Kuba-Reisebericht :Die Zeit drängt: Jetzt muss man Kuba sehen!

30.12.2015: Toronto-Varadero

Der Shuttle ist pünktlich da.An dieser Stelle ein Lob für diese Agentur, es ist die einzige Möglichkeit außer mit einem Taxi vom Airport nach Niagarafalls zu kommen.
Hier die webseite der Agentur:
www.niagaraairport.com
Der Transport kostet Hin- und Zurück etwa 70 Euro p.P.
Es sind etwa 120km und der Van benötigt etwas 1,5 -2Stunden.
Dafür wird man auch direkt vom Hotel abgeholt, bzw gebracht.

Toronto Airport ist super modern ausgestattet mit vielen Internet Plätzen

Toronto Airport ist super modern ausgestattet mit vielen Internet Plätzen

Sogar in den Cafes gibts Tablets

Sogar in den Cafes gibts Tablets

Ich bin nicht sicher , ob ich dies schon im ersten Kapitel erwähnt habe, aber mir wurde die Vorfreude auf diese Insel schon mächtig gebremst, als ich von den vielen (für mich) sehr lästigen Dokumenten gehört habe, die man für die Einreise benötigt:
-Touristenkarte als Visum
-Ein Dokument in spanisch, dass man eine Auslandskrankenversicherung besitzt
-Reservierungsbestätigung der ersten Unterkunft auf Kuba
Ohne diese 3 Dokumente bekäme man bei der Einreise Probleme

Diese Touristenkarte kann vorab umständlich bei der Botschaft beantragt, oder im Reisebüro gekauft werden—alles unnötig! Gibts kostenlos von Air Canada!!
Noch im Flugzeug bekommen wir 3 Papiere zum ausfüllen, darunter auch diese berüchtige „Touristenkarte“

Beim Verlassen des Flughafengebäudes nimmt man uns den Zollschein ab und das wars dann!

Unser Hotelshuttle holt uns vom Flughafen ab und bringt uns zum Hotel Pullmann.
Sehr einfach, aber es war das einzige was ich noch buchen konnte um die Reservierungsbestätigung zu bekommen.

Varadero ist die Touristenhochburg—Traumstrand mit Menschenmassen und Unmengen von Hotels.
Viele super gepflegte Cadillac-Taxen in den schönsten Bonbon- Farben fahren auf der Suche nach Kunden langsam die Straße auf und ab.

Mein Plan ist morgen nach Guama zu kommen, also laufen wir die einzige kilometerlange Straße von Varadero hinauf um eine Möglichkeit zu finden.
Das stellt sich bald als sehr schwierig heraus, da morgen Silvester ist. Ein Reisebüro würde uns übermorgen für je 20 Cup mitnehmen, aber dann verlieren wir 1 Tag—die ansässige Busgesellschaft fährt diesen Ort nicht an.

Unser Hotel Pullmann ( mies...)

Unser Hotel Pullmann ( mies...)

Wir waren auch bei einigen Autovermietungen, aber da Hochsaison ist, sind die Preise mit 90 Cup pro Tag horrend!!
Eine Kubanerin, die gut deutsch spricht, meint wir sollten per Anhalter nach Matanzas fahren, von dort käme man besser mit Public Bussen weg—per Anhalter fahren ist hier normal-ungeschriebenes Gesetz: jeder muß mitgenommen werden weil Autos hier rar sind-aber das ist uns zu vage.
Also bleibt nur eine teure Taxifahrt. Vielleicht könnten wir mit einem der tollen Oldtimer dorthin fahren—das wäre ja ein Trost!
Wir trennen uns und suchen getrennt. Ich gehe auf eine Gruppe Taxifahrer zu, die rauchend und quatschend vor der Bus company sitzen und frage ob einer die Tour nach Guama machen würde, sie beraten sich und meinen dann für 120 wäre das ok. Ich schüttele den Kopf und will gehen da ruft ein junger Mann hinter mir her.Es ist, Alain, der uns nach einigem Hin- und Her für 80 Cup nach Guama bringen würde.
Giovanni hat inzwischen viele Oldtimer Taxen gefragt, aber die können die Strecke nicht fahren, weil die alten Motoren die Berge nicht schaffen.
So verabreden wir uns für morgen um 9 Uhr mit Alain—er holt uns vom Hotel ab.

Der Schöne Strand...

Der Schöne Strand...

Unser erstes Essen von einem Kiosk. Lecker für etwa 1 Euro

Unser erstes Essen von einem Kiosk. Lecker für etwa 1 Euro

Ein großes Problem ist hier das wechseln von Geld—die meisten Automaten nehmen keine Mastercard—nur –Visa—Erinnerung: auf Sumatra war es umgekehrt!
Es gibt streng bewachte Wechselstuben, wo die Leute einzeln reingelassen werden—immer steht einer zur Bewachung an der Tür.
Kurs ist etwa 1:1

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Die Reise
 
Worum geht's?:
So hört man das oft. Noch ist Kuba ursprünglich und der Einfluss der USA wenig spürbar. Noch sieht man die 50er Jahre Schönheit des Landes--bald vorbei--also schnell hin!
Details:
Aufbruch: 28.12.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 19.01.2016
Reiseziele: Kanada
Kuba
Der Autor
 
Thalia&Christine Reckewell berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Thalia&Christine über sich:
Gib deinen Sinnen Nahrung, dann hat dein Körper Lust zu leben..


Nachdem ich mit fast 50 Jahren meine erste Reise als Backpacker unternommen habe, hat mich die Sucht gepackt.
Auf diese Art will ich noch viele,viele Länder erkunden!
Zum Glück teilt meine jüngere Tochter Thalia diese Leidenschaft und wir ergänzen uns auf den Reisen.