Vietnam-Reisebericht :Mekong-Delta / Australien

Vietnam: Ho Chi Minh City (Saigon)

6.-9. Dezember 2005

... wieder in einer Grossstadt! Das zeigt sich gleich schon auf den 1. Blick! Der Verkehr ist naemlich wieder die Hoelle!!! Wie ruhig war es doch in Hoi An!! Aber im Vergleich zu Hanoi ist es hier doch noch etwas ruhiger, denn das Gehuepe fehlt naemlich! Fast jedenfalls! Gemaess unseres Taxifahrers ist das hier verboten!

...Blick aus dem Flugzeug auf Saigon oder eben Ho-Chi-Minh-City... ...Blick aus dem Flugzeug auf Saigon oder eben Ho-Chi-Minh-City...
...ein riesiges Gedraenge auf den Strassen...aber weniger Gehupe als in Hanoi... ...ein riesiges Gedraenge auf den Strassen...aber weniger Gehupe als in Hanoi...

Die Hotelsuche ist in Saigon uebrigens trotz der grossen Auswahl nicht ganz einfach. Schueppi und Louise (eine der Daeninnen... wir sind immer noch zusammen unterwegs!) machten sich auf Zimmersuche, waehrend wir - Mia, Daenin Nr. 2 und ich (Claudia) - warteten.... eine geschlagene Stunde, wir waren schon fast am Verzweifeln... mit dem Ergebnis, dass wir dann doch in dem 1. Hotel, das wir uns alle zusammen angeschaut hatten, geblieben sind!!!! Unbedingt zu empfehlen ist also das Phan Lan an der Nga Luan 283/6. In einer Seitenstrasse sprich ruhig, sehr sauber und sehr freundliche Mitarbeiter!

... und endlich ist auch das Wetter gut! Aber nun ist es fast schon zu heiss! Sight Seeing in einer Stadt bei ueber 30 Grad, das muessen wir wohl nicht weiter beschreiben!! Und zu sehen gibt es hier wirklich viel!

Am 1. Tag machten wir die im Lonely beschriebene Tour... wie so quasi jeder zweite Tourist hier! Unbedingt sehenswert ist der Wiedervereinigungspalast. Aber unbedingt an einer Fuehrung teilnehmen, die ist im Ticket eingeschlossen. Dieser diente frueher als Praesidentenpalast Suedvietnams. Als er im April 75 eingenommen wurde, war dies der entscheidende Moment fuer den Fall von Saigon.

...Reunification Palace (Wiedervereinigungspalast)... ...Reunification Palace (Wiedervereinigungspalast)...
...Uncle Ho in Gold... ...Uncle Ho in Gold...
...man beachte das Schild...ja, da steht geschrieben 8 Personen duerfen in den Lift und diese duerfen totat 500 Kilogramm wiegen...ergibt 62.5 Kilo pro Person!!! Wir sind dann zu fuenft hoch gefahren, da der Alarm beim 6. Passagier losging...

...man beachte das Schild...ja, da steht geschrieben 8 Personen duerfen in den Lift und diese duerfen totat 500 Kilogramm wiegen...ergibt 62.5 Kilo pro Person!!! Wir sind dann zu fuenft hoch gefahren, da der Alarm beim 6. Passagier losging...

Bilder aus dem Krieg sind dann im Kriegsmuseum zu sehen. Diese und die Nachbildungen von Gefaengnissen lassen die Grausamkeiten nur erahnen. Allerdings ist dieses Mueseum sehr auf Propaganda ausgerichtet und wahrscheinlich gibt sich nur zusammen mit den ebenfalls propagandistischen Hollywood-Filmen ueber den Vietnamkrieg ein ungefaehres Bild dieser Zeit.
Mitten in der Stadt befindet sich Notre Dame Kathedrale. Eine wirklich riesige katholische Kirche. Aber im Vergleich zu unseren Kirchen hat diese eine sehr schlichte Architektur. Die grossen, farbigen Fenster und Wandmalereien oder Figuren fehlen.

...Notre Dame inmitten von Hochhausern im Zentrum der Stadt... ...Notre Dame inmitten von Hochhausern im Zentrum der Stadt...

Alles in allem sind wir rund 7 Stunden durch die Stadt gewandert, und das bei 30 Grad im Schatten! Das naechste Mal nehmen wir ein Fahrrad.....

