Australien-Reisebericht :Mit unserem Nissan Patrol einmal um die Welt

44. Woche (Abschied Bali,Ankunft Australien)

Sydney, 1. Mai 2011
Am Dienstagnacht, den 26. April 2011 geht unser Flug nach Australien. Wir haben also zwei Tage Zeit in Kuta und wollen diese nuetzen um einen Surfkurs zu besuchen. Geplant war der Kurs am Montag. Am Sonntagabend gehen wir in den Ausgang und ueberziehen die Zeit ein wenig. Dementsprechend verschlafen wir den halben Montag und natuerlich auch den Surfkurs. Wir werden den Kurs in Australien nachholen, dort sind ja bekanntlich die weltbesten Surfer und fuer uns ist ja nur das Beste gut genug. Wir haben in einem Gaestebucheintrag den Tipp bekommen, im Swiss Restaurant in Kuta essen zu gehen. Wir entschliessen uns, dies am Montagabend zu tun. Im Internet finden wir die Adresse und gehen zu Fuss in das Restaurant. Wir essen Raclette - trotz der Hitze - und da immer am Montagabend Jassen angesagt ist im Swiss Restaurant, schauen wir ein wenig den vier Schweizern dort beim Spielen zu. Den Dienstag verbringen wir mit Warten auf unseren Flug. Patric ist den ganzen Tag ein wenig nervoes. Wir gehen sehr gut Mittagessen im Hard Rock Cafe und koennen noch mit Sara in Australien Kontakt aufnehmen. Sie hat uns einen Fahrer organisiert, welcher uns am Mittwoch Morgen auf dem Flugplatz in Sydney abholt. Auch hat sie fuer uns eine Unterkuft gesucht, so dass wir ohne Stress den ersten Tag in Australien verbringen koennen. Vielen Dank Sara.
Wir goennen uns noch vor dem Abflug am Dienstag eine Massage. Es gibt hier in Bali, wie in ganz Asien, sehr viele Moeglichkeiten um sich massieren zu lassen. Es ist sehr guenstig. Wir bezahlen fuer eine Ganzkoerpermassage, welche eine Stunde dauert, fuenf Dollar. Nach der Massage fahren wir mit einem Taxi zum Flugplatz. Unser Flug geht erst um 23.10 Uhr und wir sind frueh genug auf dem Flugplatz. Nach ein paar Bacardi - Cola, ohne welche wir nicht ruhig fliegen koennen, steigen wir in das Flugzeug. Es ist fuer Patric der zweite Flug innert kurzer Zeit. Er schlaegt sich auch dieses Mal sehr gut. Ein wenig unruhig und nervoes nimmt er im Flugzeug Platz und vertieft sich sofort in einem Buch. Der ganze Flug dauert sechs Stunden. Ist angenehm und ruhig. Am Mittwoch Morgen um 07.00 Uhr landen wir in Sydney. Wir haben nun mit Australien einen weiteren grossen Abschnitt auf unserer Reise erreicht. Es ist das zwanzigste Land und der dritte Kontinent, welchen wir nun bereisen. Nun fehlt uns nur noch unser Auto, welches wir vermutlich am Montag, den 2. Mai, in Empfang nehmen koennen.
Die Zollformalitaeten gehen ohne Probleme ueber die Buehne und eine Stunde nach der Landung stehen wir auf Australischem Boden. Der Fahrer, Rudy aus Oesterreich, welcher Sara organisiert hat, steht schon bereit und er faehrt uns in ein Hostel. Im Australien Backpackers, so der Name des Hostel, koennen wir unser Gepaeck deponieren. Nun faehrt uns Rudy in das Rose Pub, dort hat Andrew, der Mann von Sara, sein Buero im ersten Stock. Wir haben mit Andrew um Mittag abgemacht. Zuerst gehen Patric und ich Morgenessen. Mit einem Blick auf die Speisekarte stellen wir fest, dass die Preise in Australien sehr hoch sind. Die guenstige Zeit in Asien ist nun vorbei. Zwei Spiegeleier mit Toast kosten acht Dollar und ein Cafe drei Dollar. Wir muessen uns nun langsam an die Preise in Australien gewoehnen. Auch das Wetter ist nicht mehr dasselbe. Es regnet in Sydney und es ist relativ kalt. In langen Hosen, Jacken, Schuhen und Socken verbringen wir die ersten Stunden in Australien. Nach dem Morgenessen werden wir von Andrew herzlich begruesst. Er bietet uns sofort an, bei ihm ein paar Tage zu wohnen. Nach zwei Begruessungs Biers fahren wir zwei mit einem Taxi in unser Hostel. Wir sind sehr muede und brauchen zuerst ein paar Stunden Schlaf. Das kleine und sehr enge Vierbettzimmer teilen wir mit drei Maedchen aus Israel. Das Zimmer kostet uns 23 Dollar, pro Person. Ja, Australien ist ein teures Land und wir freuen uns natuerlich, wenn wir unser Auto wieder haben. Dann koennen wir Campen und ein wenig guenstiger Leben. So wie es im Moment aussieht, bekommen wir unseren Nissan Patrol am Montag zurueck. Andrew hat schon telefonisch Kontakt mit der Agentur aufgenommen und er will uns helfen, das Auto im Hafen abzuholen. Wir sind gespannt, ob wir Probleme beim Ausloesen des Autos haben. Wir haben schon vieles gelesen und gehoert von vielen Problemen betreffend der Verzollung eines Fahrzeuges in Australien. Wir lassen uns einfach ueberraschen und hoffen natuerlich, dass wir dank der Hilfe von Andrew, einfacher und schneller unser Auto bekommen.

