Australien-Reisebericht :Von Bangkok nach New York - unterwegs mit dem Around-the-world ticket

Queensland: Fraser Island I

11.05.06

Ein Allradbus holt uns bei unserer Unterkunft ab. Wir picken alle Tourmitglieder auf und setzen mit einer Faehre nach Fraser Island ueber. Es bildet sich eine deutschsprachige Gruppe aus sechs Personen und wir verstehen uns auf Anhieb sehr gut.

Eine kleine Wanderung durch den Regenwald soll uns die Gelegenheit geben einander besser kennen zu lernen. Keirin unser Fahrer und Guide gestaltet die sehr holprige Fahrt humorvoll. Seine Erzaehlungen sind vollgepackt mit Informationen aus Natur und Geschichte von Fraser Island.

Wir waten im Eli Creek 400 Meter nach oben durch eiskaltes Wasser, das so klar ist, dass es durchsichtig erscheint.

Eli Creek

Eli Creek

Im Wasser tummeln sich ausser uns einige Fische und wir sehen sogar einen Aal.

Hanni im Eli Creek

Hanni im Eli Creek

Eli Creek ist der groesste Frischwasserfluss von Fraser Island.

Silke und Andi aus Muenchen am Eli Creek

Silke und Andi aus Muenchen am Eli Creek

Die Mutigen unter uns lassen sich ins eiskalte Wasser gleiten und mit der etws duerftigen Stroemung mittragen.

Daniel, Hanni, Thomas aus der Schweiz und Andi

Daniel, Hanni, Thomas aus der Schweiz und Andi

Es ist traumhaft. Wenn wir alleine unterwegs waeren wuerden wir uns wahrscheinlich noch etwas laenger hier aufhalten. Aber so gehts nach 40 Minuten weiter zum Maheno Shipwreck.

Das Maheno Shipwreck

Das Maheno Shipwreck

60 Jahre lang liegt das Schiff schon hier und es verrostet mehr und mehr.

Muscheln haben das Wreck als Lebensraum entdeckt

Muscheln haben das Wreck als Lebensraum entdeckt

Es ist faszinierend um das Schiff herumzuwandern und zu sehen, wie die Natur schoen langsam wieder die Oberhand gewinnt.

Fische schwimmen im rostigen Inneren, dort sind sie sicher.

Fische schwimmen im rostigen Inneren, dort sind sie sicher.

Waehrend eins Zyklones 1935 verschlug es die Maheno hierher.

Umgeben von Rostund Fischen

Umgeben von Rostund Fischen

Die Champagne Pools sind durch vulkanische Aktivitaeten geformte natuerliche Schwimmbaeder. Um hierher zu kommen muss man sehr weichen Sand durchfahren, der vom Wind von der Meerseite auf die Insel geweht wird. Nach vier gescheiterten Versuchen mit Anlauf bringt Keirin uns durch Millimeterarbeit, viel Gas sowie Links- und Rechtsbewegung des Lenkrades zum Ziel.

Die Champagne Pools

Die Champagne Pools

Bei Flut stroemt das Meerwasser in die Pools und verursacht dabei kleine Blaeschen, die wie Champagner perlen.

Im Pool

Im Pool

Die Pools sind eine der wenigen Plaetze der Insel, wo man in Meerwasser baden kann. So ist es ueberall zu gefaehrlich, da Haie schon auf die naechste Mahlzeit warten.

Thomas und Hanni im Pool - kurz kommt sogar fuers Foto die Sonne raus.

Thomas und Hanni im Pool - kurz kommt sogar fuers Foto die Sonne raus.

Wir wollen gar nicht raus aus dem Wasser, weil draussen ein kalter Wind weht.

Unterwasserwelt am Pool

Unterwasserwelt am Pool

Der Tagesablauf ist straff und so finden wir uns kurze Zeit spaeter am Indian Head wieder.

Der Indian Head

Der Indian Head

Auch hier gab Captain Cook den Namen. Wohl weil er Einheimische sah und davon ausging, dass es sich um Indianer handele.

Auf dem Indian Head

Auf dem Indian Head

Vom Indian Head halten wir intensiv nach Meeresbewohner Ausschau, aber ausser einigen Mantas sehen wir nichts.

Wir haben sogar das Glueck einem Dingo zu begegnen. Das Fuettern der Tiere wird mit einer hohen Geldsumme bestraft.

Wir haben sogar das Glueck einem Dingo zu begegnen. Das Fuettern der Tiere wird mit einer hohen Geldsumme bestraft.

Der Service der Fraser Island Company ist genauso wie das Essen hervorragend. Zum Lunch gibts Buffet so viel man essen kann mit Saft, Wasser, Kaffee oder Tee. Abends werden wir mit Salaten, Knoblauchbrot, Wuerstchen und Fleisch verpflegt.

Unsere Unterkunft fuer die kommende Nacht. Hier kann man es auch laenger aushalten.

Unsere Unterkunft fuer die kommende Nacht. Hier kann man es auch laenger aushalten.

Auch ausschlaggebend fuer den Spass, den wir haben, ist die Gruppe. Die Chemie stimmt einfach, wir sitzen bis spaet in die Nacht zusammen und reden und reden.

Das Dreamteam im Uhrzeigersinn: Daniel, Hanni, Thomas und Petra aus der Schweiz, Andi und Silke

Das Dreamteam im Uhrzeigersinn: Daniel, Hanni, Thomas und Petra aus der Schweiz, Andi und Silke

Um auf die Toilette zu gehen finden wir den Weg via Taschenlampe und auch in den Zelten gibts keinen Strom. Aber ein richtig bequemes Bett.

Kurz vorm Bettgehen noch ein Highlight:

Eine Redback, ein Maennchen, dessen Biss nicht toedlich ist. Der Biss eines Weibchens hingegen fuehrt zu Fieber, Laehmungen und kann auch toedlich enden.

Eine Redback, ein Maennchen, dessen Biss nicht toedlich ist. Der Biss eines Weibchens hingegen fuehrt zu Fieber, Laehmungen und kann auch toedlich enden.

© Hannelore Daniel, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Das Examen so gut wie in der Tasche und danach mehr als ein halbes Jahr Zeit, bis das Referendariat beginnt... Da bietet es sich an ein wenig die Welt anzusehen
Details:
Aufbruch: 14.01.2006
Dauer: 8 Monate
Heimkehr: 04.09.2006
Reiseziele: Thailand
Laos
Pakse
Kambodscha
Malaysia
Tioman
Singapur
Indonesien
Australien
Neuseeland
Fidschi
Vereinigte Staaten
Valley Of Fire
Californien
Der Autor
 
Hannelore Daniel berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Hannelore sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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