Hi...
...to all you crazy people!
Wir können Euch beruhigen: wir alle sind total normal, vielleicht sogar langweilig und spießig - verrückt sind Andere: Los Angeles und seine Einwohner! Es ist eigentlich kaum zu beschreiben, wir sind uns sicher: um wirklich nachvollziehen zu können was hier abgeht, muss man dort gewesen sein. Nicht dass wir es hier total bombastisch fanden, aber es war einfach unheimlich interessant, spannend, unterhaltsam, teilweise schockierend. Und das alles erlebt man innerhalb eines Vormittags ungefähr 3mal.
Aber jetzt mal von vorne.
Wir hatten eine Unterkunft direkt in Hollywood gebucht. Dass wir sooo zentral wohnten, war uns gar nicht bewußt - wir mussten nur um die Ecke laufen und waren mitten im Geschehen: dem Hollywood Boulevard. Man kommt sich hier vor wie in einem riesigen, öffentlichen Freizeitpark. Es sieht alles so "gestellt" aus - aber es ist einfach so...
Lauter Spinner in verrückten Kostümen laufen hier rum und versuchen durch Fotos mit Touris (unglaublich wieviele Touris auf so doofe Fotos mit nem Spiderman stehen!) Geld zu machen. Auf einmal hüpft Catwoman um die Ecke - oder soll es doch Michael Jackson sein?
Apropos Michael Jackson: der Stern von ihm auf dem Hollywood Blvd. ist mit Abstand der meistfotografierte der ganzen 1000en von Sternen - zumindest kam uns das so vor.
Die Sterne auf dem Boden sind ansich ja ganz nett, aber sooo toll dann auch wieder nicht. Viel interessanter sind die in Beton gegossenen Hand- und Fußabdrücke und die Grüße der Stars wie Marylin Monroe, Jack Nickolson, Matt Damon, George Clooney, Donald Duck usw.
Und dann überall die vielen bunten Leuchtreklamen - so typisch amerikanisch (für uns also echt sehr befremdlich!).
Hier das Kodak-Theater (hier wird der Oscar verliehen):
In Santa Monica kann man prima Shoppen und Essen - und am Strand fühlt man sich in alte Baywatch-Zeiten zurückversetzt:
Zu einem "richtigen" Besuch der Universal Studios hatten wir leider keine Zeit. Aber allein mal dort gewesen zu sein - man fühlt sich wie in einem schlechten Ami-Film (für uns ist das Alles einfach nix...).
Und dann wurde es "klassisch": das Abschieds-Abendessen fand im Hard-Rock-Cafe statt.
Die 3 Tage vergingen wie im Flug. Ob es uns hier gefallen hat? Keine Ahnung. Es war einfach nur verrückt. Und interessant. Und für einen Sommer könnte ich hier leben, am Strand liegen und Promis beobachten... wenn ich sie denn überhaupt erkennen würde 
Und dann wurde es Ernst. Rucksäcke packen und ab zum Flughafen. Wir sind beide sehr gespannt auf Ecuador. Im moment aber eher "an-gespannt" als "ent-spannt". Mal sehen wie es weitergeht 
Hasta luego, bis bald!
Cheers guys!