Costa Rica-Reisebericht :Costa Rica - Dschungel, Feuerkegel und Tukane

Stationen u.a.: Gandoca Manzanillo Wildlife Refuge, Tortuguero Nat. Park, La Fortuna - El Arenal, Monteverde Nebelwälder, Manuel Antonio Nat. Park, San Jose, Meseta Central, Vulkan Poas

Anreise: Berlin - San Jose

27.12.2002 Berlin - Amsterdam - Miami - San Jose

Nach den Weihnachtsfeiertagen fällt uns das frühe Aufstehen recht schwer, aber der Flieger nach Amsterdam, der uns der Sonne schon etwas näher bringt, startet bereits um 6:30 h. Der Versuch, am Amsterdamer Flughafen Colones (Costa Ricas Landeswährung) zu erstehen, scheiterte leider an der verfügbaren Menge (keine 50 €).

Als wir in den Anschlussflieger von Martinair einsteigen, haben wir ein ungutes Gefühl - es war uns nicht bewußt, dass für den Flug über den Atlantik auch eine Zweiturbinenmaschine zulässig ist. Das Gefühl setzt sich angesichts des offensichtlichen Alters der Maschine im Inneren fort. Über die Service- und Essens-Qualität gibt es ebenfalls wenig Positives zu berichten, doch die nicht vorhandene Beinfreiheit überbietet alles. Eine Zumutung! Auch wenn wir dennoch sicher zunächst in Miami und später in San Jose ankommen, werden wir bei der nächsten Reise eindeutig eine andere Fluggesellschaft wählen.
Für den kurzen Aufenthalt in Miami haben sich die Amerikaner etwas ganz Besonderes zum Zeitvertreib für uns ausgedacht - es reicht nicht, die eineinhalb Stunden in der Transfer Lounge zu verbringen, an der wir vorbeigeführt werden, nein wir müssen durch die Immigration. Natürlich sind wir nicht die Einzigen, so dass uns die ganze Abfertigung locker eine Stunde kostet. Unmittelbar danach drehen wir wieder um und marschieren in besagte Lounge zurück.

Gegen 18:00 h Ortszeit (7 Stunden Zeitverschiebung) kommen wir in San Jose an. Aufgrund der Äquator-Nähe (8. - 10. nördlicher Breitengrad) ist es schon dunkel, aber angenehm warm. Geübt im Schlange stehen meistem wir die Immigration.

Als üblicherweise Individual-Reisende erwarten wir die organisierte TUI-Tour mit zurückhaltender Spannung. Die Reiseleitung nimmt uns gleich in Empfang und bringt uns zum Transfer-Bus. Angesichts der Tatsache, dass noch nicht alle Teilnehmer da sind, dürfen wir nach langem Zureden doch noch einmal unser Glück versuchen, Bargeld zu erstehen. Leider wird uns die Wechselstube verschwiegen. Wie das Schicksal es will, tauscht die Bank nur US Dollar und der Bankautomat will nicht gehorchen, so dass wir ohne Erfolg zum Bus zurückkehren. Die Reiseleitung nimmt uns dann auch noch die letzte Hoffnung, unsere Euros loszuwerden. Entgegen anderslautender Reiseführerinformation ist der Umtausch von Euros nur an der Zentralbank in San Jose möglich - selbstredend, dass unser weiterer Reiseplan dies nicht vorsieht. Dabei wollten wir besonders schlau sein und doppelte Umtauschgebühren (US$ / Colones) vermeiden. Gott sei Dank gelingt es uns am nächsten Morgen in Hotelnähe, einen Bankautomaten mittels Kreditkarte zu plündern, so dass wir neben den bereits gebuchten Mahlzeiten auch noch etwas zu trinken werden erwerben dürfen.

Das Hotel Occidental Torremolinos (****) macht einen ganz passablen Eindruck und kommt uns angesichts der sich nunmehr breit machenden Müdigkeit sehr entgegen. Jetlag-vorbeugend versuchen wir uns bis 21:00 h wach zu halten und kapitulieren um 20:00 h. Als ab 2:00 h morgens eine Autoalarmanlage pausenlos lärmt, sind wir froh wenigstens 4 Stunden geschlafen zu haben.

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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 27.12.2002
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 10.01.2003
Reiseziele: Costa Rica
Der Autor
 
Anke Schlingemann berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Anke sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!