Deutschland-Reisebericht :Oktobersonne in der Südpfalz

Lange haben wir gewartet bis uns der Wetterbericht ein paar Tage Sonne bescheren sollte - Mitte Oktober sollte es so sein. Noch schnell ein Appartement gebucht und dann los.

Standort Bad Bergzabern

Unser [verweis=ferienwohnung-pfalz-badbergzabern.de]Apartment[/verweis] liegt mitten in der Stadt (Kurfürstenstr. 23) in einem ökorestaurierten Haus. Da wir keinen Stadtplan haben, laufen wir als erstes zur Touristeninformation, die in der Südpfalz-Therme im Kurviertel untergebracht ist.

Apartment Königstr. 23

Apartment Königstr. 23

Südpfalz-Therme

Südpfalz-Therme

Der 1955 angelegte Kurpark hat neben Kneipp-Tretbecken, Kneipp-Säulen und -Lehrpfad, Minigolfanlage und Kräutergarten eine Reihe interessanter Bäume.

der Taubenbaum/Taschentuchbaum, Davidia involucrata, aus der Familie der Davidiaceae, steht schon sehr lange im Kurpark. Im Jahre 2004 hat er das erste Mal auffällig geblüht. Ursprünglich in China beheimatet gelangten die ersten Samen 1888 nach Europa, obwohl der Baum bereits um 1700 vom französischen Missionar David entdeckt und in seinen Berichten erwähnt wurde. Wahrscheinlich ist der Taschentuchbaum ein Relikt aus vergangenen Tagen.
Besonders auffällig und interessant sind die kugelförmigen Blütenstände, die von zwei großen weißen Hochblättern eingehüllt werden. Diese Hochblätter, die wie Taschentücher oder kleine Tauben an den Zweigen sitzen, haben dem Baum seinen Namen gegeben.
Erst ab einem Alter von ca. 20 Jahren werden Blüten gebildet, die dann regelmäßig im Frühsommer für einige Wochen dem Baum ein prächtiges Aussehen verleihen. Die walnussgroßen, gestielten Früchte verbleiben bis zum nächsten Blattaustrieb am Baum.

der Taubenbaum/Taschentuchbaum, Davidia involucrata, aus der Familie der Davidiaceae, steht schon sehr lange im Kurpark. Im Jahre 2004 hat er das erste Mal auffällig geblüht. Ursprünglich in China beheimatet gelangten die ersten Samen 1888 nach Europa, obwohl der Baum bereits um 1700 vom französischen Missionar David entdeckt und in seinen Berichten erwähnt wurde. Wahrscheinlich ist der Taschentuchbaum ein Relikt aus vergangenen Tagen.
Besonders auffällig und interessant sind die kugelförmigen Blütenstände, die von zwei großen weißen Hochblättern eingehüllt werden. Diese Hochblätter, die wie Taschentücher oder kleine Tauben an den Zweigen sitzen, haben dem Baum seinen Namen gegeben.
Erst ab einem Alter von ca. 20 Jahren werden Blüten gebildet, die dann regelmäßig im Frühsommer für einige Wochen dem Baum ein prächtiges Aussehen verleihen. Die walnussgroßen, gestielten Früchte verbleiben bis zum nächsten Blattaustrieb am Baum.

der Fächerblattbaum, Gingko biloba stammt aus der Familie der Gingkoceae
Dieser Baum hat noch weitere deutsche Namen, z. B. Goethebaum Silberaprikose und Elefantenohrbaum. Diese zahlreichen Namen lassen auf einen hohen Bekanntheitsgrad schließen. Der Gingko ist der letzte überlebende einer Pflanzengruppe, die sich vor etwa 180 Millionen Jahren entwickelte (gleichzeitig entwickelten sich auch die ersten Flugsaurier).
Nach seiner ersten Verbreitung über die ganze Halbkugel wurde er durch die Eiszeiten so weit zurückgedrängt, dass heute nur noch ein äußerst geringes natürliches Vorkommen festzustellen ist.
Bereits im 8 Jh. nach Chr. avancierte der Gingko in Fernost zum Baum der Tempelgärten. Ausschlaggebend hierfür waren sicher seine offensichtlichen Eigentümlichkeiten wie fächerförmige, parallelnervige Blätter und die stark nach Buttersäure riechenden Fruchte.
Die Blätter werden in der Pharmazie verwendet und sind oft Bestandteil von Kreislaufpräperaten. Durch seinen bizarren Wuchs ist er einer unserer beliebtesten Parkbäume.