Am 2. Tag standen die Cu Chi Tunnels auf dem Programm. Ist man in Saigon, gehoert dieser Ausflug zum Standardprogramm!
Waehrend des Vietcongkrieges konstruierten die Vietcongs in Cu Chi ein unterirdisches Hoehlensystem, wo sie ueber mehrere Jahre hinweg lebten. Durch den Tag arbeiteten sie meist auf den Feldern und in der Nacht kaempften Sie gegen den Feind. Im Gegensatz zu frueher, als mann aber ueber hunderte von Metern durch die Tunnel gekraxelt ist, bekommt man heute nur noch ein kurzes Stueck (40m) zu sehen. Waehrend der 2-Stuendigen Fuehrung werden einem nun jegliche Art von Vietcong-Fallen, Unterkuenften etc. gezeigt.... dass die Tour voellig auf Touris ausgerichtet ist, zeigt sich spaetestens als man die Moeglichkeit hat, selber mit einem alten Gewehr ein paar Schuesse abzugeben!!!!

...Lageplan der Cu Chi Tunnel... ...Lageplan der Cu Chi Tunnel...
...eine der unzaehligen Fallen, die uns praesentiert wurden...diese hier erzeugt gewaltige Fussschmerzen... ...eine der unzaehligen Fallen, die uns praesentiert wurden...diese hier erzeugt gewaltige Fussschmerzen...
...Einstieg in einen der Tunnels...rein kam ich, aber unten konnte ich mich nicht mehr bewegen geschweige denn drehen... ...Einstieg in einen der Tunnels...rein kam ich, aber unten konnte ich mich nicht mehr bewegen geschweige denn drehen...
...30-40 Meter konnte man das Feeling mal selber "geniessen"...aber dieser Touri-Tunnel hat wohl nur wenig gemeinsam mit den richtigen in Cu Chi... ...30-40 Meter konnte man das Feeling mal selber "geniessen"...aber dieser Touri-Tunnel hat wohl nur wenig gemeinsam mit den richtigen in Cu Chi...
...der Blitz blendet...eigendlich war es im Tunnel stockdunkel... ...der Blitz blendet...eigendlich war es im Tunnel stockdunkel...

Uebrigens mit dem Poulet-Fleisch und den Eiern ist das so eine Sache. Je nach Restaurant heisst es: "Aber natuerlich haben wir Poulet-Fleisch" oder "Nein, wir haben natuerlich kein Poulet-Fleisch, Bird Flu!". Des Raetsels Loesung zeigte uns dann das Plakat in einem Markt! Nur die im Supermarkt erhaeltlichen Waren, also verpackte Eier und verpacktes Fleisch, sind gut. Offene Eier und offenes Fleisch, sind verboten!!! Aber ob sich die Leute in den Doerfern... und in den Staedten ... auch daran halten???????

...nun wissen wir, warum es teilweise Chicken und Eier gab und teilweise nicht...verpackt darf man alles kaufen, aber offen ist es eigentlich nicht gestattet...aber nach unserer Meinung halten sich nur die Hotels und Restaurant danach...auf den Maerkten gab's alles frisch und froehlich...

...nun wissen wir, warum es teilweise Chicken und Eier gab und teilweise nicht...verpackt darf man alles kaufen, aber offen ist es eigentlich nicht gestattet...aber nach unserer Meinung halten sich nur die Hotels und Restaurant danach...auf den Maerkten gab's alles frisch und froehlich...

... nichts desto trotz, Chicken ist immer noch besser als fettiges Pork oder zaehes Beef!

In Saigon gibt es 3 groessere Maerkte. Der Binh Tay-Markt ist nicht zu empfehlen, hier scheinen primaer die Haendler einzukaufen. Der Ben Thanh-Markt ist mitten im Zentrum und total auf Touris ausgerichtet: d.h. hohe Preise. Der An Dong Markt im chinesischen Viertel hat uns am besten gefallen, denn hier kaufen v.a. die Vietnamesen ein.

...ja da gefaellt es Claudia....Schuhe bis zum Abwinken...ideal fuer Schuhliebhaber wie Chri.. und ..... ...ja da gefaellt es Claudia....Schuhe bis zum Abwinken...ideal fuer Schuhliebhaber wie Chri.. und .....

In Vietnam wird alles gefaelscht, was moeglich ist. Sogar den Lonely Planet ist als Kopie fuer ein paar Dollar erhaeltlich! Und die CDs und DVDs sind hier mit Abstand am guenstigsten! Eine DVD kostet 1$ und eine CD 70 Cent!!!!

