Türkei-Reisebericht :Mit unserem Nissan Patrol einmal um die Welt

Siebte Woche Woche (Istanbul)

Istanbul, 22. August 2010
Istanbul

Wir sind in Istanbul angekommen. Eine Riesen Stadt. Unglaublich. Istanbul hat sieben millionen Einwohner, sehr viel Autos und tausende von gelben Taxis die alle hupen. Der türkische Mann, den wir auf dem letzten Zeltplatz kennengelernt haben, hat uns erklärt, wo wir einen Camper Parkplatz in Istanbul finden. Es gibt hier sehr viele Parkhäuser, unser Nissan Patrol ist aber zu hoch. Wir haben den Camper Parkplatz sehr schnell gefunden, haben unser Auto parkiert und sind zu Fuss auf die Suche nach einem Hotel gegangen. Einen Zeltplatz in der Stadt gibt es nicht. Das grosse Problem ist ein Hotel mit Parkplatz zu finden. Wir haben schlussendlich eine kleine Pension gefunden mit Autoparkplatz. Wir haben ein schönes Zimmer mit Klimaanlage, Fernseher und einer kleinen Küche. Die Lage ist sehr gut, wir wohnen in Fatih einem Touristen Viertel, in der Nähe der Blauen Moschee und des Grand Bazar. Seit sieben Wochen wieder mal ein Bett ist auch nicht zu verachten. Patric hat einen halben Tag damit verbracht, die Adressen der verschiedenen Botschaften im Internet zu suchen. Wir haben gesehen dass wir den Weg über Pakistan wegen dem Hochwasser endgültig vergessen können. Es ist schwierig, die Adressen und den Weg zu den Botschaften ausfindig zu machen, mit dem Auto durch dieses Chaos zu fahren, die Botschaft und dann einen Parkplatz zu finden. Am ersten Tag sind wir zu der Botschaft des Iran gegangen. Iran ist das nächste Land das wir bereisen werden und die Botschaft ist bei uns in der Nähe. Wir haben also das erste Mal seit wir unterwegs sind die langen Hosen und geschlossene Schuhe angezogen. Wir wollten nicht in kurzen Hosen und "Badelatschen" auf der Botschaft vorsprechen. Die Socken sind im Auto ganz unten versorgt. So sind wir halt ohne Socken, nur in Turnschuhen, Richtung Iranische Botschaft marschiert. Auf unserer Touristenkarte hat es so ausgesehen, als ob die Adresse der Botschaft gleich bei uns um die Ecke ist. Schlussendlich waren wir aber ein Stunde unterwegs bis wir die Botschaft gefunden haben. Die Botschaft war geschlossen, wir hatten heiss und waren durstig und Patric hatte Blasen an den Füssen. Am nächsten Tag sind wir nochmals zur Botschaft marschiert und konnten auch vorsprechen. Wir haben ein Formular bekommen, haben dieses ausgefüllt und wieder abgeben. Nun müssen wir zehn Tage auf den Bescheid warten. Die anderen Botschaften sind wir mit dem Auto suchen gegangen. Alle Botschaften sind auf ganz Istanbul verteilt. Dass heisst 30 bis 40 Kilometer voneinander entfernt. Und das alles bei dem Verkehr und Chaos auf den Strassen. Wir waren auf der Botschaft von Uzbekistan, Turkmenistan und China. In Turkmenistan dürfen wir nur fünf Tage bleiben. Die Chinesen konnten oder wollten uns überhaupt nicht helfen. Sie meinten, wir sollten kurz vor der Grenze schauen ob wir ein Visum bekommen. Wir müssen also noch ein paar Tage hier in Istanbul verbringen und auf die Bescheide warten, was uns nicht schwer fällt. Es gibt sehr vieles zu sehen in dieser Stadt. Wir waren auf dem Grand Bazar, haben den Bosperus gesehen und waren zu Fuss in einer sehr grossen Einkaufstrasse in einem anderem Viertel (Taksim Square). Wir versuchen mit Fotos euch einen Eindruck von dieser grossartigen Stadt zu vermitteln. Patric und ich wurden in der Türkei sehr freundlich empfangen und wir haben mit den Einheimischen bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Wir konnten diese Woche auch das Spiel des FC Basel auf dem PC von Patric schauen. Patric schafft es immer wieder einen Link oder Sender zu finden der Fussball sendet. Wir werden morgen, den 23. August, Richtung Schwarzes Meer fahren. Dort gibt es Campingplätze und wir wollen auch wieder etwas Neues sehen. Ende nächste Woche kommen wir wieder zurück nach Istanbul und klappern nochmals alle Botschaften ab, mit der Hoffnung, möglichst viele Visa bekommen zu haben. Wenn alles nach unseren Reiseplänen klappt, werden wir Ende September in den Iran einreisen.

