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Hola Amigos, mittlerweile bin ich nun schon 10 Wochen unterwegs und habe so einiges erlebt. Da ich immer auf einen schlechten Tag gewartet habe, um meinen Reisebericht zu schreiben, kam ich nie dazu - denn es gab bis jetzt keinen schlechten :-). Daher muss ich nun einen guten opfern... Nochmals zur Erinnerung der Plan lautet: USA - Mexiko nach Kolumbien mit dem Bus mit 2 monatigem Stop in Nicaragua zum Arbeiten- Los Angeles - Fidschis - Neuseeland - Australien - open End! Alles in einem Jahr..
Die groesste Kathedrale Zentralamerikas!
Reisebericht-Extras:
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Die Freude war gross, als ich Mutti und Steffele am spaeten Abend in Managua traf
und ein Stueck Heimat fuehlte! Auch meine Weihnachtswunschliste hatten sie sorgfaeltig gelesen und hinueber geschmuggelt
.
Da wir keine Zeit in Managua verschwenden wollten, fuhren wir sofort am ersten Morgen weiter mit dem "Chickenbus" nach Leon. Im Bus bei 35 Grad erstmal Omas Weihnachtsplaetzchen gefuttert
. Direkt ein wenig die Stadt und die groesste Kathedrale in Mittelamerika erkundet. Leon erinnert stark an Granada, nur ein bischen "dreckiger" und weniger touristisch.
Fuer den naechsten Tag hatten wir auch Mutti heimlich zum "Sandboarden" angemeldet!
- siehe "Cerro Negro" -
Am Heiligen Abend dann zusammen mit einem indischen Paerchen aus San Francisco zum Abendessen in ein nettes Restaurant gegangen. Im Anschluss Mutti heimgebracht und noch ein bischen feiern gegangen mit Hermanito
.
Am ersten Weihnachtsfeiertag entschieden wir uns an den Strand zu gehen, an dem anscheinend die ganze Stadt war - mega ueberfuellt
. Goennten uns alle einen frischen Fisch und verbrachten den Rest des Tages am Strand!
An unserem dritten Tag in Leon war dann volles Programm angesagt! Morgens sollte traditionell gekocht werden, zusammen mit dem indischen Paerchen und Sepp aus Deutschland. Zuerst ging es zusammen auf den Markt um alles einzukaufen. Und zwar auch zwei lebende Leguane!! Ist normalerweise verboten, doch niemand interessierts
. Danach machten wir selbst Tortillas mit einer einheimischen Familie. Im Anschluss wurde bei der naechsten Familie gekocht! So mussten wir zuerst den beiden Leguanen die Koepfe "ich nenne es mal absaegen"! Wir mussten sie ausnehmen, sowie die Lederhaut abziehen. Danach wurde dann alles zu einer Suppe gekocht, die wir dann verspeissten! Schmeckte wie eine Mischung aus Huehnchen und Fisch, nur war nicht viel dran
. Sepp, "unser Pflegekind", der nur nach Nicaragua kam um Leguan zu essen, verspeisste so viel, wie noch nie jemand zuvor
!
In Eile gings zurueck zum Hostel, denn unsere naechste Vulkanwanderung war angesagt!
Mutti und Hermanito (=Steffele) auf der Kathedrale!
Ein wahres "Luxus - Hostel" in Leon...
Gemeinsam mussten wir die Zutaten fuer unsere Gerichte besorgen...
Obst und Gemuese...
Sowie frisches Fleisch - 2 Leguane
Zuerst machten wir unsere eigenen Tortillas!
Dann musste Hermanito mal wieder Bloedsinn machen
Mit dem stumpfen Hackebeil machten wir uns an die Arbeit!
Besonders einem hat der Leguan gut geschmeckt - Sepp
Mutti auf der Suche nach neuen Kindern, da sich die eigenen nicht benehmen und um die ganze Welt reisen
!
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