Chile-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

Osterinsel: Und wie war es?

Super,Super,Super

Als erstes ist mir mal aufgefallen, dass die Insulaner einen wirklich netten und vor allem entspannten Lebensstiel pflegen. Man spricht auch etwas Englisch und so kann man immer wieder mal ein kleines Schwätzchen machen.

Der Tourismus hält sich in Grenzen. Es schweben jeden Tag zwei Maschinen über dem Campingplatz ein, aber nicht alle Leute bleiben hier. Viele fliegen nach Tahiti und Santiago weiter. Die Preise sind bedeutend höher, als auf dem Festland, klar. Aber es geht. Ich habe pro Tag alles inklusive 25 Euro ausgegeben.

Die Moais sind ein kulturelles Highlight auf meiner Reise.

Die Moais sind ein kulturelles Highlight auf meiner Reise.

Aber auch die Natur ist ein ganz spezielles Erlebnis. Ich bin froh hier gewesen zu sein und kann nur jedem empfehlen, bei einer Südamerikareise auch auf der Osterinsel vorbei zu schauen.

Für mich geht es jetzt weiter nach Santiago de Chile. Mein Plan ist es, wie immer keinen Plan zu haben. Ich habe immer einen großen Bogen um Südamerika gemacht, weil die Kriminalität dort ein Problem sein soll. Neuerdings hört man aber auch besser Berichte und in Chile soll es sowieso entspannt sein. Ich habe überraschenderweise doch mehr Geld zur Verfügung als erwartet und so überlege ich, wieder ein Motorrad zu kaufen. Na, ich werde mal sehen.
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Lebenshaltungskosten aud der Osterinsel

Reiseausgaben Osterinsel
23.02 - 01.03

1. Tag
Schlafen 10.000 CP
Essen 9.000 CP
gesamt 19.000 CP 25 Euro 25 Euro

2.Tag
Schlafen 10.000 CP
Einkauf 11.000 CP
gesamt 21.000 CP 28 Euro 53 Euro

3. Tag
Schlafen 10.000 CP
Essen 6.000 CP 21 Euro 74 Euro

4.Tag
Schlafen 10.000 CP
Essen 12.000 CP
gesamt 22.000 CP 29 Euro 103 Euro

5.Tag
Schlafen 10.000 CP
Fahrrad 10.000 CP
Essen 8400 CP
gesamt 28400 CP 37 Euro 140 Euro

6.Tag
Schlafen 10.000 CP 13 Euro 153 Euro

7. Tag
Schlafen 7000 CP
Essen 5000 CP
gesamt 12.000 CP 16 Euro 169 Euro

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 20 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/20):
Anonym vom 7. Januar 1484413925000
Diesmal dif­fe­ren­zier­ter: ich war Rich­tung Osten schon an vielen Orten. Meh­rfach. O­ver­land von Frei­burg nach Nepal, anno 71 z.B. Viele Inseln (NZ) usw. Aber meine besten Touren waren zu­sam­men ca. 10000 km mit einer 250 trial durch die Wes­tal­pen. Mit Zelt. Volles Prog­ramm, Stra­ßen, Pässe und u­nend­lich Gel­ände. Des­we­gen finde ich Deine Fahrt mit dem Mo­tor­rad so ben­ei­dens­wert. Das würde ich auch mal wieder gerne machen. Bin aber jetzt 64 und fast zu alt dafür. Koor­di­na­tion, Gesun­dheit, Lei­dens­fähig­keit und so. Hab meine Maschi­ne vor Kurzem ver­kauft. Au­ßer­dem ist das Risiko Alleine riesig. Aber trot­zdem bin ich nei­disch. Auch auf so lange Pat­ta­ya. Ich war nur einen Monat dort. Mach weiter so. Man lebt nur ein Mal.
Antwort des Autors: Na da hast du doch viel erlebt und keiner kann dir die Erinnerungen nehmen. Ich habe noch Hoffnung, dass ich noch vor der Rente irgendwohin eine Tour machen kann. Kommt Zeit - kommt Ra(d)
Gruß, Bernd
Rachel 1484137624000
Ich habe dich die letzten an­der­thalb Jahre auf deiner Reise beg­lei­tet (und war in dieser Zeit selber mit meiner Familie drei­ein­halb Wochen in Thai­land auf Reisen) und war immer sehr angetan von deinen Bildern und deinen Er­leb­nis­sen, danke! Ja, wer den Rei­se­vi­rus in sich trägt, den hält es man­chmal nur mit Mühe in "ewig" den­sel­ben Gew­ässern. Ich wünsche dir alles Gute, gute Gesun­dheit und dass du auch dem kühlen Deuts­chland viel Po­si­ti­ves ab­rin­gen kannst!
Antwort des Autors: Das Gewässer ist fest zugefroren und die dicke Eisschicht hält alles, was auf ihn trieb gefangen. Doch tief unten, am Boden fließt es leise weiter. Irgendwann kommt der nächste Frühling, die Sonne wird das Eis brechen und der Fluss wird alles mit sich nehmen, was dort nicht bleiben will.
anonym 1483787155000
Vielen Dank für Dienen Bericht und die Bilder. Wenn ich nochmal auf die Welt komm, mach ich auch sowas.
Antwort des Autors: Vielen Dank fürs Mitreisen.