Iran-Reisebericht :Iran - 2014

Als Rolf in der Schule von Kyros, Darius und Xerxes hörte, entstand in ihm der Wunsch, einmal die Wirkungsstätten dieser großen Herrscher zu sehen. 2014 wurde dieser Traum Wirklichkeit und für uns beide wird diese Reise unvergesslich bleiben.

Kurzinformationen

Achämenidenreich - Seidenstraße

Iran - Das Reich der Achämeniden - Die Seidenstraße
Ein Jugendtraum wird Wirklichkeit

Als Rolf in der Schule von Kyros, Darius und Xerxes hörte, entstand in ihm der Wunsch, einmal die Wirkungsstätten dieser großen Herrscher zu sehen. 2014 wurde dieser Traum Wirklichkeit und für uns beide wird diese Reise unvergesslich bleiben.

Das Achämenidenreich war das erste persische Großreich. Es erstreckte sich vom späten 6. Jh. v. Chr. bis ins späte 4. Jh. v. Chr. über die Gebiete der heutigen Staaten Iran, Irak, Afghanistan, Usbekistan, Turkmenistan, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel und Ägypten. Das persische Großreich expandierte 550 v. Chr. unter Kyros II. durch die Annexion des Mederreiches. Später erfolgte die Fortsetzung bis zur größten Ausdehnung, die ihren Höhepunkt um 500 v. Chr. erreichte und zu dieser Zeit auch Teile der Staaten Libyen, Griechenland, Bulgarien, Pakistan sowie Gebiete im Kaukasus, Sudan und Zentralasien umfasste. Im Jahr 330 v. Chr. beendete Alexander der Große die Herrschaft der Achämeniden.

Die Seidenstraße bezeichnet ein Netz von Karawanenstraßen, dessen Hauptroute das Mittelmeer auf dem Landweg über Mittelasien mit Ostasien verbindet. Auf ihr gelangten nicht nur Kaufleute, Gelehrte und Armeen, sondern auch Ideen, Religionen und ganze Kulturen von Ost nach West und umgekehrt. So gelangte der Buddhismus bis nach China und Japan. Das Christentum drang über die Seidenstraße bis nach China vor. Die Kenntnis von Papier und Schwarzpulver kam entlang der Seidenstraße in die arabischen Länder und gelangte von dort später bis nach Europa.
Seide war jedoch für den Westen das außergewöhnlichste Handelsgut, das die Seidenstraße passierte. Dieser Stoff gab der Straße ihren Namen. Doch es wurden viele andere Waren über die Handelstraßen ausgetauscht - Gold, Edelsteine, Glas, Pelze, Keramik, Porzellan, Jade, Bronze, Lacke und Eisen. Neben diesen Gütern waren vor allem Gewürze bis in die Neuzeit wichtige Handelswaren aus Südostasien. Sie wurden nicht nur als Würzmittel, sondern auch als Medikamente, Anästhetika, Aphrodisiaka, Parfüm und für "Zaubertränke" verwendet.
Ein Problem war die Sicherheit, Räuber überfielen die Karawanen auf den engsten Passagen der Route. Das Han-Reich stattete deshalb seine Karawanen mit Geleitschutz aus und erweiterte die Große Mauer nach Westen. Ein weiteres Problem war die Verbreitung von Krankheiten und Infektionen entlang der Seidenstraße, so entstanden Epidemien, die zu dramatischen Konsequenzen führten, u. a. die Pest im 14. Jh. in Europa.
Die Seidenstraße verläuft vom Mittelmeer bis nach China durch Trockengebiete und Wüsten, sie ist eine der unwirtschaftlichsten Strecken der Erde, die durch versengtes, wasserloses Land verläuft und eine Oase mit der nächsten verbindet.
Älteste Berichte über die Seidenstraße stammen aus der griechisch-römischen Antike. Im Westen unter-stützten Persien und das Alexander-Reich die Entwicklung der Straße zu einer durchgehenden Handelsstraße. Im 5. Jh. v. Chr. wurde die 2.699 km lange Persische Königsstraße von dem persischen König Dareios I. angelegt. 1273/74 nutzte Marco Polo die Seidenstraße für seine Reise nach China. Der Niedergang der Seidenstraße setzte durch den starken chinesischen Seehandel, die Entstehung neuer Märkte und die hohen Zollforderungen der Araber ein. Heute hat die Seidenstraße einen romantischen, abenteuerlichen Stellenwert.
Die ehemalige Seidenstraße wird heute als Heroin-Highway bezeichnet, denn sie dient dem Schmuggel von Drogen, hauptsächlich Opium und Heroin, von Afghanistan nach Europa, China und Russland sowie dem Transport von Essigsäure-Anhydrid von Europa nach Afghanistan. Dies ist notwendig für die Herstellung von Heroin.
In Kirgisien ist ein Teil der Seidenstraße aufgrund von Grenzstreitigkeiten vermint.

Bildergalerie und Diashow zu dem kompletten Reisebericht findet man auf der Homepage meines Mannes, www.harley-rolf.de oder auf meiner Face-Book-Seite, Uschi & Rolf - Iran - Eine Tour der Besonderen Art.

© Uschi Agboka, 2014
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 25.04.2014
Dauer: 7 Wochen
Heimkehr: 15.06.2014
Reiseziele: Iran
Der Autor
 
Uschi Agboka berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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Uschi über sich:
Anonyme Eintragungen in meine Gästebücher werden von mir sofort gelöscht. Menschen, die beleidigen, unqualifizierte Äußerungen von sich geben und dabei nicht den Mut haben, mit ihrem Namen gerade zu stehen, haben bei mir nichts zu suchen.

Die Menschen in ihrer wirklichen Welt erleben, abseits der normalen Touristenwege, das ist unser Motto.

Meine schönste Beschäftigung: mit meinem Lebensgefährten auf dem Motorrad die Welt abseits der Touristenpfade zu erkunden.
Da ich oft vom Motorrad aus fotografiere, sind die Bilder manchmal etwas krumm .

Es lohnt sich, die homepage meines Mannes anzusehen: www.harley-rolf.de. Dort gibt es Bilder und Diashows zu den einzelnen Reisen.

Hinter mir liegt ein interessantes und ungewöhnliches Leben, doch trotzdem bin ich neugierig, auf das, was vielleicht noch kommt.

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