Cuzco-Reisebericht :Eine Weltreise

Peru 20.08-12.09.06: Cuzco und Machu Pichu 01.09.-05.09.06

16 Stunden Nachtfahrt mit einer Toilette ohne Licht (Entsprechend schwer war das "zielen" im wackelnden Bus.)hatten wir in den Knochen, als wir Cuzco mittags erreichten. Cuzco ist die "Partyhauptstadt" Suedamerikas und liegt wohl auf der Rute jedes Suedamerikareisenden. Die Stadt und insbesondere das Zentrum ist von Touris ueberlaufen, was aber auch nette Restaurantes, Bars und Discos mit sich bringt. Viele der Haeusermauern in den schmalen Gassen stammen noch aus der Incazeit. Alles in allem ist Cuzco die schoenste Stadt, die ich bis jetzt in Suedamerika gesehen habe - nur die vielen Paraden auf dem Plaza de Armas mit der typischen "Bumsmusik" koennen einem auf die Nerven gehen.
In Cuzco trafen wir auch wieder Bea und Peter, mit denen wir uns gemeinsam die Stadt anschauten und einen Trip nach Machu Pichu organisierten. Auch brachten sie wieder ein wenig Abwechslung auf unseren Speiseplan. "Pollo con Arroz" wurde durch Pizza, Steak und Fondue abgeloest.

Die Kathedrale am Plaza de Armas bei iner der zahlreichen Paraden

Die Kathedrale am Plaza de Armas bei iner der zahlreichen Paraden

Cuzcos typische schmale Gassen

Cuzcos typische schmale Gassen

Diese netten Zeitgenossen zeigten sich auch bei einer der Paraden (zu Ehren der Studenten)

Diese netten Zeitgenossen zeigten sich auch bei einer der Paraden (zu Ehren der Studenten)

Johannes und ich

Johannes und ich

Cuzco ist aber auch die Drogenhauptstadt, was zur Folge hat, dass man -egal wo man sich befindet- von Dealern angequatscht wird ("You want Piercing? You want Tatoo? You want Weed?" Es geht noch weiter, aber das lasse ich jetzt mal weg.)

Eine nette Speisekarte

Eine nette Speisekarte

Nach zwei Tagen in Cuzco nahmen wir den Bus nach Ollayntaitambo, um dort den ueberteuerten Zug nach Aguas Calientes zu besteigen. Die Strecke ist landschaftlich schoen, aber hoffnungslos ueberteuert, wie alles, das mit Machu Pichu zu tun hat. Leider war uns zu diesem Zeitpunkt kein billigerer Weg bekannt. Aguas Calientes, ein Ort der seine Existenz Machu Pichu verdankt, dagegen ist ein nettes Dorf im Regenwald, in dem auf einen Gast ca. ein Restaurante kommt. Die Abendstimmung genossen wir in den von Wald umgebenen Hotsprings.

Die Ruinen von Ollayntaitambo - ein kleiner Vorgeschmack auf Machu Pichu

Die Ruinen von Ollayntaitambo - ein kleiner Vorgeschmack auf Machu Pichu

Auf der Zugfahrt

Auf der Zugfahrt

Aguas Calientes

Aguas Calientes

Um 4:15 Uhr machten wir uns am naechsten Morgen auf den Weg nach Machu Pichu, um vor den Touris, die mit den Busen kommen, oben zu sein und den Sonnenaufgang geniessen zu koennen. Leider wurde keiner der Wuensche erfuellt, da der erste Bus -anders als im Reisfuehrer zu lesen war- schon um 6:00Uhr ankam und uns nach 1,5 Stunden anstregneden Hochkletterns anstelle eines grandiosen Sonnenaufgangs Regen und Nebel begruessten.
Trotzdem konnten wir waehrend des Aufstiegs die nebelverhangenden Taeler bestaunen und sparten uns sechs Dollar fuer den Bus. Gerade einmal 20 Traveller nutzten an diesem Morgen diesen Weg um zu den beruehmtesten Ruinen Suedamerikas zu gelangen - aber wir waren als erstes oben.

