Chile-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

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Auf der Webseite des Registro Civil kann ich nachschauen, was mit den Papieren meines Motorrades los ist. Überraschend schnell stand da plötzlich, Akzepta. Den restlichen Text habe ich mit Google übersetzt und es bedeutete, dass jetzt alles okey ist. Also auf nach Santiago.

500 km, das schaffe ich locker an einem Tag

500 km, das schaffe ich locker an einem Tag

Noch einmal rast der südamerikanische Frühling an mir vorbei.

Noch einmal rast der südamerikanische Frühling an mir vorbei.

In Santiago fahre ich ins Bikerhostal Casa Matte. Ich habe seit Tagen einen Käufer für mein Motorrad. Vor uns liegen zwei Tage Bürokratiemarathon. Normalerweise ist es easy. Du gehst mit deinem Patrone zum Notario und die erledigen alles für dich. Nach einigen Tagen kannst du deine Papiere in irgendeinem Registro Civil in Chile abholen oder aus dem Netz ausdrucken. Das Problem bei uns war, wir sprechen kein Spanisch und so kommt es zu Missverständnissen . Manche Beamte scheinen aber auch nicht richtig zu zuhören. Und so entstand ein großes Hin und Her. Naja, Ende gut alles gut.

Jetzt gehört sie ihm. Ich weiß nicht, ob ich mich über den erfolgreichen Verkauf freuen soll. Für den Neuanfang in Deutschland sind 1000 USD schon hilfreich. aber es heißt auch, aus und vorbei.

Ein letztes Foto und Tschüss

Ein letztes Foto und Tschüss

Resümee

Kauf 1500 Euro
Anmeldung 180 Euro
gesamt 1680 Euro

Verkauf 950 Euro
gesamt 730 Euro

Dafür das ich 20.000 km damit gefahren bin, ist das schon okey. Allerdings kommen noch Kosten für Reparaturen, Südamerikaversicherung, Benzin u.s.w. dazu. Mein Navi konnte ich auch verkaufen.
Jetzt sitze ich im Hostal und habe wieder einen Rucksack mit 10 kg. Stego hat sich gestern gemeldet. Gleich am ersten Tag hatte er einen Unfall. Es ist aber glimpflich ausgegangen. Ich ziehe in eine andere Unterkunft, hier ist es zu teuer. Und nächste Woche geht es mit dem Bus weiter, Mendoza, Iguaza, Rio. Eigentlich toll, aber am 16. des nächsten Monats ist für mich der 1.

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 28 Monaten auf umdiewelt.
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