Griechenland-Reisebericht :Kreta im September 2004

Eine Woche Kreta. Eigentlich will ich nur relaxen und meine wunde Seele baumeln lassen. Aber Kreta lädt zu Tagestrips ein, um in kurzer Zeit möglichst viel von dieser schönen Insel in der Ägäis kennen zu lernen. Leute! Dies ist kein Alternativbericht, aber es muss ja nicht immer die Rucksacktour sein!

Erster Eindruck

"Kreta wir kommen!"

"Kreta wir kommen!"

Kreta im Frühherbst ist wie ein guter Hochsommer in Deutschland. Die Sonne lacht, das Thermometer hält sich bei 30° Grad und eine leichte Meeresbrise trägt dazu bei, dass man nicht mal ansatzweise das Gefühl hat, zu schwitzen. Was mir als Erstes auffällt, nachdem wir den Flug mit Zwischenstop in Athen hinter uns gebracht haben, ist (mal wieder) dieses weiche Licht, das die Farben der Landschaft soviel schöner scheinen lässt, als es in Deutschland möglich wäre.
Wir fahren gut eine Stunde mit dem Taxi von Heraklion nach Adelianos Kampos, einem Vorort bei Rethymnon. Unser Mittelklassehotel ist klein, sauber und Gott sei Dank noch nicht mit dem Virus "Animationsprogramm" angesteckt worden (war ja ein bisschen meine Angst). Überhaupt scheinen die Kreter, obwohl sie vom Tourismus leben und auf ihn angewiesen sind, nicht der Einstellung zu sein, dass sie deshalb ihr Leben nicht mehr auf ihre alte Art und Weise leben sollen. Nach einem ersten Lagecheck mit Prüfen der Meerestemperatur in der frühen Nacht, fallen wir mit einem ziemlich positiven ersten Eindruck ins frische Hotelbett.

© Kathrin Bührle, 2004
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 14.09.2004
Dauer: 8 Tage
Heimkehr: 21.09.2004
Reiseziele: Griechenland
Der Autor
 
Kathrin Bührle berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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Kathrin über sich:
Ich mag interessante Menschen, ein gutes Glas Wein, ausländisch kochen oder mit Freunden Spaß haben. Arrogante, selbstgefällige Menschen oder respektloses Verhalten kann ich nicht leiden!

Die ersten Kröten mit 15 verdient und schon gleich überlegt, wohin ich damit fahren kann. Spätestens da war die Reiselust präsent
Beim Reisen lässt man sich immer wieder auf fremde Kulturen, Menschen und Schicksale ein. Der eigene Horizont wird erweitert und man wird wieder auf das Wesentliche "geerdet". Das ist das Beste daran!

"Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon!"
Jean Paul (1763 - 1825)