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Während meiner ersten Australienreise arbeitete ich auf verschiedenen Farmen im Outback von Queensland und reiste an der Ostküste entlang von Cairns nach Sydney.
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Trudele durch die Welt. Sie ist so schön; gib dich ihr hin und sie wird sich dir geben. (Kurt Tucholsky)
01.01.07 - 03.01.07
Der Ort Airlie Beach ist das Tor zu den Whitsundays Islands und fast jeder, der sie besuchen will, macht hier Station. Dem entsprechend reiht sich im Zentrum Souvernirshop an Souvenirshop und Hostel an Hostel. Ich wohnte jedoch diesmal nicht in einem Hostel sondern in einem etwas teureren "Resort", denn für Neujahr hatte ich hier einfach nichts mehr kriegen können. Die Anlage befand sich ein wenig außerhalb des Ortes. Hier zeigte sich bereits eine andere Seite der Region: Man hatte einen wunderschönen Blick über den Hafen und die nächstgelegenen Inseln.
Blick auf Airlie Beach
Auf meinem Zimmer wohnten auch zwei nette deutsche Mädchen und so ließ sich leicht die ganze Nacht im Palmengarten verplaudern...
Steffi und Maria aus Stuttgart
Die Whitsundays sind eines der Traumziele Australiens und gehören zu den beliebtesten Segelgebieten der Welt. Sie sind auch Teil des Great Barrier Reefs. Die Inseln sind die Spitzen korallenbesetzter Berge und es sind 74 an der Zahl!
Da ich leicht seekrank werde, kam für mich leider nicht so eine wundervolle Drei-Tages-Segeltour in Frage. Daher entschied ich mich für einen Tagestrip mit einem schnellen Boot zum wie viele sagen schönsten Strand Australiens, Whitehaven Beach.
Mit einer Gruppe von ca. dreißig Leuten ging es raus zu den Inseln. An einem kleinen Strand der größten Insel (Whitsunday Island) hielt das Schiff und mit kleinen Booten wurden wir an den Strand gebracht, um einen kurzen, schönen Wanderweg durch den Wald entlang zu gehen. Dieser Weg führte zu einem Lookout.
Abfahrt von Airlie Beach
Der kleine Strand, an dem wir an Land gingen
Hier bot sich ein Ausblick, bei dem ich nur denken konnte: Das ist das Schönste, was ich in meinem Leben je gesehen habe! Die kleine Aussichtsplattform war voll von Menschen, doch wenn man sich traute, einige flache Steine neben der Plattform zu erklimmen, konnte man ungestört den einfach nur atemberaubenden Ausblick zu genießen. Die kitschigen Postkarten hatten nicht gelogen: Es sah hier tatsächlich so aus! Eine riesige Fläche makellos blauen Wassers, kleine grüne Inseln, weiße Sandstrände, darüber der wolkenlose Himmel... Konnte es so einen schönen Ort tatsächlich geben? Ja. er existierte wirklich, und ich stand hier und durfte ihn sehen!
Hier hätte ich endlos stehen und auf das unglaubliche Panorama hinausschauen können, doch die Tour ging weiter. Wir fuhren halb um Whitsunday Island herum, um am Whitehaven Beach zu landen.
Der Sand war so weiß, dass es beinahe in den Augen schmerzte, und der Strand endlos lang. Zum Glück gab uns der Plan der Tour mehrere Stunden Zeit - genug, um an dem leckeren Lunch teilzunehmen, im Sand zu liegen, zu schwimmen oder spazieren zu gehen.
Nach einigen schönen Stunden legte das Schiff wieder ab und nun ging es nach Hook Island in eine Felsenbucht. Hier gingen wir nicht an Land, sondern es wurde geschnorchelt. Die Tour im Glasbodenboot war um einiges länger als in Cairns und auch das Riff gefiel mir hier besser: Die Korallen befanden sich um einiges näher unter der Oberfläche. Auch gab es hier einige riesige Fische, die einem laut schmatzend Futter aus der Hand nahmen.
Hook Island
Hier konnte man die Korallen sogar ohne Glasbodenboot sehen, so nah lagen sie unter Oberfläche
Am nächsten Tag bummelte ich noch ein wenig durch den Ort, bevor ich in den Greyhound nach Mackay stieg.
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