Bolivien-Reisebericht :In 6 Monaten um Südamerika...

Nach Bolivien (Copacabana, Isla del Sol)

Am gleichen Abend nachdem Jeremie und ich uns von Jess verabschiedet hatten, gings für uns weiter Richtung Bolivien. Unser Fernziel: die Isla del Sol. Dafür mussten wir zuerst sechs Stunden Busfahrt nach Puno, das noch in Peru liegt, auf uns nehmen. Um 4.00 Uhr nachts sind wir dort angekommen. Drei Stunden später gings weiter mit dem Bus nach Copacabana, das am Titicaca-See liegt. Auf dieser Busfahrt passierten wir auch die Grenze nach Bolivien. Das ging ziemlich flott... aussteigen, Geld wechseln, in Peru ausstempeln, in Bolivien einstempeln und wieder in den gleichen Bus einsteigen. Ein Riesen Touristenauflauf, so was hab ich noch an keiner Grenze gesehen. Gesamthaft dauerte die Fahrt nach Copacabana (von dem der Strand in Bolivien seinen Namen trägt) ca. vier Stunden. Um etwa 12.00 Uhr sind wir dort eingetroffen. 1.5 Stunden später waren wir schon auf dem Boot Richtung Isla del Sol. Jeremie und ich hatten uns entschieden eine Nacht im Süden der Insel zu verbringen. Das dort anliegende Dorf heisst Yumani. Auf der ganzen Insel leben nur ca. 2'000 Personen. Die Insel spielt in der Mythologie der Inka eine grosse Rolle, da der Gott der Inka seinen Sohn (der erste Inka) und dessen Schwester (und gleichzeitig seine Frau) dort herabgelassen haben soll. Somit ist die Isla del Sol die Wiege der Inka. Die Bootsfahrt zur Insel dauerte nochmals ca. 2.5 Stunden. Nach dem ziemlich anstrengenden Aufstieg zum Dorf (da mit unserem ganzen Gepäck, das bei mir knapp 30 kg wiegt), gönnten wir uns zuerst mal ein Bierchen und konnten ein herrliches Panorama geniessen. Die Sonne gab an diesem Tag Vollgas. Am Abend kam dann aber ein ziemlicher Sturm auf und auf dem Heimweg vom Nachtessen wurden wir ziemlich durchnässt. Am nächsten Tag stand die Wanderung in den Norden aufm Programm. Das Wetter war leider nicht mehr ganz so toll, blieb aber trocken. Die Wanderung dauerte rund drei Stunden und es gab herrliche Landschaftsbilder zu geniessen. Das Zwischenziel waren die Ruinen Chincana. Von dort aus gings weiter zum Dorf Cha'llapampa, von wo aus wir mit dem Boot wieder in den Süden der Insel fuhren. Dort angekommen wieder kurz rauf nach Yumani zu unserem Hostel, unser Gepäck abholen, um danach wieder auf das Boot aufzuspringen. Kurz vor Sonnenuntergang sind wir dann wieder in Copacabana angekommen, wo wir für eine Nacht blieben. Am nächsten Tag gings weiter nach La Paz, wo ich mich gerade noch befinde (obwohl nicht mehr lange). Dazu aber nächstes Mal mehr.

Hafen bei Yumani

Hafen bei Yumani

Inkatreppe, die zum Dorf führt

Inkatreppe, die zum Dorf führt

Aussicht von unserem Hostel

Aussicht von unserem Hostel

Am nächsten Tag - wiedermal zu Fuss unterwegs

Am nächsten Tag - wiedermal zu Fuss unterwegs

Die zwei kennt ihr langsam

Die zwei kennt ihr langsam

Chincana Ruinen

Chincana Ruinen

Finde den Fehler

Finde den Fehler

Kurz vor Cha'llapampa

Kurz vor Cha'llapampa

Beim Mittagssnack in Cha'llapampa...

Beim Mittagssnack in Cha'llapampa...

... Schwein gehabt, den auch für es gabs was - natürlich hatte es uns danach zum Fressen gern

... Schwein gehabt, den auch für es gabs was - natürlich hatte es uns danach zum Fressen gern

Sieht zwar irgendwie toll aus, ist aber nur eine Touristenattraktion

Sieht zwar irgendwie toll aus, ist aber nur eine Touristenattraktion

Zurück in Copacabana

Zurück in Copacabana

© Oliver Heeb, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
... zumindest hoffe ich das... Wer träumt nicht davon einmal im Leben alles hinter sich zu lassen um die Welt zu entdecken. Mit bald 35 Jahren darf auch ich endlich diese Erfahrung machen. Da ich noch überhaupt kein Spanisch sprechen kann, beginne ich mit einem einmonatigen Spanischkurs in Cartagena, Kolumbien. Leute, ich bin sowas von gespannt... Mit meinen Berichten und Fotos möchte ich euch an meiner Reise teilhaben lassen. Viel Spass...
Details:
Aufbruch: 04.08.2012
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 24.01.2013
Reiseziele: Kolumbien
Ecuador
Peru
Bolivien
Argentinien
Chile
Brasilien
Der Autor
 
Oliver Heeb berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.