Auf dem Weg nach Santiago de Compostela

Reisezeit: März - Mai 2009  |  von Anton F. Nimführ

Anreise endet im Fiasko

Im Februar 2009 reist ich mit einem PKW, erwartungvoll, über Frankreich nach Spanien. Nach einer Übernachtung in Montpellier kam ich am Vormittag in die Nähe von Barcelona. Von einem neben mir, auf der Autobahn, fahrendem Fahrzeug wurde ich auf Probleme am Heck meines PKW's aufmerksam gemacht. Nachdem ich in einer Notbucht angehalten habe, versuchte mir der "freundliche und hilfsbereite" Autofahrer etwas zu zeigen, das ich partout nicht finden konnte. Zwischenzeitlich wurde sein Spießgeselle, von mir unbemerkt, in meinem PKW tätig. Ebenso schnell wie Sie kamen verschwanden diese wieder ohne das ich argwöhnig wurde. Im PKW eingestiegen, stellte ich schnell fest, das mit den "üblen Gesellen" auch meine gesamte Barschaft nebst Reisepapiere auch die Kreditkarten verschwunden waren. Bei der Polizei erfuhr ich das dieser Vorfall, auf der Autobahn in der Umgebung von Barcelona, nichts aussergewöhnliches darstellt. Ich sollte froh sein, das neben dem PKW ich auch meine Gesundheit behalten konnte. Nach längerem, unfreiwillgen Aufenthalt und erhaltener Hilfe von zu Hause verschob ich meine Pilgerfahrt und trat gekinckt die Heimfahrt an. Auf ein neues im Neuen, und dann Heiligem Jahr.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Einem inneren Bedürfnis folgend, ein Gelübde zu erfüllen, werde ich mich auf dem Weg nach Santiago de Compostela machen. Um dem touristischen Trubel zu entgehen wählte ich den Weg von Sevilla über Mérida, Cáceres, Salamanca, Zamora und Orense, der Vía de la Plata und dem Mozarabischen Jakobsweg folgend.
Details:
Aufbruch: 18.03.2009
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 10.05.2009
Reiseziele: Spanien
Der Autor
 
Anton F. Nimführ berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.