Bolivien-Reisebericht :Ein Traum geht in Erfuellung

Bolivien - 3 Tage Jeep Safari

3 Tage Jeepsafari durch den Sueden Boliviens

Wir hatten in Salta (Argentinien) eine schoene Gelegenheit bekommen, um nach Bolivien zu kommen. Da wir eh schon so weit oben im Norden Argentiniens waren und einen "kleinen Salzsee" gesehen hatten, wollten wir noch den bekanntesten Salzsee der Welt in Bolivien sehen, sowie Famingos und eine abenteuerliche Jeepsafari erleben.

(Die sich jedoch als Horrortrip rausstellte)

18.03. Zug nach Uyuni (Bolivien)
Wir hatten die letzten Kilometer bis zu Grenze zu Bolivien mit dem Bus fortgesetzt. Danach ging es von der Grenze mit dem Zug weiter nach Uyuni.
Der Ausgangspunkt unserer Jeep Safari.

Die Zugfahrt betrug 9 Stunden, eine schoene Ausicht gab es zu geniessen mit Canyons und urigen Haltepunkten in der kahlen Wuestenlandschaft. Spaeter gab es auch ein Abendessen im Speisewagen und um 02:00 Ankunft in Uyuni. Ich hatte mir jedoch meinen Geburtstag anders vorgestellt, da ich mit Magenproblemen zu kaempfen hatte und nichts essen konnte und nur eine Zugtoilette meine Aussicht auf Besserung war..

19.03. Start der Jeep Safari
Nach einer kurzen und ekligen Nacht im verlauesten Zimmer das wir bisher hatten wurden unsere Sachen auf einen Jeep gepackt. Das Team bestand aus einem 18- jaehrigen Englaender und 20 jahrigen Englaenderin, eine aus Deanemark sowie 31 jahrigen argentinischen Aerztin. Und los ging es zuerst zu einem Eisenbahnfriedhof.
Spaeter dann eine lange Fahrt durch das Salzmeer, Meer weil 6 Meter tief immer noch Wasser vorhanden ist. Die Fahrt im engen, ohne Klimaanlage und Musik fahrenden Jeep mit meinen Magenproblemen fuehlte ich langsam was auf uns noch zukommen wird.
Nach 3 Std. fahrt kamen wir zu einer Insel mitten in der weissen Wueste. In der sich eine einzigartige Vegitation entwickelt hat. Die Aussicht war wunderschoen. Dort hatten wir auch Lunch, ich weniger...

Spaeter besuchten wir ein Salzhotel, in dem man nicht mehr schlafen darf, da es ein Kanalisationsproblem hat. Das Salz wird immer noch abgebaut und soll so nicht verschmutzt werden. Das haben sie erst nach dem Bau des Hotels festgestellt....mmh naja.
Nach weiteren 3 Std. fahrt kamen wir ausserhalb der Wueste in unserem Salzhotel an, alles ist aus Salz gemacht, Tisch, Betten, Waende. Das Klima innen drin ist sehr angenehm gewesen. Jedoch wollten Sie uns wieder ein sehr sperrlich eingerichtetes Zimmer geben, wo nicht wirklich fertig aussah. Wir kaempften jedoch diesmal fuer ein besseres Zimmer das angeblich reserviert war....zhh nicht bei mir!

20.03. Landschaften, Vulkane und 5100 Meter ueber dem Meersspiegel
Heute sassen wir wieder die meiste Zeit im Jeep und fuhren durch die Gegend. An Vulkanen und Seen, mit Famingos und Wuestenkullise. Am Abend kamen wir an dem profisorisch errichteten Schlafplatz an. Mitten in der Wueste nahe an der Lagune Collorado. Die Nacht war sau kalt und ungemuetlich auf Stein zu schlafen. Somit hatte ich kein Auge zu getan.
Die Verpflegung war mangelhaft und so hatten wir uns mit Bier und Wein schnell schlafen gelegt. Zuvor genossen wir aber nochmal den wunderschoenen Sternenhimmel mit seiner riesigen Milchstrasse.

21.03 Bolivien hat uns durchgekaut und ausgespuckt
Um 3:00 war Abmarsch, ich konnte mich kaum bewegen alles tat weh und dann bestimmt - 8 Grad im Jeep. Zu den letzten
Sehenswuerdigkeiten sind wir ganicht mehr ausgestiegen. Wir wollten nur
noch raus aus Bolivien und in die soziale Zivilisation von Chile nach San Petro de Adacama.

Fazit Bolivien:
Die 3- tage Tour war einer der haertesten und faszinierensten, die ich bis jetzt gemacht habe. Verpflegung war schlicht, ohne Vitamine oder etwas gesunden, die Unterkunft immer misserabel. Aufgrund der Hoehe in der man sich bewegt, zwischen 4.000 und 5.000 Meter macht das jedem Europaer sehr zu schaffen. Durch die Hoehenkrankheit wird einem schlecht, man bekommt Magenschmerzen, Uebelkeit, Durchfall. Es fuehrt sogar zu erbrechen, was ich in der Nacht gehoert hatte bei nur 1 Toilette....iuh

Ich weis nicht ob die Bolivianer uns Europaeren nur das heimzahlen wollen, was die Spanier fruher mit Ihnen gemacht haben oder ob sie einfach unfaehig sind einen gescheiten Service anbieten zu koennen. In der Hochsession fahren taeglich 60 dieser Jeeps mit je 6 Personen ab, das ist eine riesige Geldeinahme und der Service wird dabei nicht verbessert....ich verstehe es einfach nicht....

© Chris Unbekannt, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Reise geht ueber 6 Monate und startet in Peru, danach Bolivien und Brasilien. Sowie Argentinien, Chile und geht dann über die Osterninseln nach Ozeanien weiter nach New Zealand, Australien und Indonesien, Malaysia bis nach Thailand
Details:
Aufbruch: 03.02.2010
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 31.07.2010
Reiseziele: Deutschland
Argentinien
Bolivien
Chile
Französisch Polynesien
Neuseeland
Australien
Der Autor
 
Chris Unbekannt berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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