Namibia-Reisebericht :Back in Namibia 2014

Seit 2001 bereise ich nun schon in unregelmäßigen Abständen immer wieder Namibia. Bei der diesjährigen Reise wird einiges anders sein, als bei den Reisen zuvor. Ihr werdet sehen.

Aufbruch und Ankunft

Jetzt geht es los

Nun ist es also soweit. Nach langen Monaten und Wochen des Wartens begebe ich mich wieder auf die Reise nach Namibia. Anders als bei den Reisen zuvor, reise ich dieses Mal mit mehr als nur einem Gepäckstück. Auch ist das Gepäck dieses Mal deutlich schwerer als die Male zuvor. Bin ich bislang mit 14-16 kg in meinem Rucksack ausgekommen, so sind es dieses Mal stolze 23,6 kg und 25,3 kg. Zu meinem Glück war die Damen beim Einchecken bei South African Airways aber so freundlich und hat die zusätzlichen kg (das max. liegt bei 23 kg) nicht berechnet. Das nenne ich doch mal einen guten Start.

Der erste Flug, Frankfurt bis Johannesburg verläuft gewohnt ruhig. Der Service ist klasse und sogar mein glutenfreies Abendessen und Frühstück finden ohne Umwege seinen Weg zu mir. Ansonsten verschlafe ich den Flug fast vollständig. Passend zum Sonnenaufgang werde ich von meinem Sitznachbarn geweckt.

Das Warten auf den Anschlussflug in O.R.Tambo Airport fällt mir weniger leicht. Die Einreise für den Transit läuft problemlos und geht schnell. Aber dann kommt die Müdigkeit doch durch. Und das, wo der große Flughafen doch alles für den internationalen Touristen und Business-Reisenden bereithält. Shoppingmöglichkeiten internationaler Marken überall, einen Massagesalon "QuickRelax", jede Menge Cafes mit W-Lan sowie Steckdosen an den Sitzen und Souvenir und Schnickschnack-Geschäfte. Aber meine Müdigkeit ist größer. Ich sitze einfach da, döse und schaue mir die Menschen an, die an mir vorbeilaufen. Manche flanieren, manche bummeln, einige sind gehetzt und andere wirken orientierungslos.

Dann endlich ist es Zeit für meinen Anschlussflug. Auch hier macht die SAA ihrem guten Ruf wieder alle Ehre. Das Boarding beginnt pünktlich, das Bordpersonal ist höflich und sehr freundlich und der Pilot legt einen klasse Start und eine hervorrage Landung hin. In Namibia angekommen warten wir auf unsere Treppe, um dann auszusteigen und quer über das Flugfeld Richtung Ankunftshalle zu laufen.

Da es bei der Einreise für Reisende von anderen Kontinenten immer etwas länger dauert, bemühe ich mich, nicht ganz hinten in der Reihe zu stehen. Das klappt auch ganz gut. Allerdings ist die gute Dame am Schalter nicht sehr davon begeistert, dass ich für ganze 11 Wochen in Namibia bleiben möchte. Was ich denn so vorhätte, will sie wissen, und will dann mein Rückflugticket sehen. Nach einer kurzen Diskussion mit Ihrer Schalter-Nachbarin trägt sie mir dann aber doch das Touristenvisum bis zum Tag meines Rückflugs ein. Geschafft!

Abreise in Bochum

Abreise in Bochum

Ein Gruß zum Abschied (Hbf Bochum)

Ein Gruß zum Abschied (Hbf Bochum)

Sonnenaufgang über dem südlichen Afrika (aus dem Flugzeug)

Sonnenaufgang über dem südlichen Afrika (aus dem Flugzeug)

Onkel Achmeds Reiseweg nach Namibia

Ankunft in Windhoek

Mit einem Wagen voller Gepäck geht es in die Ankunftshalle. Genes Familie wartet schon - mit vier Erwachsenen, vier Kindern und zwei Autos Der Empfang ist sehr herzlich.

Nun heißt es noch einmal 40 km vom Flughafen nach Windhoek. Die Fahrt ist schön. Ich freue mich über die sanften Hügel, den Sonnenschein und die angenehmen 25°C.

Wohnen werde ich die ersten Wochen bei Pauline, einer Freundin. Sie hat ein Haus in Windhoek West. Zu diesem Haus gehört ein Gästeapartment mit einem Wohnschlafraum und einem Bad. Das wird ab Morgen mein zuhause-auf-Zeit sein. Die Küche ist im Haupthaus. Dort habe ich bereits gekocht. Es ist alles (!) da was man/frau zum Kochen und Backen so braucht. Und: die gesamte Großfamilie probiert ein wenig von meinem Essen. Ich freu mich.

Für mich sehr ungewöhnlich und auch gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass sie ein Hausmädchen und ein Kindermädchen für ihre zweijährige Tochter beschäftigt. Für alle Fragen, den Haushalt betreffen, kann ich mich ab sofort an Aunti Agnes wenden. Und was heißt das? Das heißt, dass meine Wäsche gewaschen wird, dass, wenn ich es möchte, für mich gekocht wird, und dass mein dreckiges Geschirr nach dem Essen abgewaschen und weggeräumt wird. Sehr, sehr ungewohnt, kann ich nur sagen!

Übersichtskarte Windhoek

Detailkarte mit meinem zuhause-auf-Zeit
(rote Beschriftung "mein zuhause")

© Onkel Achmed, 2014
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 15.08.2014
Dauer: 11 Wochen
Heimkehr: 31.10.2014
Reiseziele: Namibia
Der Autor
 
Onkel Achmed berichtet seit 3 Jahren auf umdiewelt.
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