Den ersten Abend vebringen wir so richtig Australisch. Wir sitzen mit Andrew in einem Pub, trinken viel Bier, essen die groessten Porcrips, welche wir je gesehen haben und hoeren gute Livemusik. Dementsprechend schlafen wir auch sehr gut und tief. Am naechsten Morgen muessen wir unser Hostel verlassen und checken um 10.00 Uhr aus. Mit einem oeffentlichen Bus fahren wir in den Hafen von Sydney. In der Naehe des weltberuehmten Opernhaus genehmigen wir uns ein kleines Fruehstueck. Weil wir erst am Abend zu Andrew nach Hause koennen, ueberbruecken wir den Tag mit einer Bootsfahrt. Wir entschliessen uns, die Faehre an die Watsons Bay zu nehmen. Vom Schiff aus haben wir einen wunderbaren Blick zur Harbour Bridge und auf das Opera House. An der Watsons Bay steigen wir aus, sitzen in ein gemuetliches Restaurant und geniessen ein paar Biers und die Sonne. Hier treffen wir zwei Schweizerinnen, Esther und Sandra (hoffe, die Namen stimmen..) von der Ostschweiz und Zuerich. Sie sind schon einige Zeit in Sydney und werden vom Onkel von Sandra, welcher schon laenger in Sydney wohnt, begleitet. Da es ihr letzter Tag in Sydney ist und sie ihre Wochenkarte fuer die Oeffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr benoetigen, schenken sie uns diese. Sie sind noch bis Ende Monat gueltig. Danke vielmals euch Beiden, wir konnten sie sehr gut gebrauchen. Gegen Abend holen uns Sara und Andrew am Watsons Bay mit dem Auto ab und wir koennen bei ihnen unser Zimmer fuer ein paar Tage beziehen.
Patric und ich wollen uns an dieser Stelle bei Sara und Andrew fuer die herzliche Begruessung in Australien bedanken. Auch sind wir natuerlich froh, dass wir ein paar Tage ein Zimmer haben und wohnen koennen. Den Abend verbringen wir vier zusammen in einem Pub. Es hat hier in Sydney unzaehlige solcher Pubs, welche wir sehr geniessen. Patirc hat es nicht nur geschafft zu Fliegen, er kann nun auch im Bus fahren. So verbringen wir die freien Tage, bis wir unser Auto zurueck bekommen, mit Ausfluegen in Sydney. Wir besuchen nochmals das Opera House und schlendern durch The Rocks, eines der aeltesten Viertel von Sydney. Auch dort hat es natuerlich sehr viele Pubs und Bars. Sydney ist eine sehr interessante Stadt mit sehr vielen Sehenswuerdigkeiten. Leider ist Sydney auch eine teure Stadt, welches unser Budget einmal mehr belastet.
Am Samstagabend feiern wir den Abschied von Tobi. Der junge Schweizer, ein guter Bekannter von Patric, fliegt naechste Woche nach Hause in die Schweiz. Er war nun sechs Monate in Australien und hat uns noch viele gute Tipps gegeben. Zusammen mit Kyle, Scotti und Andrew gehen wir gut essen in einem Brasil Restautant. " All you can eat" ist dort angesagt und es gibt sehr viel verschiedenes und gutes Fleisch. Nach dem Essen gehen wir natuerlich noch in ein Pub und feiern mit ein paar Bierchen den Abschied von Tobi. Es wird sehr spaet bis wir in das Bett kommen und verschlafen den halben Sonntag. Wir wuenschen Tobi eine gute Heimreise und einen guten Start zu Hause in der Schweiz.
Unser Plan fuer die naechsten Wochen sieht so aus:
Wir wollen mit Andrew und ein paar Freunden von ihm naechstes Wochendende in die Blue Mountains fahren. Diese Berge sind eine Tagesfahrt mit dem Auto von Sydney entfernt. Geplant ist mit ein paar Off - Road Autos dorthin zu fahren. Waere super, wenn es klappt. Vorausetzung fuer dieses Vorhaben ist natuerlich, dass wir unser Auto haben. Danach wollen wir Richtung Brisbane fahren und dort mein Patenkind Jessica und ihre Familie besuchen. Da es hier in Sydney immer kuehler wird, hoffen wir natuerlich besseres und waermeres Wetter im Norden anzutreffen. Selbsverstaendlich sind wir bemueht, unsere Reiseberichte puenktlich jede Woche zu schreiben. Es kann aber zu Verzoegerungen kommen, da wir in Australien nicht ueberall eine Internetverbindung haben. Wir ueberlegen uns, einen Internetstick zu kaufen, so das wir ueberall eine Verbindung haben.
Wir melden uns in einer Woche und hoffen natuerlich, dass wir dann wieder zu dritt sind. Wir freuen uns nun au