Schon am ersten Tag wurde uns eingetrichtet, auf unsere Wertsachen acht zu geben! Dass man dies unbedingt machen muss, haben wir am eigenen Leib erfahren. Als wir zu zweit mit einem Cyclo von einem Markt nach Hause fuhren, packte so ein "vietnamesischer Lausbube" auf einem Scooter Schueppi von hinten am Nacken und versuchte seine Gold-Kette mit dem Kreuz-Anhaenger vom Hals zu reissen! Nur dank einer Reflexbewegung von Schueppi ist es ihm das nicht gelungen. Die Kette blieb am Hals, ist aber durchgerissen, und das Kreuz haben wir Minuten spaeter auf der Strasse gefunden!!! Und auch unseren Daeninnen wollte man die Handtasche stehlen! Also, in Saigon keinen Schmuck tragen, Handtaschen immer festhalten und Unterlagen und Geld im Safe deponieren!

Schueppi's Special Dinner

...Krabbe hab ich noch nie gehabt...ich nahm die rechts... ...Krabbe hab ich noch nie gehabt...ich nahm die rechts...
...und so sieht es dann gekocht aus... ...und so sieht es dann gekocht aus...
...yummy...aber richtig Fleisch hatte es nur in den grossen Scheren... ...yummy...aber richtig Fleisch hatte es nur in den grossen Scheren...
© Claudia + Patrik, 2005
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Die Reise

 
Worum geht's?:
2 Monate reisen im Mekong-Delta, entspannen im Paradies auf Koh Lanta (Thailand) und noch 1 Monat den roten Kontinenten in Augenschein nehmen. Thailand (Bangkok - Chiang Mai), Laos (Huay Xai - Luang Prabang - Vietiane), Vietnam (Hanoi - Hue - Ho Chi Minh City), Kambodscha (Phnom Penh - Siem Reap) - Thailand (Phuket - Koh Lanta) - Australien (Cairns - Sydney) Aber es kommt wie es kommt! Wir lassen uns überraschen. Am 22. Oktober 2005 geht es los!!!
Details:
Aufbruch: 22.10.2005
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 02.02.2006
Reiseziele:
Südostasien
Thailand
Laos
Vietnam
Kambodscha
Australien

Der Autor

 
Claudia + Patrik berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/43):
Eckart 1357508274000
Hal­lo,­

schöner Bericht. Macht Spass, das zu lesen und man bekommt Lust auf Thai­lan­d.
Wisst ihr noch wie das Hotel in Bangkok hieß, wo ihr unter­geb­racht war­t?

Vie­le Grüße
­
Eckart
Thorsten 1332736969000
Hi Zu­sam­men­,

Coo­ler bericht von eurem Vietnam trip!! Habt ihr viel­leicht die Adresse von der Rol­ler­ver­mie­tung die Ihr genutzt habe? Wir fahren in ner Woche los. Waere mega klasse von euch zu hoer­en­

Thor­sten
Volker 1308135254000
Hal­lo,­

auch wenn es schon ein paar Jahre her ist - so eine Trek­kin­gtour in Thai­land macht immer noch viel Spaß, finde ich zu­min­dest.

Ich habe einmal eine ähnliche Re­gen­tour ge­macht. Ich fand das aber nicht so wild. Al­ler­dings hatte ich meine Kla­mot­ten alle zus­ätzlich in Plas­tik­tüten ge­packt.

Mit der Hygiene hatte ich keine Prob­le­me - auch wenn wir uns nur an ein paar Was­ser­roh­ren waschen kon­nten. Für ein paar Tage macht mir das alles nichts aus­.

Ein eigener Schlaf­sack ist meiner Meinung nach aber immer von Vorteil - die ges­tel­lten Schlaf­säcke sind oft etwas schmud­de­lig. Ein Inlet wie schon erwähnt, wäre eine Al­ter­na­ti­ve.­

Übri­gens ist bei Touren in der trocke­nen Winter­zeit nachts mit ziem­lich kühlen Tem­pe­ra­tu­ren zu rech­nen. Die können in den Bergen auch mal bis an den Gef­rier­punkt sinken. Da machen ein vern­ünfti­ger Schlaf­sack und evtl. eine I­so­mat­te, dur­chaus Sin­n.

Gruß­
Vol­ker