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Anfangs Juli ist es los gegangen. Keine Wohnung, kein Job, keine Pflichten. Nur die Lust wird das Tun bestimmen...
...und wir haben grosse Lust!
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Willkommen im Outback!
Da es auf dem "ersten" Kilometern nicht all zu viel zu sehen gab, ausser sich langsam wechselnde, weite Landschaften, konnten wir mit dem Auto zuegig drauflosfahren. Wir starteten am ersten Tag relativ spaet und waren nach ca. 5h Fahren auch schon wieder am Ende.
Da wir immer noch der Auffassung waren, dass wir Georgy in NSW registrieren lassen muessen, und dies persoenlich, hatten wir ein ziemliches Programm fuer die naechsten Tage geplant. Einmal von Darwin nach Broken Hill inkl. Sightseeing bedeutete lange Autotage.
Da wars noch gruen...
hier hats nicht so viel Verkehr wie bei euch, oder?
Auf dem Campingplatz angekommen gab es erst mal was zu Futtern bevor sich Dane den "ich mach zwar nicht die Schoensten aber die Meisten" Zigidreh Titel erarbeitete. Nachdem alles wieder aufgeraucht war ging es dann ins Bett, bzw. ins Auto
ja, das sind wirklich Zigaretten!
so sehen hier die Sonnenuntergaenge aus
Am naechsten Tag ging es dann weiter Richtung Alice Springs. Um 6:00Uhr klingelte der Wecker (Lehma, du weisst was das bedeutet!) und so fuhren wir los gegen Sueden. Die Vegetation wurde immer weniger. Trotzdem war es sehr schoen durch diese Gegend zu fahren. Sogar Georgy spielte wieder wunderbar mit.
Wer hier nicht Platz mach ist selber schuld...
Entweder ist Marco gross oder das Auto klein. Wir haben es noch nicht herausgefunden...
viel Nichts
ein Dingo hat uns auch noch gesehen
genial diese Weiten
Unterwegs kamen wir noch bei den Devils Marbles vorbei. Riesige Steinformationen die im Laufe der Zeit freigelegt wurden. Wie aus dem Nichts ploetzliche Ansammlungen von riesigen Steinen. Echt genial!
Wohl die bekanntesten Steine von Devils Marbles
So gegen 15:00 Uhr kamen wir dann doch noch in Alice Springs an. Auf dem Weg zum Campingplatz fuhren wir noch an der Autoregistrierung vorbei. So kam uns spontan die Idee, dass wir es mit der Registrierung einfach hier versuchen koennten. Es erwies sich als Glueckstreffer. Einziger Haken, wir mussten das Auto pruefen lassen (haetten wir zwar in NSW auch machen muessen). Donnerstag Abend, altes Auto auf dem Pruefstand und nur einen Tag um alles zu reparieren und zu registrieren, dass kann knapp werden. So kam es dann auch, dass wir so einiges an Georgy ersetzen mussten, jedoch eine Garage fanden, die Cash gerne hatte und gewillt war dies am naechsten Tag so zu erledigen, dass es uns noch zum Registrieren reichen wuerde. So perfekt wie dies klingt hat es dann auch tatsaechlich funktioniert.
Super, denn wir haetten es evtl. nicht bis am Montag in ALice Springs ausgehalten...
Der Campingplatz war schoen und es gab dort sogar Rock Wallabies welche man sich, mit genuegend Spezialfutter, zu seinen besten Kollegen machen konnte
!
Dane wurde gleich belagert
Supi, wir kriegen ein neues Nummernschild
So ging es mit einem fast neuen Georgy los weiter ins Outback. Zuerst holten wir uns die noetigen Infos im Touricenter, sowie die Bewilligung um durch Aborigini-land zu fahren und dann konnte es Richtung Kings Canyon losgehen. Auf dem Weg dorthin gab es aber schon so viele Sehenswuerdigkeiten, dass wir denn ganzen Tag fuer den Namatjira Drive benoetigten. Viele Canyons, Aussichtspunkte und Wasserloecher. Da will man nicht einfach nur so durchbrettern.
Hier gabs in der Hitze ein erfrischendes Bad
So waren wir wenigsten fliegensicher
Am ende des Tages waren wir vor lauter Canyons und Hitze total erledigt und waren irgendwie auch nicht so traurig, dass nicht gleich die nechsten 20km wieder ein kleiner "Canyon" auf uns wartete. Es war ein sehr schoener Tag.