Nachtessen im Swiss Restaurant Bali. Zuerst gabs Roeschti und danach Raclette.

Nachtessen im Swiss Restaurant Bali. Zuerst gabs Roeschti und danach Raclette.

Am Tisch neben uns wurde eifrig gejasst. Wir wurden auch gefragt, aber liessen den Jass aus.

Am Tisch neben uns wurde eifrig gejasst. Wir wurden auch gefragt, aber liessen den Jass aus.

Letztes Bild von Bali in Kuta vor unserem Zimmer im Guest House. Bei 30 Grad haben wir unsere "Flugkleidung" montiert und sind dann ab auf den Flughafen.

Letztes Bild von Bali in Kuta vor unserem Zimmer im Guest House. Bei 30 Grad haben wir unsere "Flugkleidung" montiert und sind dann ab auf den Flughafen.

Muede kamen wir um sieben Uhr morgens in Sydney an. Wir mussten irgendwie die Zeit ueberbruecken, da wir erst um 14.00 Uhr ins Hostel gehen konnten um ein wenig zu schlafen.

Muede kamen wir um sieben Uhr morgens in Sydney an. Wir mussten irgendwie die Zeit ueberbruecken, da wir erst um 14.00 Uhr ins Hostel gehen konnten um ein wenig zu schlafen.

Mit ein paar Aussi Bierchen warteten wir sehnlichst auf unser Bett.

Mit ein paar Aussi Bierchen warteten wir sehnlichst auf unser Bett.

Nach ein paar Stunden Schlaf gingen wir zusammen mit Andrew und ein paar Freunden ins Hotel Rose Pub auf ein paar Bierchen und gutes Essen mit Livemusik.

Nach ein paar Stunden Schlaf gingen wir zusammen mit Andrew und ein paar Freunden ins Hotel Rose Pub auf ein paar Bierchen und gutes Essen mit Livemusik.

Den naechsten Tag verbrachten wir mit vielen Touristen am Circular Quay. Leider regnete es immer wieder.

Den naechsten Tag verbrachten wir mit vielen Touristen am Circular Quay. Leider regnete es immer wieder.

Das obligate Touri Foto von der Harbour Bridge

Das obligate Touri Foto von der Harbour Bridge

..und natuerlich dem Opera House

..und natuerlich dem Opera House

Wir entschieden uns, die Faehre an den Watsons Bay zu nehmen. Es gibt hier sehr viele Moeglichkeiten, mit den Faehren rund um Sydney z fahren. Ein paar Fotos;.

Wir entschieden uns, die Faehre an den Watsons Bay zu nehmen. Es gibt hier sehr viele Moeglichkeiten, mit den Faehren rund um Sydney z fahren. Ein paar Fotos;.

Ankunft am Watsons Bay. Bei unserer Ankunft hat es endlich aufgehoert zu regnen und wir konnten die Sonne und Waerme geniessen.

Ankunft am Watsons Bay. Bei unserer Ankunft hat es endlich aufgehoert zu regnen und wir konnten die Sonne und Waerme geniessen.

Relaxen und ein Bierchen...

Relaxen und ein Bierchen...

.. bis die Sonne unterging

.. bis die Sonne unterging

Dann kamen uns Sara und..

