Thailand-Reisebericht :Malaysia-Thailand

Auf nach Thailand!: Bangkok und Koh Chang

Endlich, nach längere Zugfahrt morgens in Bangkok angekommen, suchte ich erstmal meinen Schweizer, mit dem ich mich am Bahnhof treffen wollte.
Alles lief problemlos ab und so machten wir uns mit unserem schweren Gepäck auf zur legendären Kao San Road, um uns irgendwo in der Nähe ein Zimmer zu suchen.
Bangkok faszinierte mich sofort und schnell überkommt einen dieser Traveller-Flair, auch wenn ich Bangkok nun nach etlichen Besuchen eher als anstrengend empfinde.
Nachdem wir uns ein Guesthouse gesucht hatten ruhten wir uns erstmal aus und machten uns dann am Nachmittag auf Erkundungstour. Wir mussten noch 2 Tage auf einen weiteren Mitreisenden warten und vertrieben uns die Zeit mit diversen Tempelbesichtigungen, Klong-Fahrten, der Besteigung des Golden Mountain, Billiard Sessions und natürlich Essen und Feiern.
Endlich ging es dann nach 2 oder 3 Tagen weiter nach Koh Chang, da uns jem. den Tip gab, dort den Lonely Beach aufzusuchen.
Also, rein in den Mini-Van und nach 6 stündiger, nervig-heisser, überladener Fahrt endlich an der Koh Chang Fähre ankommen.
Mittels Fähre dann rüber nach Koh Chang in den Sonnenuntergang hinein, den letzten überfüllten Jeep gerade noch erwischt und an den fast letzten Strand der Insel getuckert.
Wir checkten im Treehouse ein und sofort kam ich mir vor wie im Paradis.
Das Treehouse ist wirklich sehr schön angelegt, das "Haupthaus" wo man essen, chillen und feiern kann ist komplett auf einem Steg über Wasser gebaut und hat sehr viel Flair.
Hintendran sind dann wirklich schöne Bambushüttchen, teilweise am Wasser und in schöner Wildnis gebaut.
Der Strand hält was er verspricht, ausser einem Luxusresort, in dem die Leute an ihrem Pool liegen, bekommt man nur Backpacker zu Gesicht und da der Strand nicht zu groß ist herrscht eine sehr sehr familiäre Atmosphäre.

Die Tage in Koh Chang waren einfach nur extreme chilling pur!
Irgendwann aufstehen, gemütlichen frühstücken, an den Strand checken und mit den anderen relaxen, auf Felsen rumklettern, mit dem Motorrad über die Insel heizen, Wasserfälle erkunden und am Abend mit dem Sonnenuntergang gemütlich auschillen.
Abendessen und dann später mit den anderen Leuten feiern und die Seele baumeln lassen.
Da eine Reggae Bar am Tag vor meiner Ankunft von den Bullen dicht gemacht wurde kam für die meisten nur noch die Nature Bar in Frage und so trafen sich dort immer alle.
Leider wurde eine gute Freundin von mir auch festgenommen, und trotz Urinproben und Blutkontrolle ist niemanden etwas passiert! Glück gehabt! Aber die Bar musste leider zu machen und ein paar meiner Leute konnten sich im Thai-TV sehen, da dies wirklich eine große Operation war!
Deswegen beschlossen ich und 2 Kanadierinnen uns dann nach 16 tägigem Aufenthalt,weiter auf den Weg in den Süden mit Umweg über Kambodia zu machen (Visa Run).
(Die Jungs und ich haben uns irgendwann im Laufe der Zeit auf Koh Chang getrennt, und jeder sein eigenes Ding durchgezogen.)
In Koh Chang wird es nämlich immer ungemütlicher, die Regierung möchte aus Koh Chang ein zweites Phuket machen und so werden vielen Guesthouses wie z.B. auch dem Treehouse die Pachtverträge nicht mehr velängert und die Insel total heruntergewirtschaftet! Kleiner Paradise werden so zunehmends in Thailand zerstört!
Der Lonely Beach zählt für mich wie für viele andere auch zu einem der schönsten Plätze in Thailand, doch leider wird nun Ende August auch das Treehouse schliessen müssen.

© Frangi Pani, 2004
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Malaysia und Thailand 2003/2004
Details:
Aufbruch: 03.09.2003
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 12.02.2004
Reiseziele: Malaysia
Thailand
Ko Lanta
Der Autor
 
Frangi Pani berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt. Frangi über sich:
Wer Schmetterlinge lachen hört......

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört der Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, daß er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich,
ungestört von Furcht
sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Novalis