Costa Rica-Reisebericht :Das lange Warten hat bald ein Ende

Costa Rica

Nach so langer Zeit in Südanerika hab ich es endlich weiter in den Norden geschaft, jupi. Meine Schwester Silvia reisst mit mir gemeinsam für 2 Wochen durch Costa Rica. Nach 6 Jahren bin ich wieder mal hier und geschockt wie sich das Land gewandelt hat. Die Strände sind überfüllt von Touristen, zugepflastert mit Hotels, Surfschulen, Restaurants, Cafes, Shops, Fastfoodketten etc. und die Preise sind auch masiv gestiegen. Viele Strassen sind neu und so kommt man schnell von A nach B, ja das Land ist voll in der Macht der Amis leider.
San Jose die Hauptstadt ist immer noch nichts spezielles und wird es auch nie werden deshalb ging es so schnell wie möglich an den Strand nach Quepos. Von dort aus machten wir einen Ausflug in den bekannten Manuel Antonio Nationalpark.

Der Nationalpark ist der kleinste Nationalpark Costa Ricas, zu ihm gehören sowohl die Palmenwälder am Pazifik als auch zwölf der Küste vorgelagerte kleine Inseln. Er ist bekannt für seine vielen, nicht menschenscheuen Tiere. Neben verschiedenen Pflanzenarten gibt es dort auch diverse Säugetierarten, zum Beispiel Faultiere, Weißrüssel-Nasenbären, Kapuzineraffen und Gürteltiere um die zu sehen braucht man keinen Guide zu nehmen man läut einfach den Läuten hinterher und dann sieht man die Faultiere etc. schon. Im Park gibt es mehrere öffentliche weisse Sandstrände wo man relaxen und baden kann. Vorsicht das einem die Affen nicht das Sandwich klauen, die sind ganz schön frech.

Da hockt der Faule

Da hockt der Faule

Vorsicht die kleinen Kapuzineraffen klauen einem alles

Vorsicht die kleinen Kapuzineraffen klauen einem alles

Eine kleine giftige Schlange

Eine kleine giftige Schlange

Nach einem weiteren Tag am Strand von Manuel Antonio ging es dann weiter in die Berge nach Monte Verde das auf über 1000 Metern liegt. Hier gibt es viel Nebelwald und dementsprechend regnet es auch viel und in der Nacht wird es recht kühl. Die meissten Leute kommen hier her um den NP zu besuchen, über eine der unzähligen Hängebrücken durch die Baumwipfel zu laufen oder zum Canopy(Zipline) machen, es gibt so viele Anbieter dass die Wahl nicht so einfach war. Schlussendlich haben wir uns für Extrem Canopy entschieden und schon flitzten wir durch die Bäume und von Hügel zu Hügel an 16 div. Leinen. Der Hit war neben dem Superman wo man Kopfvoran runterflitzt, der Tarzanswing. Da springt man am Seil befestigt von einer Platform, die ersten Sekunden sind freier Fall und dann schwingt man wie Tarzan hin und her, Adrinalin puur. Genial!!!!

Das ist ein Steckeninsekt wurde mir erklärt, sehr skuril

Das ist ein Steckeninsekt wurde mir erklärt, sehr skuril

Danach sind wir wider an den Strand gefahren an den Coco Beach einer der ältesten Strände in CR und der beliebteste bei den Ticos (so nennnt man hier die Costaricaner), nach langem suchen haben wir bei Rolando ein Häuschen mieten können ganz für uns alleine und er hat uns mit köstlichem Essen verwöhnt, war super. Da es um Silvester im Coco rapelvoll wird von Ticos, denn das ist das wichtigste Fest des Jahres wichtiger als Ostern, haben wir unsere Sachen gepackt und sind weiter nach Playa Pelada bei Nosara gezogen.
Dort ging die Sucherei weiter, zwischen Weihnachten und Neujahr ist es nicht witzig spontan in CR rumzureisen, alles ist voll ausgebucht. Riesen Dank dem sehr geduldigen Taxifahrer der über 3 Stunden mit uns rumkurvte und wir dank seinem Freund doch noch eine einfache aber tolle Unterkunft fanden bei der Tante. So kam es dann auch das wir in Kürze das ganze Dorf kannten.
Dort haben wir unser Bestes gegeben beim surfen, waren baden, sünnele, haben viele Sonnenuntergänge genossen mit einem kühlen Imperial und natürlich viele Ticos kennen gelernt.
Danke Silvi es war ne glatte Zeit mit dir hier in CR nur ging sie viel zuschnell vorbei, hat spass gemacht.

© Mariposita E., 2012
Du bist hier : Startseite Die Amerikas Costa Rica Costa Rica-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Wer hätte gedacht dass es doch noch auf Reisen geht?! Ich schon hihi, aber viele Freunde und Bekannte glaubten schon nicht mehr daran. Dieses Mal musste ich mich sehr lange gedulden bis ich endlich wider mein Reisefieber austoben lassen kann. Jetzt freu ich mich riesig auf die neuen Abenteuer die auf mich warten werden. Viel spass beim Mitverfolgen. Liebs Grüessli manu
Details:
Aufbruch: 02.03.2012
Dauer: 14 Monate
Heimkehr: Mai 2013
Reiseziele: Argentinien
Chile
Peru
Bolivien
Brasilien
Costa Rica
Nicaragua
El Salvador
Honduras
Guatemala
Belize
Mexiko
Der Autor
 
Mariposita E. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.