Cuba 2007 - Eine Erfahrung

Reisezeit: Mai 2007  |  von Caroline R.

Cayo Santa Maria

21.5.
Heute stand die Weiterfahrt nach Norden auf die Insel Cayo Santa Maria an. Der kürzeste Weg wäre auf der Diretissima direkt nach Norden nach Santa Clara gewesen. Es stand im Reiseführer, es wären sehr kleine und unbefstigte Strassen durch die Berge. Aus unserer Erfahrung heraus, in welch abenteuerlichem Zustand bereits große Strassen waren und wie langsam man vorankommt und zudem bei der extremen Hitze allein mit dem Mini-Peugeot in den Bergen... wir sind dan doch lieber den Umweg über die größeren Strasen über Cienfuegos gefahren, auch wenn die andere Strecke sicher interessanter gewesen wäre. Mittlerweile hatte ich auch festgestellt, dass ich von einem Wanderausflug noch einen Kompass in meinem Rucksack hatte. Das war einfach super, mit diesem und mit der Karte und dem Tacho habe ich uns völlig problemlos quer durch Kuba und die völlig unbeschilderten Städte gelotst!! Man musste nur die Richtung einhalten und hat dann alles wunderebar gefunden. Wenn ich den Kompass nur schon in Havanna gehabt hätte! Außerdem sind wir mittlerweile so mitig, unbekümmert alle 100 Meter nach dem Weg zu fragen. Die Einheimischen sind total nett und fahren uns sogar teilweise kilometerweit mit dem Fahrrad voraus. So langsam haben wir den Kuba-Trick raus!

Gegen Mittag sind wir in dem besten und leider auch letzten Hotel unserer Reise angekommen, nachdem wir über eine 48 km lange Dammstraße (nicht ohne Gebühr zu bezahlen und mehrfach unseren Pass vorzuzeigen) gefahren sind. Das Hotel Cayo Santa Maria liegt hewrrlich zwischen den bewachsenen Dünen am türkisblauen Meer und ist als eine Art Ressort angelegt. Wir hatten eine Doppelhaushälfte für uns mit Lizzard an der Tür und Balkon, einem großen Wohnraum und einem superschönen Bad mit einer Fensterfront hinter der Badewanne, durch die man beim Baden übers Meer schauen konnte. Leider durfte man wegen der Wasserknappheit nicht baden, aber trotzdem habe ich den halben Tag im Bad verbracht und habe den Ausblick genossen!

Mit einem Stuhl, einem Bier und einem Buch habe ich mich dann auf den Balkon versetzt, um ihn nach 5 Minuten Fluchtartig wieder zu verlassen, die Stechmücken haben sich auf mich gestürzt wie auf den einzigen Menschen in der Wüste. Das war der Nachteil an dem super Hotel, die Mücken haben jeden Aufenthalt draussen, sowohl im Pool alös auch am Strand verleidet. Die kamen wohl aus den vielen Sümpfen in der Gegend.
Tja, das Mittagessen war auch das beste der Reise. Nach einem leckeren kubanischen Kaffee an der Bar haben wir ein Mittagssdchläfchen gemacht. Am abend haben wir mit Daniela aus Augsburg, die wir auf dem Hinflug kennen gelernt hatten, und die allein mit einer Reisegruppe älterer Leute unterwegs war, zu Abend gegessen und waren anschließend in einer ziemlich leeren ohrenbetäubend lauten Salsabar.

Traumstrand vor unserem Hotel

Traumstrand vor unserem Hotel

22.5.
Heute war Relax- Ess- und Strandtag. Es hat geregnet, und zwar so heftig, dass die Hotelhalle schwamm. Am abend waren wir nochmal mit Damiela essen und ein paar Bier trinken.

23.5.
Rückflugtag. Wir sind nach Varadero gefahren, wegen der weiten Strecke sind wir daher auch recht früh aufgebrochen. Am Flughafen haben wir das restliche Bargeld in Zigarren und Rum investiert, da man kein Geld ausführen durfte. Die letzten Münzen habe ich in einem Kaffee angelegt, das Wechselgeld bekam ich sogar in Zigarillos zurück.. Am Flughafen gibt es übrigens zwei Bars, eine innen in der Halle im ersten Stock. Für die wird sehr offensiv Werbung gemacht und die Preise sind exorbitant, Sandwich für 4 CUC, Cola für 3 CUC, etc. Erst sind wir drauf reingefallen. Danach sind wir, um die Zeit tot zu schlagen, noch ein bisschen rumgelaufen und haben vor dem Flughafeneingang rechts die Treppe hoch nich ein Lokal gefunden. Hier waren ausschließlich Cubaner drin unbd es gab Pizza für 80 cent und Cola für 50 cent. Schön war die auch nicht, aber doch etwas ansprechender als die andere Bar.
Sachließlich haben wir unsere 25 CUC Ausreisegebühr bezahlt und sind pünktlich zurück geflogen.

Super wars!

Venceremos...

Venceremos...

© Caroline R., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Cuba ist anders! Wir sind 10 Tage mit dem Mietwagen herumgefahren und haben viele Erfahrungen mitgenommen, die uns das Leben zu Hause lockerer sehen lassen.
Details:
Aufbruch: 13.05.2007
Dauer: 11 Tage
Heimkehr: 23.05.2007
Reiseziele: Kuba
Der Autor
 
Caroline R. berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.