In der Dunkelheit auf dem Incatrail

In der Dunkelheit auf dem Incatrail

Verregnete Morgenstimmung um 6:00Uhr

Verregnete Morgenstimmung um 6:00Uhr

Da wir zeitlich fetsgelegt waren und nicht noch einen Tag laeger bleiben konnten, entschieden wir uns trotz dieses Wetters den ebenfalls wahnsinng ueberteuerten Eintritt zu bezahlen, was wir auch nicht bereuen sollten.
Machu Pichu wurde im 16 Jahrhundert erbaut und diente als Zufluchtsort vor den Spaniern. Tatsaechlich war diese Stadt so gut getarnt, dass sie nicht von den Spaniern, sondern erst 1911 von einem Amerikaner entdeckt wurde.
Zunaechst konnten wir vor Nebel zwar wirklich nichts sehen, dann aber brachen wie Wolken immer wieder auf und wir hatten freie Blicke auf die Ruinen und die wolkenverhangenden Taeler. Dieses Wetter hatte zwar zur Folge, dass wir keine "Postkartenfotos" schiessen konnten, machten den Aufenthalt aber zu einem nicht weniger lohnenden Besuch. Sogar ich als bekennender Kulturbanause war absolut beeindruckt.

Zunaechst eher weniger Sicht...

Zunaechst eher weniger Sicht...

...doch dann klarte es immer mehr auf.

...doch dann klarte es immer mehr auf.

Johannes und ich

Johannes und ich

Auf dem Rueckweg sparten wir selbsverstaendlich auch das Busgeld und investierten das Geld lieber in ein gutes Fruehstueck in Aguas Calientes, von wo aus wir auf dem selben Weg zurueck nach Cuzco kamen.

Auf dem Weg nach unten

Auf dem Weg nach unten

In Cuzco verzoegerte sich unsere Raftingtour um einen Tag, den wir in der Folge statt auf dem Wasser auf der Terasse eines schoen gelgenen Hotels mit "baño privado"(!!!) und Blick ueber die Stadt verbrachten.

Johannes bringt mir Gitarrespielen bei

Johannes bringt mir Gitarrespielen bei

Auf der Terasse beim Kartespielen

Auf der Terasse beim Kartespielen

Nach einer durchzechten Nacht verabschiedeten wir uns morgens von Bea und Peter, deren Suedamerikaurlaub nach 4 1/2 Wochen zu Ende ist, und machten uns auf den Weg zum Raftingtrip.

Ab jetzt erwartet uns wohl wieder Essen in dieser Preisklasse!

Ab jetzt erwartet uns wohl wieder Essen in dieser Preisklasse!

Tips:

Man kann sich den teuren Zug (71,50US-Dollar)nach Aguas Calientes sparen, indem man per Bus nach Santa Maria faehrt, wo man einen weiteren Bus nach Santa Theressa nimmt. Von Santa Theresa aus ist es moeglich in 4 Stunden auf den Gleisen nach Aguas Calientes zu laufen.

© Morris B., 2006
Du bist hier : Startseite Die Amerikas Peru Peru-Reisebericht: Cuzco
Die Reise
 
Worum geht's?:
Die geplante Reiseroute: Argentinien - Peru - Ecuador(+Galapagos) - Peru - Bolivien - Chile - Argentinien - Neuseeland - Australien - Indonesien - Singapore - Kambodscha - Vietnam - Laos - Thailand
Details:
Aufbruch: 12.07.2006
Dauer: 8 Monate
Heimkehr: 06.03.2007
Reiseziele: Argentinien
Peru
Ecuador
Cuzco
Bolivien
Salar De Uyuni
Neuseeland
Australien
Indonesien
Singapur
Kambodscha
Vietnam
Laos
Thailand
Der Autor
 
Morris B. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors