Mali-Reisebericht :Mali 2001

über Mopti, Djenné, das Land der Dogon, Timbuktu und Segou zurück nach Bamako...

Mali 2001

Die erste große Afrikareise führte mich vom 13. September 2001 bis 13. Oktober 2001 nach Mali (Westafrika). Während Mali den meisten Leuten kaum ein Begriff zu sein scheint ("Was, Du fährst nach Bali? Die Strände dort sollen ja sehr schön sein." war eine der häufigsten Antworten, die ich im Bekanntenkreis zu hören bekam), ist eine, 907 km nördlich der Hauptstadt Bamako gelegene, Stadt in aller Munde: Timbuktu. Doch Mali hat weit mehr zu bieten. Das Land der Dogon entlang der Falaise de Bandiagara gilt als eine der Wiegen des afrikanischen Maskenkults und gehört neben Timbuktu und der Moschee in Djenné zum Weltkulturerbe der UNESCO. Und auch sonst ist Mali eine Reise wert. Es ist eine Reise in eine andere Welt...

© Christian Werner, 2005
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 13.09.2001
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 13.10.2001
Reiseziele: Mali
Der Autor
 
Christian Werner berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt. Christian über sich:
Hallo,

mein Name ist Christian Werner und ich komme aus der Nähe von Frankfurt am Main (Deutschland). Eines meiner großen Hobbys sind meine Urlaubsreisen. Die großen Reisen, die ich im Laufe der Jahre unternommen habe, seien Ihnen hier vorgestellt. Anregungen und Verbesserungsvorschläge, Meinungen und Fragen können Sie mir gerne zukommen lassen, in dem Sie das Gästebuch nutzen. Oder senden Sie mir eine e-mail unter info@lilien98.de. Jetzt aber erst einmal viel Spaß beim Lesen und kucken....

"...Noch immer fasziniert mich Fremdes, locken mich die Erfahrung der Ferne, die Begegnung mit dem Andersartigen. Aber dieses Fernweh wird von einer Sorge getrübt: Der Sorge, daß sich dem Reisenden des 21. Jahrhunderts immer weniger Gelegenheit bietet, die Andersartigkeit des Fremden zu studieren. Mit Riesenschritten eilen wir einer Welteinheitskultur entgegen, mit genormten Hotelkomplexen, einer McDonaldisierung der Eß- und Trinkgewohnheiten, den ewig gleichen TV- Bildern. Die letzten Reservate der Authentizität schwinden, ohne das die Globalisierung am Gefälle zwischen Arm und Reich etwas verändern würde. Es wäre schade, würden wir eines Tages in Geschichtsbüchern nachzulesen haben, daß es Zeiten gab, in denen sich Menschen in unterschiedlichen Gegenden unterschiedlich kleideten, unterschiedliche Sprachen sprachen und eigene Rituale pflegten. Der Verlust an Vielfalt ist nicht nur in Flora und Fauna bedauerlich. Eine Welt die zu Postern an der Wand von Reisebüros schrumpft und ihre Diversität ökonomischen Sachzwängen opfert, nimmt uns auch die Chance auf eine tiefere Begegnung mit uns selbst - weil nämlich, wie Goethe sagte, die Existenzen fremder Menschen die besten Spiegel sind, worin wir die unsrige erkennen können."

(Klaus Liedtke)