der Fächerblattbaum, Gingko biloba stammt aus der Familie der Gingkoceae
Dieser Baum hat noch weitere deutsche Namen, z. B. Goethebaum Silberaprikose und Elefantenohrbaum. Diese zahlreichen Namen lassen auf einen hohen Bekanntheitsgrad schließen. Der Gingko ist der letzte überlebende einer Pflanzengruppe, die sich vor etwa 180 Millionen Jahren entwickelte (gleichzeitig entwickelten sich auch die ersten Flugsaurier).
Nach seiner ersten Verbreitung über die ganze Halbkugel wurde er durch die Eiszeiten so weit zurückgedrängt, dass heute nur noch ein äußerst geringes natürliches Vorkommen festzustellen ist.
Bereits im 8 Jh. nach Chr. avancierte der Gingko in Fernost zum Baum der Tempelgärten. Ausschlaggebend hierfür waren sicher seine offensichtlichen Eigentümlichkeiten wie fächerförmige, parallelnervige Blätter und die stark nach Buttersäure riechenden Fruchte.
Die Blätter werden in der Pharmazie verwendet und sind oft Bestandteil von Kreislaufpräperaten. Durch seinen bizarren Wuchs ist er einer unserer beliebtesten Parkbäume.

die Kaukasische Flügelnuss, Pterocarla fraxinifolia, ist ein imposanter Baum aus der Familie der Juglandaceae, der weit und breit seines gleichen sucht. 
Die Flügelnuss ist eine nahe Verwandte unserer Walnuss, das zeigt sich besonders im Frühjahr, wenn lange, grünliche Kätzchenblüten den Baum schmücken; aber auch die großen eschenartigen Blätter wirken sehr zierend. 
Solch ein Baum braucht natürlich zu seiner vollen Entwicklung viel Sonne, Wärme und Wasser, er verträgt sogar Überschwemmungen.

die Kaukasische Flügelnuss, Pterocarla fraxinifolia, ist ein imposanter Baum aus der Familie der Juglandaceae, der weit und breit seines gleichen sucht.
Die Flügelnuss ist eine nahe Verwandte unserer Walnuss, das zeigt sich besonders im Frühjahr, wenn lange, grünliche Kätzchenblüten den Baum schmücken; aber auch die großen eschenartigen Blätter wirken sehr zierend.
Solch ein Baum braucht natürlich zu seiner vollen Entwicklung viel Sonne, Wärme und Wasser, er verträgt sogar Überschwemmungen.

Besonders auffallend aber sind die Früchte: sie sind bis zu 45 cm lang und hängen wie Perlenschnüre am Baum, jede ist dicht mit kleinen geflügelten Nüsschen besetzt und so zieren sie den Baum bis in den Winter hinein.

Besonders auffallend aber sind die Früchte: sie sind bis zu 45 cm lang und hängen wie Perlenschnüre am Baum, jede ist dicht mit kleinen geflügelten Nüsschen besetzt und so zieren sie den Baum bis in den Winter hinein.

und schließlich der Losbaum, Clerodendron trichotomum  aus der Familie der Verbenaceae. Das abgebildete Exemplar ist ein baumartiger Strauch von tropischer Erscheinung. es handelt sich um eine winterharten Sorte.  In Asien und im tropischen Afrika gibt es bis zu 280 Arten, die keinen großen Frost vertragen können.

und schließlich der Losbaum, Clerodendron trichotomum aus der Familie der Verbenaceae. Das abgebildete Exemplar ist ein baumartiger Strauch von tropischer Erscheinung. es handelt sich um eine winterharten Sorte. In Asien und im tropischen Afrika gibt es bis zu 280 Arten, die keinen großen Frost vertragen können.

aus den bis zu 20 cm langen dunkelgrünen Blättern treibt ein weißer Blütenstand mit rotem Kelch, der leicht duftet. Auffallend sind die blauen, von roten Kelchblättern umgebenen Früchte.
Der Name ist die Übersetzung des lat. (griech.) Kleros = Los (Schicksal, weil einige Arten für die Menschen heilende und andere schädigende Eigenschaften besitzen) und dendron = Baum.

aus den bis zu 20 cm langen dunkelgrünen Blättern treibt ein weißer Blütenstand mit rotem Kelch, der leicht duftet. Auffallend sind die blauen, von roten Kelchblättern umgebenen Früchte.
Der Name ist die Übersetzung des lat. (griech.) Kleros = Los (Schicksal, weil einige Arten für die Menschen heilende und andere schädigende Eigenschaften besitzen) und dendron = Baum.

© Herbert S., 2017
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 14.10.2017
Dauer: 7 Tage
Heimkehr: 20.10.2017
Reiseziele: Deutschland
Frankreich
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
Bild des Autors
Herbert über sich:
Bin begeisterter Reisender - teils mit Leihwagen in Mexiko, USA, Indonesien, Thailand, Arabien, Namibia, Südafrika, Türkei,... teils mit kleinem Wohnmobil in ganz Europa, aber besonders in Großbritannien und Skandinavien. Es gibt also noch viel zu berichten. Aber es kommt soviel hinzu.