Italien-Reisebericht :Apuliens Norden: die Capitana

Der Lago Pescara in den Daunischen Bergen

Nach dem Ort Biccari fahren wir hinauf in die Berge Richtung Monte Cornaccio (1151 m). Wir befinden uns in einem Naturschutzgebiet und in einer Zona di raccolta di tartuffo - super, Trüffel liebe ich! Durch Eichen- und Nadelwälder geht es hinauf zum Lago Pescara. Ein Wanderweg führt um den kleinen, idyllisch gelegenen Waldsee, der zum Baden leider nicht geeignet ist. Eine italienische Großfamilie macht hier Picknick. Wegen des starken Windes haben sie die Bierbänke auf die Ladefläche ihres Lkws gestellt. Dazu gibt's italienische Musik aus dem Autoradio. Als abends die Familie abfährt, bleiben wir hier oben alleine zurück, genießen die frische Bergluft, den Panoramablick hinunter in die Tavoliere mit ihren vielen Lichtern und das laute Quaken der Frösche im Lago Pescara.

Lago Pescara

Lago Pescara

© Angelika Gutsche, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Auf dieser Entdeckungsreise durch Nordapulien, das auch die Bezeichnung Capitana trägt, besuchen wir zunächst nördlich von Bari an der Küste gelegene geschichtsträchtige Orte. Anschließend lassen wir den touristisch bestens erschlossenen Gargano außen vor, um stattdessen in der großen Ebene mit dem Namen Tavoliere sowohl auf den Spuren der alten Römer als auch der mittelalterlichen Staufer zu wandeln. Zur Abkühlung geht es in die Daunischen Berge, einem Ausläufer des Apennins.
Details:
Aufbruch: 10.06.2011
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 26.06.2011
Reiseziele: Italien
Der Autor
 
Angelika Gutsche berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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