Gleich die erste Schleuse unserer Tagesetappe lässt uns wieder im Stich. Das untere Tor ist nicht richtig geschlossen, weil ein Ast darin klemmt. Der herbeigeeilte junge Mann stellt als erstes fest, dass er nicht schuld ist. Er setzt uns die Mechanik in Betrieb, damit wir weiterkommen. Den Holzbalken entfernt er nicht aus der Schleuse.
Von nun an entfaltet die Landschaft immer mehr ihre Schönheit. Abwechslungsreich folgt der Kanal nunmehr den Windungen der jungen Marne, die fröhlich neben ihm dahin plätschert.
Mehrere Hebebrücken, die alle automatisiert sind und von der Bootsbesatzung bedient werden, verlangsamen die Bewegung.
Unsere Fahrt endet abrupt an der Ecluse 52. Wir haben die Peniche wieder eingeholt. 2 Stunden Wartezeit.
Der Kanal wird wirklich immer schöner. Üppiger Bewuchs an seinen Ufern spendet Schatten.
Joinville hat einen ansehnlichen Anleger gebaut. 4 - 5 Boote passen hin. Strom und Wasser gibt's und in einigen Jahren, wenn Gras, Bäume und Büsche gewachsen sind, kann man bestimmt tolle Abende an den Tischen verbringen, wenn sie dann noch da sind.