Dann kamen uns Sara und..

... Andrew abholen. Nach einem Begruessungsbierchen gings dann ab nach Hause.

... Andrew abholen. Nach einem Begruessungsbierchen gings dann ab nach Hause.

Wir genossen noch den Sonnenuntergang am Watsons Bay

Wir genossen noch den Sonnenuntergang am Watsons Bay

Am naechsten Tag schien die Sonne und wir entschieden uns, noch einen gemuetlichen Touritag zu machen. Ab zum Opera House.

Am naechsten Tag schien die Sonne und wir entschieden uns, noch einen gemuetlichen Touritag zu machen. Ab zum Opera House.

Auf dem Weg zu The Rocks gibt es viele Bars und Pubs. Dieses hier soll das Aelteste sein. Das Bier schmeckt ueberall gut.

Auf dem Weg zu The Rocks gibt es viele Bars und Pubs. Dieses hier soll das Aelteste sein. Das Bier schmeckt ueberall gut.

Am Sonntag, nach der Abschiedsfete von Tobi, hingen wir den ganzen Tag alle zu Hause rum. Urs schrieb den Reisebericht,

Am Sonntag, nach der Abschiedsfete von Tobi, hingen wir den ganzen Tag alle zu Hause rum. Urs schrieb den Reisebericht,

..Scotty und Tobi schauten fern..

..Scotty und Tobi schauten fern..

..und Kyle hantierte irgend was in der Kueche.

..und Kyle hantierte irgend was in der Kueche.

Ich verbrachte den Tag auf der wunderschoenen Terrasse

Ich verbrachte den Tag auf der wunderschoenen Terrasse

Wir freuen uns auf Australien und hoffen, dass wir morgen unser Auto erhalten.

Wir freuen uns auf Australien und hoffen, dass wir morgen unser Auto erhalten.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir brechen unsere Zelte am 1.Juli 2010 in der Schweiz ab und fahren mit unserem Nissan Patrol von Basel über Griechenland, Türkei, Tibet bis Australien.Dann nach Argentinien bis Nordamerika.Von New York lassen wir uns wieder mit unserem Nissan Patrol nach Westeuropa verschiffen.Nach circa 2-3 Jahren werden wir voraussichtlich wieder in Basel ankommen.Dies wäre der Plan,welcher sicher anders rauskommen wird. Wir freuen uns auf euren Besuch (und nicht nur auf der Homepage!).
Details:
Aufbruch: 01.07.2010
Dauer: 3 Jahre
Heimkehr: 02.07.2013
Reiseziele: Griechenland
Schweiz
Kroatien
Türkei
Iran
Turkmenistan
Usbekistan
Kasachstan
China
Tibet
Nepal
Laos
Kambodscha
Thailand
Malaysia
Indonesien
Australien
Argentinien
Chile
Peru
Ecuador
Kolumbien
Costa Rica
Mexiko
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Aus dem Gästebuch (3/531):
karl maier 1502491888000
Hallo Patric !
Hab heute wieder mal in deinen Blog gescha­ut, in der Hof­fnung einen Ab­schlus­sbe­richt von deiner reise lesen zu können. War leider wieder nichts zu finden. Schade! Bin immer noch ein großer Fan deiner toll Ver­fas­ten Rei­se­berich­te. Werde bei Ge­le­gen­heit wieder mal nach­schau­en. Viel­leicht er­fah­re­ne ich/und deine große Fan Ge­mein­de dann wie du deine Reise beendet hast. lg . karl

Harald 1439109348000
Moin Pat­ric­,
stel­le ich doch gerade fest, das es den Blog immer noch gibt. Das ist ja schon mal gut. Nicht gut ist, dass die Ge­mein­de nix mehr von Dir hört. Ich hoffe sehr das das keine schwer­wie­gen­den Gründe hat und es Dir gut geh­t.
Wie alle anderen hier würde ich mit sehr freuen mal so einen Ab­schlus­sbe­richt zu be­kom­men. Oder ne Bucha­us­ga­be.­...
Al­so, gib Dir mal nen Ruck...
Falls wir nichts mehr von Dir hören bleibt mir nur zu sa­gen,­
war toll mit euch / Dir­

ta­ke care !
Ha­ral­d
Lan­ger­we­he
Smithg663 1407387486000
I do con­si­der all the ideas you've pre­sen­ted on your post. They're really con­vin­cing and can cer­tainly work. Still, the posts are very brief for no­vi­ces. May just you please extend them a little from next time? Thanks for the post. ef­kae­gaed­cebdcdd