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Ein kleiner Reisebericht über die fast unbekannte Südseeinsel NIUE. Weit abseits ausgetretener Pfade liegt diese Inselrepublik, deren Natursehenswürdigkeiten absolut spektakulär sind. NIUE, "The Rock of Polynesia" ist durchzogen von Höhlen und Schluchten, umgeben von steilen Klippen und bietet Reste ursprüglichen tropischen Regenwalds. Die Insel liegt in einem unvorstellbar klaren Meer voller tropischer Fische. Dennoch gibt es dort nur sehr wenige Touristen...
Reisebericht-Extras:
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NIUE - wo liegt denn das??? Dies waren die üblichen Reaktionen, wenn wir jemandem unsere Reisepläne erzählten. Hierzulande hat fast niemand jemals von der Insel Niue gehört. Doch dies war erst recht ein weiterer Ansporn, eine grosse Reise dorthin zu planen.
Küste bei Alofi
Seit ich vor vielen Jahren einen kurzen Bericht über Niue las, hatte mich diese abgelegene Insel begeistert. Über einen langen Zeitraum hinweg wurden umfangreiche Informationen gesammelt, denn in den Südsee-Reiseführern findet man nur wenige Seiten über Niue. Immerhin erfährt man, dass Niue "vielleicht die unberührteste Insel der Südsee" sei und dass man dort noch immer "seine eigenen Abenteuer suchen und finden" könne.
Niue liegt inmitten des Pazifiks, mit den Cook Islands, Tonga und Samoa als nächsten Nachbarn. Niue ist ein erhobenes Korallenatoll mit 259 Quadratkilometern Fläche und nur rund 1000 Einwohnern. So besteht die Insel aus steilen Klippen an der Küste und einem recht flachen Inselinneren. Die höchste Stelle liegt nur etwa 60m über dem Meeresspiegel. Die Insel ist umgeben von einem herrlich klaren Meer, das mit seiner Vielfalt an tropischen Fischen Taucher und Schnorchler aus aller Welt anlocken sollte. Dennoch ist Niue weitgehend unbekannt und nur sehr wenige Touristen verirren sich dorthin.
Motu
Im April 2005 ist es soweit - im Anschluss an einen Neuseelandaufenthalt fliegen wir von Auckland aus nach NIUE, auf die Insel unserer Träume. 30 Tage haben wir nun Zeit, diese faszinierende Insel intensiv zu erkunden.
Im Rahmen dieses kurzen Artikels müssen wir uns darauf beschränken, nur eine kleine Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen zu schildern:
Wir betreten die Avaiki Cave durch den oberen Eingang und kraxeln durch eine grosse Halle mit alten Tropfsteinen hinunter zu einem mächtigen Portal am Meer. In einer Halbhöhle finden wir einen glasklaren Pool mit bunten tropischen Fischen, in dem wir herrlich schnorcheln können.
In der nahegelegenen Palaha Cave können wir - auf das Meer blickend - geniessen, wie das Licht der untergehenden Sonne den gewaltigen Hohlraum erhellt.
Palaha Cave
Bald wartet ein weiteres Highlight auf uns: der Togo Chasm. Wir wandern zunächst auf einem Pfad durch den Urwald und erblicken das Meer. Nun geht es hinab durch eine Märchenlandschaft aus total zerfurchten und zerrissenen, messerscharfen Spitzkarren. Kurz bevor wir die endlose Weite des blauen Pazifiks erreichen, führt uns eine stabile Holzleiter hinunter in den Togo Chasm, eine absolut einmalige Schlucht. Am Grund der Schlucht wachsen Kokospalmen im goldgelben Sandboden. Durch eine Höhle erreichen wir einen Ausgang zum Meer hin, wo die heranrollenden Brecher des Pazifiks ein grandioses Schauspiel bieten.
Togo Chasm
Wahre Leckerbissen für den Höhlenforscher sind die ausgedehnten Höhlen Ulupaka und Anatoloa, die jeweils mehrere hundert Meter lang sind. Durch geräumige Gänge und Hallen, aber auch kurze Engstellen passierend, kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Unmengen von Tropfsteinen, regelrechte Tropfsteinwälder in allen erdenklichen Variationen schmücken diese Höhlen. Hier fühlen wir uns in die Vergangenheit zurückversetzt, denn in einer Höhle entdecken wir uralte Menschenknochen...
Ulupaka Cave
Einer unserer Lieblingsplätze wird der Matapa Chasm. Ein kurzer Pfad führt uns zu dieser einmalig schönen Schlucht, die zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Da die Schlucht zum Meer hinaus durch einen riesigen Felsblock geschützt ist, können wir hier unabhängig von Ebbe und Flut hervorragend schnorcheln und die Vielfalt bunter tropischer Fische beobachten.
