Deutschland-Reisebericht :Mit dem holländischen Flussboot auf deutschen Wasserstraßen

Es geht wirklich los Dienstag 17.5.2016

Abfahrt von Germersheim

Pfingstmontag mit Freunden Ausflug gemacht, wieder gut geschlafen und nach gemütlichem Frühstück Boot aufgeklart und um 10:00 gestartet.

Blick durch die Ausfahrt auf den schnell fliessenden Rhein

Blick durch die Ausfahrt auf den schnell fliessenden Rhein

Auf dem Rhein gleich bergwärts eingebogen, bei 3000u/min machen wir noch 2 knoten bergwärts (über Grund) und 4000 u/min kann ich kurze zeit auch, hab also Reserve

Auf dem Rhein gleich bergwärts eingebogen, bei 3000u/min machen wir noch 2 knoten bergwärts (über Grund) und 4000 u/min kann ich kurze zeit auch, hab also Reserve

Rheinabwärts

Alles klar, also rheinabwärts mit gemütlichen 1800u/min mit 10 knoten über Grund hinuntergedüst. Hat auch einer aus dem Club gesagt, dass man nur 20 km/std fahren darf.

Wir düsen rheinabwärts, viele Berufsschiffe...

Wir düsen rheinabwärts, viele Berufsschiffe...

Von der Wapo "aufgebracht"

Bei Rheinkilometer 385 gings los, bei km 397 wars schon wieder vorbei: die Wapo kam entgegen, machte Blaulicht an und fragte, ob wir Funk hätten. Hab ich nicht, da sagten sie, wir sollten bei Speyer in den Hafen fahren, sie fahren hinterher.
Im Hafen haben wir das dann erklärt gekriegt:
Es gibt eine Warnstufe 1 (bei Hochwasser), ab der nur noch Schiffe fahren dürfen, die Funk haben und ständig Nachrichten und Warnungen empfangen können. Ab da gelten auch die 20 km/std.
Das hatte ich gestern im Internet lange gesucht, was Warnstufe 1 ist, aber nicht gefunden - jetzt weiss ichs. Sie haben uns also die Weiterfahrt untersagt und uns aufgefordert im Hafen Speyer zu bleiben.
Haben wir natürlich gemacht und den Nachmittag gemütlich in Speyer mit Essen und ausgiebigem Bummeln verbracht.

Unser Liegeplatz in Speyer im neuen Yachthafen

Unser Liegeplatz in Speyer im neuen Yachthafen

© Andreas Meyer, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem holländischen Flussboot raus aus dem Bodensee und auf dem Wasser Deutschland erkunden. Das Boot: eine Rogger 950, Stahl 8,5 to, 9,5m lang, 3,2m breit, 0,8m Tiefgang, 100 PS Yanmar Schiffsdiesel, Bj. 1998 Der Skipper: Bj. 1951, Ingenieur, pensioniert
Details:
Aufbruch: 09.05.2016
Dauer: 29 Monate
Heimkehr: Oktober 2018
Reiseziele: Deutschland
Live-Reisebericht: Andreas schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Andreas Meyer berichtet seit 17 Monaten auf umdiewelt. Andreas über sich:
Ich bin nun 1951 geboren und seit 2014 in Rente. Ich fahre nun seit fast 40 Jahren zur See, Törns in Ostsee und Mittelmeer, Irland mit dem Motorboot und 22 Jahre ein Segelboot (Dehlya 25) auf dem Bodensee in Friedrichshafen.
Vor 4 Jahren mein Boot gesehen und Monate später gekauft und nie bereut. Es ist eine damals 15 Jahre alte Rogger 950 mit 100PS Yanmar Diesel komplett aus Stahl und wiegt deshalb 8,5 Tonnen.
Aus dem Gästebuch (3/35):
Volker 1506239226000
Hallo An­dreas­,
Dein täglicher Bericht wird mir fehlen, war fast wie Ta­ges­zei­ung. Freue mich schon auf das nächste Jahr.
PS: Wir bleiben über die anderen Medien in Kontak­t
Gruß Volker
Antwort des Autors: Lieber Volker,
genau so machen wirs.
Nächstes Jahr gehts wahrscheinlich schon Anfang Mai richtig los, wir wollen die Oder runter an die Ostsee...
Viele Grüsse
Andreas
anonym 1505034719000
Hallo An­dreas­,
le­se gerne Deine Berich­te, bin täglich da­bei.­Wünsche Euch noch eine schöne Zeit und deut­lich bes­seres Wet­ter­.
Gruß Volker
Antwort des Autors: Lieber Volker,
Du bist einer meiner treuesten Leser und für euch gebe ich mir auch immer viel Mühe mit meinen Berichten.
Wir hatten ja bis Schwerin zwei Wochen keinen Regen, da darf es jetzt auch ein bisschen wechselhaft werden - natürlich ist es bei Sonne am schönsten (und auch am wärmsten)
Lutz 1500015775000
Andreas es war schön dass du bei uns wars und wir machten so man­chen­,er­leb­ten Ki­lo­me­ter, Schleu­se, Zug­brücke und alle Arten von hol­ländischem Wetter
Lutz und Melinda