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Coromandel Halbinsel
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Thailand, Myanmar, Kambodscha, Neuseeland und Australien - acht Monate nehme ich mir Zeit, um diese wunderbaren Länder zu erkunden. Begleitet mich auf meiner Reise...
"Wann, wenn nicht endlich jetzt!" - dieser Spruch von Albert Einstein trifft meine Entscheidung diese Reise anzutreten recht genau...
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Zurueck in Auckland habe ich dann am naechsten Morgen Boris am Flughafen abgeholt. Gemeinsam mit einer Freundin von Boris, die hier in Auckland lebt, sind wir dann ein wenig in der Stadt unterwegs gewesen. Ariane, nochmals danke fuer die Unterkunft!!!
Am Sonntag haben wir dann einen Ausflug an die Westkueste nach Piha gemacht. Ein Traumwetter und super Strand - was braucht man mehr fuer einen Ausflug? Zum Abschluss haben wir am Abend haben wir dann noch super auf dem One Tree Hill gegrillt.
So richtig los ging's dann am naechsten Morgen. Wieder erst einmal zum Flughafen um dort Anatoli, kurz Toli, abzuholen. Ich hatte ja Boris uebers Internet kennengelernt, er wiederum kannte Toli nur kurz von einer Fete. Die besten Voraussetzungen um ins Abenteuer zu starten... Unser erstes gemeinsames Ziel sollte die Coromandel Halbinsel sein.
Die erste Aktion von uns war eine kleine Wanderung im Kauaeranga Valley. Der Ausblick auf einen tollen Wasserfall und wieder einmal grosse Kauribaeume waren unsere Belohnung. Darueber hinaus waren auch nasse Fuesse im Angebot, nicht alle waren beim mehrmaligen ueberqueren des kleinen Baches trittsicher...
Boris, ich, Toli
der gefaehrliche Fluss
Ziel unseres ersten gemeinsamen Tages war Whitianga, ein sehr schoener Ort direkt an der Mercury Bay. Von hier starteten wir auch am naechsten Tag, um uns den Rest der Halbinsel anzusehen.
Erstes Ziel war Coromandel Town, hier sind wir mit einer Schmalspurbahn den Berg hoch gefahren. Mit spektakulaeren Ausblicken in die Umgebung und bautechnischen Meisterleistungen der Bahnstrecke sind wir belohnt worden.
Driving Creek Railway
Ausblick von der "Bergstation"
Im Anschluss sind wir bis nach Cape Jackson, fast das Nordende der Halbinsel. Hier gibt es jede Menge unbefestigter Strassen, die das Autofahren nochmals anstrengender machen. Boris und ich wechseln uns taeglich ab, sonst waere das schon heftig.
Der naechste Tag sollte der bisher schoenste meiner Neuseeland-Reise werden. Morgens sind wir an den Hot Water Beach gefahren. Jeder mit einem kleinen Spaten ausgeruestet wollten wir uns auf die Suche nach heissen Quellen am Strand machen. Mein erster Eindruck war das nachstehende Bild:
"Was ist denn da los?" habe gedacht, "das muss wohl die Stelle sein, wo alle nach warmen Wasser graben" Und dem war auch so. Zuerst wollten wir unseren eigenen Pool graben. Es war aber nicht einfach eine gute Stelle zufinden. Also haben wir uns die ganze Arbeit gespart und haben drei vorhanden Pools ausgebaut und verbunden. Ein Pool hat den zweiten mit heissem Wasser gespeisst und der dritte Pool hat sich durch seine eigene Quelle geheizt. Ein klasse Spass in einer warmen Pfuetze zu sitzen...
Toli und Boris bei der Arbeit
Nach dieser sehr anstrengenden Taetigkeit
sind wir an die Cathedral Cove gefahren. Nach ca. 40 min Fussmarsch erreicht man einen wunderbaren (ja, wieder einmal!) Strand, durch einen Felsen in zwei Abschnitte getrennt. Durch diesen Durchgang kann man aber problemlos beide Abschnitte erreichen. Hier haben wir einige Zeit zum erholen in der Sonne gelegen.
Blick auf Cathedral Cove
Der Abschluss war noch ein bisserl Schnorcheln in der Gemstone Bay. Bei einwandfreier Sicht habe ich trotzdem nur Steine, Muscheln und Seegraeser gesehen. Die Fische hatten sich wohl alle versteckt...
Ein toller Ausblick, oder?
Ein sehr geselliger Abend im Hostel mit vielen netten und sympathischen Leuten hat diesen Tag perfekt fuer mich abgerundet.
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©
Jürgen Nitsche,
2006
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