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Lange haben wir davon gesprochen, jetzt ist es Tatsache. Wir (dr Fäbu und d'Schanä) gehen für 3 Monate nach Südamerika, angefangen in Buenos Aires, Argentinien. Welchen Weg wir schlussendlich nehmen, werden wir dort sehen. Also einen Grund mehr unseren Reisebericht zu lesen ;-)!
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Die Fahrt von El Calafate nach Chile war ziemlich kompliziert. Geplant waren ungefaehr 6 Stunden, am Grenzuebergang warteten wir aber eine Stunde. Gepaeck ausladen, scannen, fragen beantworten (Import von Lebensmitteln, Holz, wie lange bleiben sie? etc.) und wieder alles in den Bus reinpacken. Dann endlich in Puerto Natales, das Tor zum beruehmten Nationalpark Torres del Paine. Nun war es an der Zeit unseren Trek im Park zu planen, jedoch war es nicht so einfach, weil es vor ungefaehr 2 Wochen gebrannt hatte und 2/3 des Parkes vernichtet wurden.
So entschieden wir uns ein Zelt fuer eine Uebernachtung zu mieten und packten nur das aller Wichtigste ein um moeglichst wenig zu tragen. Der Trek erwies sich als sehr schoen, aber sehr anstrengend! Leider fing es gegen Abend an zu regnen und hoerte erst am Morgen in der Frueh wieder auf. Durch die nassen Kleider und die Kaelte frohren wir uns in der Nacht im Zelt den ... ab.
Im Torres del Paine hatten wir also genug Zeit uns Gedanken ueber die Weiterreise zu machen. Unser Wunsch war ganz klar die Faehre von Pto Natales nach Pto Montt. Da die Faehre nur einmal in der Woche ablegt, verbrachten wir noch 3 Tage im geschichtstraechtigen Punta Arenas, dem Hafen der tollkuehnen Seefahrer.
Sicht von der Kueste Pto Natales
Torres del Paine!!!
Tagesziel Mirador Torres. Die drei bekanntesten Zinnen die dem Park Torres del Paine (in indigenischer Sprache fuer blaue Berge) den Namen geben.
Am Tag danach bekamen wir die Spitzen doch noch zu sehen und auch das Wetter wurde besser.
3 Tage und 4 Naechte verbrachten wir also auf der Navimag in den Fjorden und Kanaelen der chilenischen Kueste. Die reinste Labyrinthfahrt um kleinste Inslen herum. Eine vierer Koje haben wir gebucht und gluecklicherweise mit zwei sympatischen Bayern, Claudia und Alexander, geteilt.
Eine atemberaubende Reise in Begleitung von Walen, Seeloewen und Wasservoegel. Alle vier ueberstanden die Reise ohne seekrank zu werden und mit sehr vielen Fotos im Gepaeck. Nur dass wir beide erst an Land an Schwankungen in Begleitung von leichtem Schwindel litten...
Unser Frachter fuer die naechsten 4 Naechte
Albatros beim Startversuch
Leider nur aus der Fehrne! Das war einer der vielen Wale.
Inselgruppe im Fjord. Glaubt uns, es sieht nur warm aus... brrr
Nur so zum zeigen wie kalt es war! Faebu war also auch so angezogen
Nach kurzem Aufenthalt in Puerto Varas vergeht leider die Zeit in Chile. Wir gehen weiter nach Bariloche, Argentinien, dann Mendoza. Chile hat uns sehr gefallen! Herausragend die netten, enorm hilfsbereiten Menschen und die Natur.
©
Fäbu und Schanä,
2011
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