Matapa Chasm
Ein weiterer unvergesslicher Trip ist der Ausflug zum Vaikona Chasm. Nach einer dreiviertel Stunde Wanderung durch den Dschungel erreichen wir einen kleinen Höhleneingang. Wir klettern schräg hinunter, dann geht es noch einige Meter an einem fest eingebauten Seil hinab - und stehen hier vor einem weiteren Naturwunder dieser unbekannten Insel. Vor unseren Füssen liegt ein tiefblauer See, der von Sonnenstrahlen erhellt wird, welche durch die grosse Schachtöffnung dieser Schlucht einfallen...
Viele weitere Sehenswürdigkeiten warten in Niue auf ihren Entdecker, wie z.B. die spektakulären Felsbögen der Arches of Talava, die Limu Pools, die schmale Schlucht des Anapala Chasm, der Kiesstrand Avatele Beach mit einer besonders grossen Auswahl an bunten tropischen Fischen, der Huvalu Forest, einer der wenigen noch existierenden Reste tropischen Regenwalds im Südpazifik, verschiedene Riffe mit sehr schönen Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln, und noch viele mehr.
Arches of Talava
Limu
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| Frank | http://gwfm.de | |
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Hallo zusammen, auch ich war letztes Jahr im Dezember, leider nur für eine Woche, auf Niue. Hatte einen Abstecher von meiner Neuseelandreise (Nordinsel) dahin gemacht. Einfach Traumhaft und Natur Pur. Habe im Namukulu Motel bei Robyn und Joe gewohnt. War der einzige Gast. Einfach toll. Sehr nette und liebe Leute die sich um alles kümmern. Eigentlich wie alle auf der Insel. Ist wie eine große Familie. Ich wurde überall eingeladen. Werde dieses Jahr wieder nach Neuseeland (Südinsel)reisen und auch wieder Niue besuchen. Habe schon bei Robyn und Joe reserviert. Diesesmal reise ich mit meiner Freundin. Ist schöner wenn man sich gemeinsam der Natur erfreuen kann. Von schwer heilbaren Insektenstichen kann ich nichts sagen. Hatte zwar ein paarmal Wespenstiche, die am Anfang etwas schmerzhaft sind, aber schnell wieder abheilen. Und eben Mückenstiche. Sind aber nicht schlimmer als in Europa. P.S. Für den nächsten Niue Besucher einen Tip. Glasbodenbootsfahrt. Buchbar bei Les und Julie (Alofi Rentals). Hightlight dieser Fahrt, Snakegully. Viele Seeschlangen. Bei bis zu 70m Sicht kann man viel sehen. z.b. Barracudaschwärme, Haie, viele große und kleine Fische, Korallen etc. Viele Grüße, Frank | ||
| Jürgen | http://www.australien-ozeanien.de/Niue | |
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Moin Moin! Bin eben beim Surfen durch Reiseberichte auf diese Site gestoßen. Von meinem Aufenthalt auf Niue im November 2005 kann ich nur sagen: Traumhaft - trotz der verheerenden Zerstörungen des Zyklons Heta (einige in Karten eingetragene Gebäude suchten wir vergeblich...). Dieses Reiseziel ist eines der schönsten überhaupt! Wer an mehr Infos/Erfahrungen/Bildern interessiert ist, kann sich gerne meine Website anschauen: http://www.australien-ozeanien.de/Niue Viele Grüße Jürgen | ||
| Thomas | ||
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Hallo Stefan ! Ich bin erstaunt das ein halbes Jahr nach HETA dessen Auswirkungen auf Niue nicht erwähnt werden. Von einen australischen Besucher auf Niue bekam ich einen Reisebericht der mehr die Unannehmlichkeiten, wie schwer heilbare Insektenstiche, fehlende Vogelpopulation nach den Zyklon, praktisch nicht vorhandene Sandstrände und ein ruhendes öffentliches Leben zum Sonntag beschrieb. Da mich Niue schon vor mehreren Jahren dazu inspirierte meinen zweiten Lebensabschnitt dort zu verbringen, bin ich daher an fast jeder Information über dieses einsame Eiland interessiert. Viele Grüße Thomas | ||
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Anmerkung des Autors:
Hallo Thomas! | ||
| Kathrin | ||
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Hallo Stefan! Schade,dass ihr nicht ein bisschen mehr über die Insel geschrieben habt.Hab richtig Appetit bekommen,aber ich finds zu wenig Info.Man kann sich gar kein richtiges Bild von der Insel und seinen Möglichkeiten machen,um überhaupt auf die Idee zu kommen,dorthin zu fahren und dementsprechend deine CD zu bestellen. Grüße Kathrin | ||
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Anmerkung des Autors:
Hallo Kathrin! | ||
| Franzi | ||
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Hallo Stefan, das klingt ja toll. Bin ganz begeistert! Hab vor Jahren mal das Buch "Schwester des Meeres" gelesen, das in Polynesien spielt und dein Bericht hat mich daran erinnert. Werd mal wieder einen Blick reinwerfen, auch wenn es eigentlich ein Jugendbuch ist. War damals schon faziniert von dieser Welt! Viel Spass beim weiteren Welterkunden! Franzi | ||
©
Stefan Hedler,
2006
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