Ghana-Reisebericht :yebo, yes! 12 monate unterwegs auf dem schwarzen kontinent!

wege in die traumzeit

welcome to ghana

welcome to ghana

sechstes land ahoi! oder besser gesagt unafrikanische quick-abfertigung am zoll. keine stunde verging und wir waren raus aus burkina faso und rein in ghana. weltrekord verdächtig! mit ghana hat sich auch so einiges geändert. so spricht man englisch, nicht mehr französisch. das wetter wird zunehmendes feuchter, die hitze bleibt aber. im norden begleiten uns die ersten paar tage buschfeuer, während richtung süden immer mehr die tropen und der regenwald einzug hält. die nächte sind warm und muffig. auch die leute empfinde ich vollkommen anders. alles wirkt weniger farbenfroh und mann/frau trägt rasierte haare. Neu siehen wir wieder kirchen im lande, nicht nur moscheen. man begegnet uns freundlich, vermehrt warten uns aber aufdringliche leute ab und probieren uns übers ohr zu hauen.
die ersten wenigen tage in ghana fielen ins selbe schema. unser 17 tonnen und 420 pferdestarke koloss heizte mit gegen 100 sachen richtung süden. vorbei an bananen-plantagen, europäischen tabakfirmen, an winkenden kindern und schwerstarbeiteten müttern (15 liter wasser schüssel auf dem kopf, kleinkind am rücken tragend und mit dieser last ab nach hause, ins kilometer entfernte nächste dorf. und immer gut gelaunt und winken...).
die ersten nächte verbrachten wir erneut "draussen zu hause", was bushcamp gleich kommt. eines schönen morgens streikte der truck aber und das in mitten von nichts. also pushten 20 leute das ding aus dem busch. so einfach war das aber nicht, da ziemlich schwer, weil wir zuerst die bremsen manuell ausklinken mussten und der truck wirklich im busch feststand. aber gemeinsam schafften wir auch dieses hindernis.
am selben tag besuchten wir den male nationalpark. die walking-safari liess ich aber aufgrund meines gesundheitszustand sausen. gute entscheidung, denn gesichtet wurde gar nichts, kein elefant, nichts! während die anderen sich bei brütender hitze kilometer abspuhlten, unterhielt ich micht mit den locals über fussball und traf die ersten schweizer. 2 monate weg von helvetia und ich hab schon meine liebe mühe mit meiner muttersprache! naja...
die nacht nach dem national park verbrachten wir an wasserfällen. ein wunderbarer spot. und wie üblich inzwischen, wir planschten wie kleine kinder, nach einigen tagen bushcamp kein wunder! weniger erfreulich empfand ich die instandhaltung der anlagen. die toiletten z.b. wurden noch nicht vor all zu langer zeit erstellt, doch man konnte sie schon nicht mehr benutzen. entweder defekt oder seit monaten nicht gereinigt. jedenfalls schade, wie chillig es die leute hier teilweise nehmen. und vom herumliegenden müll brauch ich ja euch nichts zu erzählen. ich als alles abfalltrennende schweizer werde das woh nie verstehen können.
einen tag später besuchten wir die boabeng fiema monkey sanctory. freilebende affen auf einer walking-safari auskundschaften. einfach wunderbar und jeden penny wert. die affen waren ziemlich interessiert an uns, was uns das bestaunen und fotographieren vereinfachte...

soggy scheint beeindruckt...

soggy scheint beeindruckt...

© Markus Knüsel, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
wir reisen in ferne länder, verlassen unsere männer und frauen, buchen fröhlich die teuersten flüge und nehmen fast jede entbehrung in kauf, nur um genau dasselbe immer wieder und wieder zu tun. warum, zum teufel, nur? weil wir süchtig sind, süchtig nach freiheit, ferne und glück...!!! yebo yes!
Details:
Aufbruch: 10.11.2010
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: November 2011
Reiseziele: Marokko
West-Sahara
Mauretanien
Mali
Burkina Faso
Ghana
Südafrika
Namibia
Botsuana
Simbabwe
Sambia
Malawi
Tansania
Uganda
Kenia
Äthiopien
Sudan
Ägypten
Der Autor
 
Markus Knüsel berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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