Blaue Moschee von Istanbul, welche nur wenige Schritte von unserem Appartement entfernt ist

Blaue Moschee von Istanbul, welche nur wenige Schritte von unserem Appartement entfernt ist

Blick von unserem Zimmer auf das Meer. Unten sieht man unseren Nissan Patrol. Sicher parkiert!!

Blick von unserem Zimmer auf das Meer. Unten sieht man unseren Nissan Patrol. Sicher parkiert!!

Seit Wochen wieder einmal die Schuhe montiert und schon gabs die ersten Blasen..

Seit Wochen wieder einmal die Schuhe montiert und schon gabs die ersten Blasen..

Nach dem Besuch auf der Chinesischen Botschaft war auch Urs bereit, mal einen Fisch zu Essen, Bravo! Thunfisch vom Bosporus - frisch gefangen..

Nach dem Besuch auf der Chinesischen Botschaft war auch Urs bereit, mal einen Fisch zu Essen, Bravo! Thunfisch vom Bosporus - frisch gefangen..

Beim Apéro in einer der vielen Gassen

Beim Apéro in einer der vielen Gassen

Eine der beiden Brücken über den Bosporus. Hier nahmen wir ein Frühstück mit Blick auf Asien.

Eine der beiden Brücken über den Bosporus. Hier nahmen wir ein Frühstück mit Blick auf Asien.

Da kam dann ein Riesenschiff vom Schwarzen Meer durch den Bosporus nach Istanbul

Da kam dann ein Riesenschiff vom Schwarzen Meer durch den Bosporus nach Istanbul

Die FCB Spiele schauen wir uns wann immer es geht auf unserem Laptop live an.

Die FCB Spiele schauen wir uns wann immer es geht auf unserem Laptop live an.

Grand Bazar im Bezirk Fatih

Grand Bazar im Bezirk Fatih

Blaue Moschee by night

Blaue Moschee by night

Unser kleines Zuhause in Istanbul beim Frühstück.

Unser kleines Zuhause in Istanbul beim Frühstück.

Das Goldene Horn von Istanbul

Das Goldene Horn von Istanbul

Abendstimmung auf dem Park bei der Blauen Moschee

Abendstimmung auf dem Park bei der Blauen Moschee

Abends sitzen und liegen alle im Park und picknicken

Abends sitzen und liegen alle im Park und picknicken

Du bist hier : Startseite Europa Türkei Türkei-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir brechen unsere Zelte am 1.Juli 2010 in der Schweiz ab und fahren mit unserem Nissan Patrol von Basel über Griechenland, Türkei, Tibet bis Australien.Dann nach Argentinien bis Nordamerika.Von New York lassen wir uns wieder mit unserem Nissan Patrol nach Westeuropa verschiffen.Nach circa 2-3 Jahren werden wir voraussichtlich wieder in Basel ankommen.Dies wäre der Plan,welcher sicher anders rauskommen wird. Wir freuen uns auf euren Besuch (und nicht nur auf der Homepage!).
Details:
Aufbruch: 01.07.2010
Dauer: 3 Jahre
Heimkehr: 02.07.2013
Reiseziele: Griechenland
Schweiz
Kroatien
Türkei
Iran
Turkmenistan
Usbekistan
Kasachstan
China
Tibet
Nepal
Laos
Kambodscha
Thailand
Malaysia
Indonesien
Australien
Argentinien
Chile
Peru
Ecuador
Kolumbien
Costa Rica
Mexiko
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Aus dem Gästebuch (3/531):
karl maier 1502491888000
Hallo Patric !
Hab heute wieder mal in deinen Blog gescha­ut, in der Hof­fnung einen Ab­schlus­sbe­richt von deiner reise lesen zu können. War leider wieder nichts zu finden. Schade! Bin immer noch ein großer Fan deiner toll Ver­fas­ten Rei­se­berich­te. Werde bei Ge­le­gen­heit wieder mal nach­schau­en. Viel­leicht er­fah­re­ne ich/und deine große Fan Ge­mein­de dann wie du deine Reise beendet hast. lg . karl

Harald 1439109348000
Moin Pat­ric­,
stel­le ich doch gerade fest, das es den Blog immer noch gibt. Das ist ja schon mal gut. Nicht gut ist, dass die Ge­mein­de nix mehr von Dir hört. Ich hoffe sehr das das keine schwer­wie­gen­den Gründe hat und es Dir gut geh­t.
Wie alle anderen hier würde ich mit sehr freuen mal so einen Ab­schlus­sbe­richt zu be­kom­men. Oder ne Bucha­us­ga­be.­...
Al­so, gib Dir mal nen Ruck...
Falls wir nichts mehr von Dir hören bleibt mir nur zu sa­gen,­
war toll mit euch / Dir­

ta­ke care !
Ha­ral­d
Lan­ger­we­he
Smithg663 1407387486000
I do con­si­der all the ideas you've pre­sen­ted on your post. They're really con­vin­cing and can cer­tainly work. Still, the posts are very brief for no­vi­ces. May just you please extend them a little from next time? Thanks for the post. ef­kae­gaed­cebdcdd