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Die Reise geht los... Hongkong ich komme.: 3. Wilson Trail auf Wanderslust

15km durch HK Island

Nachdem ich mir die letzten zwei Tage urbane -und kulturelle Ecken in Hongkong angeschaut habe, geht es heute für mich auf eine 15km Wanderung über ganz Hongkong Island. Der Wilson Trail mit den ersten zwei Etappen (in der Gesamtlänge ist er über 100km) ist ein gut ausgeschilderter Wanderweg, von Stanley im südlichen Bereich bis in die Häuserschluchten vom Nordöstlichen Bezirk SaiWanHo.

Der Streckenverlauf

Der Streckenverlauf

Nach einem kleinen Frühstück um 07:00 Uhr wie immer im McCafe (die chinesische Frühstücksmentalität entspricht mit warmen Suppen einfach nicht meinen Vorlieben), geht es mit dem Bus nach Stanley, einem kleinen Küstenstädchen mit vielen Europäern. Weil ich natürlich neugierig bin wie das Örtchen aussieht, schaue ich mich kurz um, und beginne den Trail direkt von hier und steige nach 2km in den offiziellen Startpunkt ein.

Erster Wegepunkt des Wilsontrails. Alle ca. 1km steht ein neuer.

Erster Wegepunkt des Wilsontrails. Alle ca. 1km steht ein neuer.

Von hier an beginnt ein kleines Déjà-vu, genau wie vor zwei Jahren in Nepal beginnt die Wanderung mit Treppen, Treppen, Treppen und zwar ganz genau 1369 Treppen, selbst der Kölner Dom hat im Südturm nur 386 Stufen… das ging ja gleich richtig zur Sache.

Zum Glück ist es beim Aufsteigen wettertechnisch Verhangen und es soll erst gegen Mittag aufreißen, sonst wäre ich mit meinen Getränkevorräten schnell am Ende gewesen.

Am Anfang noch Stanley unter Wolken.

Am Anfang noch Stanley unter Wolken.

Es waren einige Wanderer unterwegs, doch nicht nur die, wie von der Tarantel gestochen schießen immer wieder große Pulks von Joggern an mir vorbei. Und so bin ich auch ein Teil vom Hongkonger Hügelstelldichein “King of the Hills“.

King of the Hilles Race

King of the Hilles Race

Schlängeln geht es die Bergkämme entlang.

Schlängeln geht es die Bergkämme entlang.

Nicht immer nur ein gefälliger Weg.

Nicht immer nur ein gefälliger Weg.

Man sieht in der Ferne den weiteren Verlauf.

Man sieht in der Ferne den weiteren Verlauf.

Im weiteren Verlauf geht der Weg über einen Höhenweg recht unspektakulär einfach nur hoch und runter weiter (am Ende hatte ich 800 Höhenmeter auf der Uhr, was man nicht unterschätzen sollte). Im letzten Drittel wird es dann aber von den Aussichten spektakulärer, da ich mich immer weiter Richtung Stadt nähere und die Skyline diesmal von der anderen Seite zu bestaunen ist. Auch der Wettergott ist mir hold und es reißt endlich mal richtig auf… Sonne satt, so macht der Zieleinlauf Spaß.

Tolle Aussichten

Tolle Aussichten

Was mir auf dem Weg wieder sehr bewusst wird, ist die Tatsche das ich mich unglaublich für schöne Landschaften und Natur begeistern kann. Es ist schön hier zu wandern und auch wenn die Dolomiten weitaus eindrucksvoller sind, so hat diese Gegend seine eigenen landschaftlichen Reize.

Am Ende war ich nach den 4 Stunden Marsch ganz schön platt. Zur Entspannung setzte ich mich in die nostalgische Doppeldecker Tram und fuhr im Schneckentempo durch die wuselnde Menschenmenge Richtung Heimatbahnhof Central.

Den späten Mittag gebe ich mir frei und fahre erst um 19:00 Uhr nochmal mit dem Lift in die 100 Etage des Skytowers in fast 400 Meter Höhe, um mir nochmal das Lichtermeer von Hongkong von ganz oben anzuschauen… sehr beeindruckend.

Aus der Ferne das Skye 100

Aus der Ferne das Skye 100

Lift in den 100 Stock in fast 400Meter Höhe

Lift in den 100 Stock in fast 400Meter Höhe

Super Ausblick

Super Ausblick

© Eike Jahn, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In zwei Teilen, einmal quer durch Südostasien. Der erste Teil beginnt am 25. November 2016 in Hongkong und Macao über Thailand, Laos über Angkor Wat bis an die kambodschanische Küste. Der zweite Teil geht über große Strecken mit dem Motorrad durch das goldene Dreieck, Laos und endet am 02.02.2017 im Süden von Vietnam.
Details:
Aufbruch: 24.11.2016
Dauer: 10 Wochen
Heimkehr: 02.02.2017
Reiseziele: Hongkong
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Eike Jahn berichtet seit 32 Monaten auf umdiewelt.
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Eike über sich:
Mit meinen 49 Jahren, einer tollen Beziehung, einer 21 jährigen Tochter und einem ausgefüllten Job als Physiotherapeut und Geschäftsführer eines Gesundheitszentrums, bin ich ein überaus glücklicher Mensch.
Schon immer war ich auf Reisen und interessiert an anderen Ländern und Kulturen.
Es ist für mich das höchste Gut, dass wir in unserer Dekade der Menschheitsgeschichte die Möglichkeit haben uns die ganze Welt anzuschauen und diese möchte ich auch nutzen.... denn egal was auch kommt, die Erinnerung bleibt bis zum letzten Atemzug.