Chile-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

San Pedro de Atacama

Antofagasta - San Pedro de Atacama 310 km

Nach vier Tagen in Antofagasta mache ich mich wieder auf. Es geht 300 km durch die Wüste nach San Pedro, Ich habe nicht mehr viel Zeit, am Wochenende läuft mein Visum aus.

Verlassene Lokstation in Baquedano

Verlassene Lokstation in Baquedano

Etwas später verlassene Dörfer neben der Strecke.

Etwas später verlassene Dörfer neben der Strecke.

Doch die Wüste lebt. Ein Grund warum es hier Straßen und Schienen gibt, ist Kupfer. Ein zweiter Grund ist Salpeter. Beides wird überall in Mienen abgebaut.

Aber auch Windräder und Solarparks stehen hier.

Aber auch Windräder und Solarparks stehen hier.

Die Strecke führt von einer Hochebene hinauf zur nächsten,

Die Strecke führt von einer Hochebene hinauf zur nächsten,

Die Luft wird langsam dünner.

Die Luft wird langsam dünner.

Im Tal liegt San Pedro de Atacama auf 2500 m Höhe.

Im Tal liegt San Pedro de Atacama auf 2500 m Höhe.

Ich checke im ersten Hostel ein. 8.000 Pesos für ein Bett im Schlafsaal ist okey. Die erste Nacht bin ich sogar alleine, super. Ich gehe noch etwas durch den Ort und schaue mich um.

Es ist hübsch, sehr touristisch, aber es ist Low Season

Es ist hübsch, sehr touristisch, aber es ist Low Season

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 20 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/20):
Anonym vom 7. Januar 1484413925000
Diesmal dif­fe­ren­zier­ter: ich war Rich­tung Osten schon an vielen Orten. Meh­rfach. O­ver­land von Frei­burg nach Nepal, anno 71 z.B. Viele Inseln (NZ) usw. Aber meine besten Touren waren zu­sam­men ca. 10000 km mit einer 250 trial durch die Wes­tal­pen. Mit Zelt. Volles Prog­ramm, Stra­ßen, Pässe und u­nend­lich Gel­ände. Des­we­gen finde ich Deine Fahrt mit dem Mo­tor­rad so ben­ei­dens­wert. Das würde ich auch mal wieder gerne machen. Bin aber jetzt 64 und fast zu alt dafür. Koor­di­na­tion, Gesun­dheit, Lei­dens­fähig­keit und so. Hab meine Maschi­ne vor Kurzem ver­kauft. Au­ßer­dem ist das Risiko Alleine riesig. Aber trot­zdem bin ich nei­disch. Auch auf so lange Pat­ta­ya. Ich war nur einen Monat dort. Mach weiter so. Man lebt nur ein Mal.
Antwort des Autors: Na da hast du doch viel erlebt und keiner kann dir die Erinnerungen nehmen. Ich habe noch Hoffnung, dass ich noch vor der Rente irgendwohin eine Tour machen kann. Kommt Zeit - kommt Ra(d)
Gruß, Bernd
Rachel 1484137624000
Ich habe dich die letzten an­der­thalb Jahre auf deiner Reise beg­lei­tet (und war in dieser Zeit selber mit meiner Familie drei­ein­halb Wochen in Thai­land auf Reisen) und war immer sehr angetan von deinen Bildern und deinen Er­leb­nis­sen, danke! Ja, wer den Rei­se­vi­rus in sich trägt, den hält es man­chmal nur mit Mühe in "ewig" den­sel­ben Gew­ässern. Ich wünsche dir alles Gute, gute Gesun­dheit und dass du auch dem kühlen Deuts­chland viel Po­si­ti­ves ab­rin­gen kannst!
Antwort des Autors: Das Gewässer ist fest zugefroren und die dicke Eisschicht hält alles, was auf ihn trieb gefangen. Doch tief unten, am Boden fließt es leise weiter. Irgendwann kommt der nächste Frühling, die Sonne wird das Eis brechen und der Fluss wird alles mit sich nehmen, was dort nicht bleiben will.
anonym 1483787155000
Vielen Dank für Dienen Bericht und die Bilder. Wenn ich nochmal auf die Welt komm, mach ich auch sowas.
Antwort des Autors: Vielen Dank fürs Mitreisen.