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Thailand, Myanmar, Kambodscha, Neuseeland und Australien - acht Monate nehme ich mir Zeit, um diese wunderbaren Länder zu erkunden. Begleitet mich auf meiner Reise...
"Wann, wenn nicht endlich jetzt!" - dieser Spruch von Albert Einstein trifft meine Entscheidung diese Reise anzutreten recht genau...
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Auch wenn Wellington kleiner ist als Auckland, fuer viele ist sie die attraktivste Stadt Neuseelands. Ich kann mich dieser Meinung nur anschliessen. Ich mag Auckland, aber Wellington hat einen ganz besonderen Reiz. Auch wenn mir der Hafen von Auckland besser gefallen hat und mehr Flair verpruehte, die Promenade hier ist auch nicht schlecht. Und das Gebiet um das beruehmte Nationalmuseum "Te Papa" ist sehr ansprechend gestaltet.
Vom Mount Victoria, einer knapp 200 Meter hohen Erhebung, hat man einen hervorragenden Blick auf Wellington. Auch wenn der Aufstieg etwas muehsam ist, der Ausblick ist sehr schoen. Wie man auch sehen kann, wieder einmal tolles Wetter.
Blick auf die Stadt
Die Sehenswuerdigkeiten in der Stadt lassen sich alle locker erlaufen. Die Fahrt mit der Cable Car zum Botanischen Garten, ein Spaziergang am Hafen, Besuch des Regierungsviertels oder Einkaufsmeilen, alles liegt recht kompakt zusammen.
Te Papa im Vordergrund, dahinter das Geschaeftsviertel
Sehr sehenswert ist auch das Parlamentsviertel. Neben dem futuristisch anmutenden Regierungssitz, "Beehive" genannt, sind das historische Parliament House und die Bibliothek zu besichtigen. Im Rahmen einer Fuehrung bekommt man unter anderem recht gute Erklaerungen ueber Wahlsystem und die Historie der Gebaeude.
Beehive und Parliament House
Bibliothek
Am besten hat mir auf meinen Spaziergaengen durch die Stadt die Old St Paul's Kathedrale gefallen. Diese kleine Holzkirche aus dem 19. Jahrhundert ist eine kleine Oase der Ruhe, wirklich sehr schoen anzusehen. Ich hatte das Glueck, dass einer der anderen Besucher denn Drang verspuerte, das in der Kirche stehende Piano zu spielen. So kam ich und einige andere Besucher zu einem kleinen aber feinen Privatkonzert.
Neben den ganzen Sehenswuerdigkeiten und Museen gibt es hier auch ein sehr gutes Nachtleben. Am Samstag Abend sind wir durch die Bars und Club gezogen, war zur Abwechslung mal wieder ganz nett. Das schoene hier ist, fast ueberall ist der Eintritt frei. Egal ob Live-Musik oder DJ, du kannst ueberall reingehen, wenn's dir gefaellt bleibst du. Gut, die Getraenke kosten entsprechend (wie bei uns), aber na gut.
Nur das Publikum war irgendwie sehr jung. Nehme an, das man in meinem Alter halt doch nicht mehr so weg geht... Oh je ich glaub' ich werd' alt...

Und nun geht's rueber auf die Suedinsel...
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©
Jürgen Nitsche,
2006
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