen. Das war der Jefe Hr. Toscanini der des gleichen Weges war und mich erkannt hat. So sind wir beide nach Atlantida und haben hier Mittagspause gemacht. Er musste sein zwischendurch verkauftes Haus übergeben und ich beschloss dann die Nacht hier zu bleiben.

© Gerardo Gueldner, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Weitere Etappe dieser Motorradreise führt über La Rioja, San Juan, Mendoza, Chile, Patagonien bis Feuerland zurück über die argentinische Küste bis nach Camboriu Brasilien
Details:
Aufbruch: 21.01.2010
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 04.03.2010
Reiseziele: Argentinien
Chile
Uganda
Uruguay
Brasilien
Der Autor
 
Gerardo Gueldner berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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Gerardo über sich:
Infos über mich sind im Kapitel Reisevorbereitungen zu finden.