Immernoch in der Sonne, so schlimm kann es ja doch nicht sein...
Der Weg zum Kings Canyon fuehrt uns am naechsten Tag ueber schoene nicht asphaltierte Strassen. Wir wurden von Wellblechboden ziemlich durchgeschuettelt aber die schoenen Sanddrifts machten dies wieder gut 
yeah!!!
Wir kamen auf dem Camping vor dem Canyon an und machten uns noch einen gemuetlichen Tag am Pool. Am Nachmittag macht es hier im Outback nicht mehr viel Sinn einen Trekk zu starten.
Nicht nur wir waren durstig
Am naechsten Morgen ging es wieder frueh los. Mit dem Sonnenaufgang wollten wir beim Canyon sein. Wir wurden mit einem genialen Panorama und wunderschoenen Lichtverhaeltnissen belohnt. Zudem war es noch nicht zu heiss um einen 3h Marsch zu starten.
Der Kings Canyon war wunderschoen und sehr eindruecklich. Inmitten des Canyons gab es noch zwei Wasserloecher und um diese herum kleine Oasen, Garden of Eden genannt. Dazu diese Stimmung, einfach traumhaft!
Trotzdem fuhren wir am gleichen Tag noch weiter in Richtung Uluru. Wir schaften es ohne Probleme zum Sonnenuntergang dorthin und wurden sogleich in den Bann des heiligen Platzes der Aboriginies gezogen. Die Wirkung dieses Berges ist unbeschreiblich!
Wenn wir wieder zurueck sind, musst du, Bianca, ALLE Uluru Bilder von uns anschauen und das sind mindesten so viele wie ihr gemacht habt
Am naechsten Tag waren die Olgas auf dem Programm, natuerlich beim Sonnenaufgang (hihihi, aber d Dane haltet sich no guaet!) Als erstes sahen wir aber wieder die Sonne beim Uluru und waren schon wieder verzaubert.
Da lohnt es sich frueh aufzustehen
Der knapp 3h Walk durch die Olgas war super und wir waren froh, schon so frueh am Morgen gestartet zu haben. Die Hitze hier entwickelt sich wirklich schnell und wir trinken im Outback mindestens 6 Liter Wasser pro Person pro Tag.
Da hat einer Herbst
Immer Wasser dabei haben, ganz wichtig
Am naechsten Tag verpassten wir den Sonnenaufgang (es ist aber auch soooo schon kuehl in der Nacht und Aufstehen macht nicht so Spass) und so ging es gut erholt nochmals zum Uluru. Wir wollten eigentlich ringsum laufen, entschlossen uns aber fuer die faule Variante und machten es mit dem Auto...
Als naechstes Ziel hatten wir Adelaide vor Augen, wo wir Smithies Eltern, Jeanette und Marco, besuchen wollen und so ging es noch am selben Tag wieder auf die Strasse.
long long Road
Wir fuhren sehr viel, uebernachteten wieder einmal in einem Ort wo es eine Tankstelle, ein Pub und ein Campingplatz gab und fuhren am naechsten Tag weiter. Der naechste Tag verlief nicht viel anders. Frueh aufstehen, etwas essen, Autofahren, ah ja und dazwischen noch Opal kaufen.
Wir fuhren durch Cooper Pedy, ein kleines, bzw. fuers Outback ein grosses Nest, in welchem sich alles um den Opal dreht. Ueberall hat es Opalmienen und wir dachten uns, dies muss ein guter Platz zum Opalkaufen sein.
So sieht es rund um Cooper Pedy aus
eine kleine Show Miene
Nach dem Opalkauf ging es weiter im Takt und so fuhren wir durch bis Port Augusta. Nur noch ca.300km von Adelaide entfernt. So sind wir in ca. 2 Wochen von Darwin, quer durchs Land bis nach Adelaide gefahren. Seit wir hier sind, haben wir schon 4500km gefahren, und schon wieder sehr viel erlebt. Sind jetzt aber beide froh, aus dem Outback draussen zu sein, auch wenn es schoen war!!!
So, wir hoffen ihr seit noch wach!!
Bald mehr von uns
DaMa
©
Marco und Danielle Andreina Neuhaus,
2007
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