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1. In und um Kambodscha: 6. Phnom Panh Königspalast Silberpagode

19.12.2016 Phnom Penh 28°C bewölkt.

Mit dem ersten Minivan um 08:00Uhr starten wir unsere Weiterreise Richtung kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Da es von der Strecke eher Eben und geradeaus weitergeht und unser Fahrer ein echter Könner ist sind wir nach 3h angekommen. Phnom Penh ist für uns im ersten Moment wie jede asiatische Großstadt, laut, voller Abgase und viel zu viele Menschen. Das kennt man ja mittlerweile, man erkennt aber auch wenn es einem zu viel dieses Überflusses ist und man raus in die Natur, den Strand oder in die Provinz muss und dieses Gefühl haben wir beide.

Als wir in unser holländisch geführtes Hotel (wobei der Name Vellkommen, dass einzige war was mit holländisch zu tun hat) kommen, entschließen wir uns spontan auf eine Übernachtung zu reduzieren. Hier ist es schmuddelig und laut und unterstreicht dieses Bedürfnis an die Küste weiter zu reisen.

Mit dem ersten W-Lan empfang schreibe ich meinen alten Freund Markus an, Markus kennt Südostasien wie seine Westentasche und ist immer eine Hilfe. Ich frage was wir hier aus seiner Sicht unbedingt sehen müssen. Er antwortet schnell und beruhigt uns wir sollen Phnom Penh eine Chance geben. Ok wir versuchen es und schlendern erst einmal die Promenade Richtung Königspalast den wir inclusive der Silberpagode dann auch direkt besuchen. Es ist eine beeindruckende Residenz und auch die mit Silberfliesen ausgelegte Pagode (davon sind 90% mit Teppich als Schutz bedeckt) und dem darin befindlichen aus 90kg purem Gold gegossen und Diamanten besetzten Buddha ist sehr schön.

Die sind hier ganz schön im Weihnachtsfieber.

Die sind hier ganz schön im Weihnachtsfieber.

Leckere Handmade Nudels am Straßenrestaurant, incl. geparkten Müllwagen.

Leckere Handmade Nudels am Straßenrestaurant, incl. geparkten Müllwagen.

Am Abend schlendern wir noch ein bisschen durch die Stadt, doch auch wenn wir wieder etwas entspannter sind und das gesehene auch sehr schön ist, bestellen wir die Tickets für den nächsten Tag um 08:30 Uhr Richtung Kampot.

Ein weiteres “must see“ sind eigentlich die Gräueltaten von Pol Pot. Die Killingfields und die umgebaute Schule zum Folterzentrum ziehen in Phnom Penh Massen an. Aber Anja und ich sind uns einig, dass wir unser eigenes Ausschwitz / Dachau und unseren eigenen Verrückten in unserer Geschichte hatten und wir das auch gut, hier in Phnom Penh, auslassen können.

© Eike Jahn, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In zwei Teilen, einmal quer durch Südostasien. Der erste Teil beginnt am 25. November 2016 in Hongkong und Macao über Thailand, Laos über Angkor Wat bis an die kambodschanische Küste. Der zweite Teil geht über große Strecken mit dem Motorrad durch das goldene Dreieck, Laos und endet am 02.02.2017 im Süden von Vietnam.
Details:
Aufbruch: 24.11.2016
Dauer: 10 Wochen
Heimkehr: 02.02.2017
Reiseziele: Hongkong
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Eike Jahn berichtet seit 32 Monaten auf umdiewelt.
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Eike über sich:
Mit meinen 49 Jahren, einer tollen Beziehung, einer 21 jährigen Tochter und einem ausgefüllten Job als Physiotherapeut und Geschäftsführer eines Gesundheitszentrums, bin ich ein überaus glücklicher Mensch.
Schon immer war ich auf Reisen und interessiert an anderen Ländern und Kulturen.
Es ist für mich das höchste Gut, dass wir in unserer Dekade der Menschheitsgeschichte die Möglichkeit haben uns die ganze Welt anzuschauen und diese möchte ich auch nutzen.... denn egal was auch kommt, die Erinnerung bleibt bis zum letzten Atemzug.